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Arbeiten im Ausland: Die teuerste Stadt liegt in Afrika
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Eine Entsendung ins Ausland kann sich lohnen - weil sie oft mit mehr Gehalt und satten Zulagen einhergeht. Doch nicht überall reicht das Geld gleich lang. Das Ranking der teuersten Städte für Expats.

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ackergold 21.06.2017, 16:06
1.

Für Angolaner ist Luanda spottbillig, aber in der Tat zahlt man dort für ein Hotelzimmer auf JuHe-Niveau schon mal 2000 US-Dollar die Nacht und als Abendessen gibt es Kohlsuppe für 80 Dollar. Für einen Bruchteil des Geldes kann man sich zwei Wachleute mieten und sein Zelt auf der Halbinsel aufschlagen, das ist auch deutlich schöner.

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ralle58 21.06.2017, 16:29
2. Das ist lediglich

eine Frage des Angebots, also des Marktes. Also: hin und in diesen Sektor investieren!

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hman2 21.06.2017, 16:48
3.

Oh, London wird noch _massiv_ fallen, wenn die City of London erst auf den Kontinent geflüchtet und daher leer ist, also nach oder kurz vor dem Brexit...

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MartinS. 21.06.2017, 16:48
4. ...

Zitat von ralle58
eine Frage des Angebots, also des Marktes. Also: hin und in diesen Sektor investieren!
Ganz so einfach ist es nicht - es ist unter anderem eben auch eine Frage, die sehr stark durch das Umfeld geprägt wird.
Egal, wie sie investieren... Angola wird Angola bleiben - einen allgemein verfügbaren westlichen Standard wird man kaum mit individuellen Investitionen erreichen können. Hier ist vor allen Dingen teuer, dass der westliche Standard halt vollkommen losgelöst von den Lebensrealitäten der "normalen Bevölkerung" ist.
Also Wohnen in einer gated community, Einkaufen in Importshops.... weder wird man Luanda so beeinflussen, dass westlicher Standard einfach und erschwinglich wird, noch wird man sich damit mal eben den großen Reibach verdienen, weil man die im Landesvergleich vergleichbare Luxusbutze und Waren für Spottpreise anschaffen und weitervermieten kann.

Ebenso sieht das halt auch im anderen Extrem aus. Versuchen sie doch mal, in HongKong billigen Wohnraum bereitzustellen... da wünsche ich ihnen viel Spaß. Wie günstig sie das wirklich können, dürfte ihnen spätestens dann auffallen, wenn sie nur ein Grundstück erwerben wollen.

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hman2 21.06.2017, 16:48
5.

Zitat von ralle58
eine Frage des Angebots, also des Marktes. Also: hin und in diesen Sektor investieren!
Wieso, damit das Preisniveau sinkt? Die Preise sind hoch, wenn das Angebot niedrig ist...

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schlaueralsschlau 21.06.2017, 17:00
6.

Und das Ganze mal aus nichtwestlicher Sicht: wie teuer ist es für einen Angolaner in Eisenhüttenstadt heimatliche Kleidung, dürres Hühnchen oder Ähnliches zu erhalten?

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blurps11 21.06.2017, 17:20
7.

Zitat von ralle58
eine Frage des Angebots, also des Marktes. Also: hin und in diesen Sektor investieren!
Da sollten Sie aber starke Nerven haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die diversen schwelenden Konflikte im Land wieder offen ausbrechen und dann ist's ganz schnell vorbei mit der Herrlichkeit.

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larsmach 21.06.2017, 17:25
8. 12 Euro für ein Stück Emmentaler: Westlicher Standard muss dorthin transportiert werden!

Ich halte mich regelmäßig beruflich in Westafrika auf. Sobald ich dort Hunger auf einen Emmentaler oder auch andere uns allen bekannte Produkte bekomme oder andere Dinge (Werkzeuge, Einrichtungsgegenstände usw.) in der Qualität wünsche, wie ich sie aus Europa kenne, wird es teuer. Das Stück Emmentaler einer prominenten Marke kostet dort umgerechnet 12 Euro (hier: dreieinhalb!). Ein Auto, ob neu oder gebraucht ...sehr viel teurer als in Europa!
Es gibt Orte, an denen ist enormer Aufwand nötig, um quasi eine "Wohlstandsblase der 1. Welt" zu erzeugen. Sobald man in einen Vorort fährt und dort in einem von Einheimischen frequentierten Restaurant "red-red" oder all die anderen Köstlichkeiten ordert, scheint das Geld endlos lange zu reichen: Dank Kosten auf Landesniveau. Das gilt auch für den Bau eines Hauses außerhalb solcher Städte und nach lokalem Standard.

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keksguru 21.06.2017, 17:40
9. Preise für Unangepaßte.....

ich war schon x Mal in China, meist zum Mercer Satz von so um die 65 Euro am Tag.... allerdings hab ich früher lange dort gelebt und spreche Chinesisch, da steck ich mir die Pauschale ein und ess für maximal 5 Euro am Tag... für einen längeren Einsatz gibts bei uns (großes Industrieunternehmen mit 400.000 Angestellten) entweder das Babysitterprogramm und eine Zulage von 1500 Euro pro Monat, aber da kümmert sich die HR auch um wirklich alles, man bezahlt dann nur Essen und ggf noch ein Auto, ist aber mietfrei in einem vollklimatisierten Compound.... oder ich mach des selbst und krieg dann ne extra Pauschale von noch mal 2500 Euro.... in Shanghai Pudong hab ich für ca. 300 Ocken in einem Sanierungsgebiet ne nicht ganz so komfortable Bude gehabt, aber unser Office ist auch da, in Fahrradreichweite....

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