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Arbeitsrecht: Chef darf Browserverlauf der Angestellten prüfen
Corbis

Bei Amazon bestellen? Online Lotto spielen? Und das im Büro? Arbeitgeber dürfen den Browserverlauf ihrer Angestellten prüfen, entschied jetzt ein Gericht. Wer zu viel privat surft, kann sofort den Job verlieren.

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wauz 12.02.2016, 21:15
30. Privater Computer?

Zitat von Transparenz mal anders
Bei solchen Arbeitgebern hilft nur eins. Privaten Computer mitnehmen und wlan Stick mit 4GB oder mehr. Dann kann man surfen solange mal will.
Das ist der schnelle Weg zur außerordentlichen Kündigung. Übrigens: Was meinen Sie mit einem WLAN-Stick mit 4 GB? Welches WLAN wollen sie damit anzapfen? Das des AG?

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tommit 12.02.2016, 21:15
31. Wo ist das Problem

Zitat von bacillus.maximus
Das ist schon richtig ernst. Wenn Sie alle paar Minuten aus dem Fenster sehen, zum Klo gehen, Tee kochen, mit den Kollegen reden riskieren Sie aber zumindest nicht die Sicherheit Ihres Firmennetzwerkes, und darum wird es wohl eher gehen als um die Frage wieviel Zeit das gekostet hat.
Virtualbox, VM Modern IE, Bridged LAN und ein Tor Paket...
kritische Dateien werden synchronisiert und dann von der VM genommen.........

So wie es scheint muss man Firmennetze eher vor den Firmwareeinauten der NSA schützen anspnsten würd ich mal nachdenken wieso Microsoft Office so weit verbreitet ist und woher die meisten 'Lzenzen' die frei im Umlauf waren denn so kamen?

Ausserdem im Zeitalter des Notebook auf em man sinnigerwiese Admin ist.... die reine Online Zeitmessung ist totaler Schwachsinn, denn inzwischen befinden sich tausende E-Learning Videos auf youtube... d.h. man müsste schon eine inhaltliche Kontrolle machen..

Was wenn ich mir ein Video über meinen Fachbereich anschaue, weil gearde nichts zu faktureieren ist?

Wenn das Misstrauen zu Mitarbeitern denen ich Material überlasse, welches durch NDA's geschützt werden muss. schon so durch Suspekt durchsetzt ist, dann liegt das Problem sicher nicht am Internet... das ist doch dummes Geschwätz, das ist allenfalls das Hölzchen in die SPeichen zum Zweck... Warum erzählt man pasuenlos solche Märchen..

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km_spon 12.02.2016, 21:16
32. eher Unkenntnis bei den Foristen

in jedem einigermaßen vernünftig eingerichteten Firmennetzwerk mit Internetzugang wird der Internetverkehr mitgeloggt, da kann man auf seinem PC löschen wie man will.
Zugang zu speziellen "Verschleierungsdiensten" sind i.d.R. geblockt. Diese Maßnahmen zu umgehen bzw. privates VPN einzurichten ist dann Vorsatz ...
aber ansonsten Zustimmung zu vielen Wortmeldungen, wenn ein vernünftiges Miteinander nicht möglich ist, schneidet sich der AG auch nur ins eigene Fleisch ...

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OskarVernon 12.02.2016, 21:17
33.

Zitat von MHB
Die Arbeit wird erledigt, die Leute identifizieren sich mit der Firma und es läuft. Und das ist der nachhaltigere Weg als Kontrollwahn...
Richtig - funktioniert aber nur, wenn (und so lange!) beide mitspielen ;-)
Anlassloser Kontrollwahn ist kontraproduktiv und damit aus unternehmerischer Sicht teurer Unfug - und Leute, die Anlass geben, ihnen ganz genau auf die Finger bzw. die Tastatur zu schauen, braucht eigentlich kein Mensch: Weder als Angestellte noch als Kollegen...

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wauz 12.02.2016, 21:19
34. Sinnvollerweise

Zitat von spmc-12355639674612
die "Zenmate App" ... Was soll man da sagen? Wenn in unserer Firma jemand so etwas ohne Zustimmung der Security etc. auf seinem Dienstrechner installiert, braucht er gar nicht mehr privat zu surfen, um hinauszufliegen. Und ich arbeite bei einer US-amerikanischen Firma, in der die private Nutzung des Internets durchaus erlaubt ist, so lange es nicht übertrieben wird.
stellt man an normale Arbeitsplätze einen PC mit itrgendeinem Unixoid. Und dann ist nix mehr mit "selbst installieren". Mit etwas mehr Aufwand kann man auch Windows-Rechner "dicht" machen. Wenn es sein muss, per net-boot....

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wauz 12.02.2016, 21:21
35. Zu den ganz Dummen

Zitat von dirk1962
....würde ich empfehlen, einen zweiten Browser für die Privat Nutzung zu installieren. Wer privat auch Mails versenden möchte, für den empfiehlt sich der Tor Browser. So ist auch sichergestellt, dass niemand die Mails mitlesen kann.
scheinen auch Sie zu gehören. Privat Programme auf den Firmenrechner zu installieren ist schon eine schwere Pflichtverletzung. Und darüber hinaus kann man am Gateway immer herausfinden, ob etwas hinaus oder herein geht.

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MHB 12.02.2016, 21:25
36. @km_sponm

Ja ist richtig, das kann man mitloggen, richtig. Ich mache mir über sowas aber keine Gedanken, da es für den Erfolg unserer Firma wichtig ist, dass die Leute selbstständig sind, ihre Projekte eigenverantwortlich bearbeiten und vor allem nicht das Gefühl haben, der Arbeitgeber würde sie überwachen. Sicher, ich habe einen root-Server außerhalb auf dem auch OpenVPN läuft, aber ich habe es garnicht nötig, irgendwie meinen Traffic zu "maskieren".

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c_dunc 12.02.2016, 21:30
37.

benutz halt Tor vom USB = dann sollte es keinen Browserverlauf geben oder doch?

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Forist2 12.02.2016, 21:34
38. Bei was für Arbeitgeber arbeitet denn Ihr ?

Bei uns muß sein Surfverhalten niemand verschleiern.
Private Nutzung ist laut Betriebsvereinbarung erlaubt !
Leistung wird heute in modernen Betrieben ganz anders überprüft.
Eine Firma die in Facebook um junge high Potentials und sonstwo im Internet wirbt und denen dann im Betrieb ihre sozialen Kontakte übers Internet nehmen will, hat bald ausgeträumt !

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W. v. Ockham 12.02.2016, 21:44
39. Sachlage unklar dargestellt

Andere Quellen schreiben: "Er kündigte anschließend das Arbeitsverhältnis wegen der festgestellten Privatnutzung von insgesamt etwa fünf Tagen in einem Zeitraum von 30 Arbeitstagen aus wichtigem Grund."

Es macht einen großen Unterschied, ob der Mitarbeiter das Internet AN fünf Tagen oder für einen Zeitraum VON fünf Tagen genutzt hat.

Eine private Nutzung des Internets war dem Arbeitnehmer allenfalls in Ausnahmefällen während der Arbeitspausen gestattet.

Sorry SPON, aber der Artikel scheint relevante Informationen zu übergehen.

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