Forum: Karriere
Arbeitslos mit 57 Jahren: Herr Rohrmann, was wurde aus Ihrer 7000-Kilometer-Wanderung
Privat

Mehr als hundert Bewerbungen hatte er erfolglos verschickt. Dann beschloss Thomas Rohrmann, vom Nordkap nach Sizilien zu wandern, um Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen. Ist ihm das geglückt?

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kickmeto 24.12.2017, 13:00
1. Ein kleines Bisschen selbst überschätzt hatte er sich wohl...

Eine Wanderung unter solch extremen Umständen sollte man nicht aus einer Bierlaune raus planen, das geht schnell nach hinten los.

Unterm Strich isser aber zum gewünschten Erfolg gekommen, insofern, alles richtig gemacht ;-)

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deka88 24.12.2017, 13:06
2.

Schön, dass er ein Job gefunden hat, aber das mit der Wanderung ist doch peinlich. Erst alles groß aufziehen, 7000km wandern wollen und dann nach 2h spazieren am Deich aufgeben

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abudhabicfo 24.12.2017, 13:22
3. Nach 9 Jahren Auslanderfahrung und 54 ist man nicht mehr gefragt

Ich hatte auch die Hoffnung, dass ich mit meiner internationalen Erfahrung nach spätestens 6 Monaten einen Job haben werde. Jetzt sind es 18 Monate. Als CFO mit Erfahrung in verschiedenen Branchen, mit Start-up und Restrukturierungen wartet niemand auf einen, welcher zu lange im Ausland war. Headhunter kann man vergessen. Die angelsächsischen Headhunter sind flexibler, bei denen muss man nicht zu 100% dem Anforderungsprofil entsprechen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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m.gu 24.12.2017, 13:41
4. Ein Leidensweg von vielen in Deutschland. Leider für die Politiker

der CDU/CSU, FDP und der AFD nur 1 Mensch von ca. 18 Millionen deutsche Bürger, die weniger als 1 036 Euro im Monat für Mietzahlung und zum Leben zur Verfügung haben. Unterstützt von mehr als 50% der Wähler in diesem Land damit die Politik der sozialen Ungerechtigkeit weiter fortgesetzt werden kann. Weder Mitleid mit ca. 850 000 Wohnungslose deutsche Mitbürger, kein Mitleid mit Millionen von Rentner, vor allem Frauen, die heute eine Rente von 400 bis 700 Euro monatlich erhalten. Wir Deutsche sind heute Europameister, siehe Quelle: "Deutschland hat die meisten Obdachlosen." und leider auch Europameister, siehe Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Wahrlich eine soziale Ungerechtigkeit gegenüber große Teile der deutschen Bevölkerung trotz Wirtschaftsboom. Liebe User, die diese Wanderung von Herrn Rohrmann in ihren Beiträgen verhöhnen, dieser Mann wollte mit seiner Wanderung von 7 000 km auf die wahren Zustände in Deutschland aufmerksam machen.

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sappelkopp 24.12.2017, 14:07
5. Peinlich? Warum peinlich...

Zitat von deka88
Schön, dass er ein Job gefunden hat, aber das mit der Wanderung ist doch peinlich. Erst alles groß aufziehen, 7000km wandern wollen und dann nach 2h spazieren am Deich aufgeben
...der Mann war verzweifelt. Aber er hat sich nicht ins Sofa gesetzt und ein Bier nach dem anderen gekippt, sondern er hat was getan. Peinlich ist eher der, der nichts tut.
Was ältere AN angeht, habe ich in meinem Verantwortungsbereich nur gute Erfahrungen. Und gerade im Vertrieb ist Erfahrung viel Wert, was nutzt mir ein 27-jähriger Bewerber, der nichts hat außer seiner Jugend und einer "großen Fresse". Da arbeiten Ältere möglicherweise leiser und unauffälliger, aber mit Sicherheit erfolgreicher.

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steve_burnside 24.12.2017, 14:08
6. Hoffentlich organisiert er seine Arbeit ein bisschen besser.

Die Wanderung schien ja professionell geplant gewesen zu sein. Und der Shitstorm blieb wohl nur deswegen aus, weil sich keine Sau für ihn interessiert hat. Aber am besten fand ich den Vergleich mit Messner oder den Huber Buam.

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liquimoly 24.12.2017, 14:21
7. Freude!

Die Nachricht, daß Du was Passendes gefunden hast, freut mich über alle Maßen, Thomas! Frohe Weihnachten!

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brux 24.12.2017, 14:30
8. Echt?

Wir lernen mal wieder nichts, das wir nicht schon wissen.

1. Mit 57 findet man schwer Arbeit.
2. Ungezielte Bewerbungen sind selten erfolgreich. Man muss die Sache schon direkt angehen.

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observerlbg 24.12.2017, 14:31
9. Nun mal ehrlich,

ohne diese Aktion hätte Thomas Rohrmann heute noch keinen Job. Also, geschicktes Marketing, alles richtig gemacht. Ja, traurig, was man alles machen muss, um wieder Anschluss zu finden. Ich befand mich kurzfristig in ähnlicher Situation. Die gängigen Formeln und Hilfen, besonders von der Arbeits Agentur, kann man vergessen. Eigeninitiative und über den Tellerrand schauen hilft deutlich mehr. Und vielleicht bemühen sich bei (angeblich) steigendem Fachpersonalmangel jetzt auch mal die, die dafür bezahlt werden: die HR-Manager.

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