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Arbeitszeit: Wann Angestellte eine Pause nehmen müssen
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Wer arbeitet, braucht Pausen - die sind gesetzlich festgelegt. Dadurch ist nicht nur geregelt, wann der Chef seine Mitarbeiter in Ruhe lassen muss. Sondern auch, wann Angestellte eine Pause nehmen müssen.

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Leser161 08.11.2018, 12:41
10. Schein und Sein

Eigentliche tolle Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmer.

Praktisch wird ihr Genüge getan in dem dem Arbeitnehmer einfach 30 Minuten abgezogen werden. Egal was er gemacht hat. Wer also wegen Sachzwängen die Mittaagspause durchmachen muss ist direkt doppelt gekniffen.

Merke eine Regelung ist nur so gut wie sie kontrolliert wird.

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markus_wienken 08.11.2018, 12:57
11.

Zitat von Leser161
Eigentliche tolle Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmer. Praktisch wird ihr Genüge getan in dem dem Arbeitnehmer einfach 30 Minuten.....
Das eine Mittagspause durch widrige Umstände in seltenen Fällen auch schon mal ausfällt, bzw. sich verschiebt kann schon mal passieren. Dann holt man sie nach oder geht etwas früher, wo ist das Problem?

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krypton8310 08.11.2018, 13:25
12. Eigenverantwortung?

Zitat von Leser161
Eigentliche tolle Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmer. Praktisch wird ihr Genüge getan in dem dem Arbeitnehmer einfach 30 Minuten abgezogen werden. Egal was er gemacht hat. Wer also wegen Sachzwängen die Mittaagspause durchmachen .....
Wer sich bei der heutigen Arbeitsmarktlage regelmäßig durch Sachzwänge derart kneifen lässt, sollte sich auch ein bisschen an die eigene Nase fassen und nicht nur auf Kontrollen durch den Gesetzgeber pochen.

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Leser161 08.11.2018, 13:53
13. Naiv

Machen Sie sich um mich keine Sorgen. Allerdings existieren Regelungen gerade um denen zu helfen, die sich nicht selber helfen können, sonst können wir sie uns sparen. Ihrer Argumentationslinie folgend sollten wir alle Regelungen weglassen und auf die heilende Kräfte der Selbstregelung vertrauen. Das ist die Grundlage des Neoliberalismus. Eine Denkschule die man vertreten kann. Die Frage ist nur, tun Sie das - sind Sie Neoliberalisten?

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ohjeee 08.11.2018, 15:07
14. 1

Zitat von winfield06
es, wenn einem z. B. 60 Minuten Pause zustehen, man aber dann in einem Bereich arbeitet, bei dem der Verdienst provisionsabhängig geregelt ist? Erholung hin oder her, Hunger und.....
Das können Sie ja wohl weder dem Gesetzgeber, noch Ihrem Arbeitgeber anlasten, dass Sie so "geldgeil" sind und statt Pause zu machen, lieber noch eine Provision abgreifen.

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ohjeee 08.11.2018, 15:15
15. 1

Zitat von Leser161
Eigentliche tolle Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmer. Praktisch wird ihr Genüge getan in dem dem Arbeitnehmer einfach 30 Minuten abgezogen werden. Egal was er gemacht hat. Wer also wegen Sachzwängen die Mittaagspause durchmachen muss ist direkt doppelt gekniffen. Merke eine Regelung ist nur so gut wie sie kontrolliert wird.
Der 30-Minuten Pausenabzug wird idR gemacht, um den AN zu nötigen, auch wirklich mal 30min die Arbeit ruhen zu lassen. Denn idR schenkt kein AN dem AG freiwillig seine Arbeitszeit.
Der AG versucht mit dem automatischen Abzug wenigstens ansatzweise den gesetzlichen Bestimmungen Genüge zu tun.
Sie können im Übrigen auch 2x15min Pause innerhalb/nach spät. 6h machen. Das werden Sie mit Sicherheit irgendwann unterbringen können.
Der AG ist für die Einhaltung der Regelung zuständig, ansonsten gibt es pro Verstoß (also in einer Woche wären das in Ihrem Fall ggf. 5 Verstöße) bis zu 50.000EUR Bußgeld. Die Überwachung müssen Sie auch selbst betreiben. Ihr Chef steh ja wahrscheinlich nicht regelmäßig neben IHrem Schreibtisch.

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jujo 08.11.2018, 17:02
16. ...

Zitat von Kanalysiert
Von 30 lächerlich kurzen Minuten muss man noch 5-10 mins pro Weg zum Pausenort abziehen. Da bleiben meist nur hektische 10-15 mins, die man dann “Pause” nennen soll.
Ich würde mich mal schlau machen, ob die Pause nicht erst ab erreichen des Pausenortes gilt. D.h. der Weg wäre dann der Arbeitszeit zuzurechnen. Ich habe das bei der Seefahrt seit 1961 nie anders erlebt, die Pausen fingen an bei betreten der Messe.

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herm16 08.11.2018, 17:55
17. ich

glaube nicht, dass das, was die Foristen hier schreiben der Wirklichkeit entspricht.
Hier wird mal wieder maßlos ausgeteilt. Was glauben Sie, was los ist, wenn es zu einem Arbeitsunfall kommt, und nachgewiesen wird , das Überforderung die Ursache ist. Der Chef möchte ich nicht sein.

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rebian 08.11.2018, 18:14
18. Zustimmung

Zitat von krypton8310
Wer sich bei der heutigen Arbeitsmarktlage regelmäßig durch Sachzwänge derart kneifen lässt, sollte sich auch ein bisschen an die eigene Nase fassen und nicht nur auf Kontrollen durch den Gesetzgeber pochen.
Genauso ist es. Ich habe gerade gekündigt, weil mein AG gemeint hat, wenn ich mich 2/3 Minuten hinsetze, dann sei das Pause. Als ich dann von meinem Recht, die Pause auch außerhalb des Betriebes zu verbringen, Gebrauch machte, wurde ich zur Geschäftsleitung zitiert.
Jeder der sich gefallen lässt und sich dann hinterher darüber beschwert ist selbst schuld und hat es nicht anders verdient.
Die Feudalherrschaft, wie es manche Inhabergeführten Betriebe heute noch an den Tag legen, ist zum Glück vorbei und das muss man diesen "Chefs" unmissverständlich klar machen.

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winfield06 08.11.2018, 19:28
19. Wow,

Zitat von ohjeee
Das können Sie ja wohl weder dem Gesetzgeber, noch Ihrem Arbeitgeber anlasten, dass Sie so "geldgeil" sind und statt Pause zu machen, lieber noch eine Provision abgreifen.
das schreibt jemand der wohl keine Ahnung hat wie es im Möbelhandel abläuft. Das hat nichts mit *"geldgeil"* zu tun sondern mit Umsatzvorgaben, "Mitarbeitergespräch" und daraus resultierenden "Vereinbararungen" und eventuell folgenden Abmahnungen.
Zum Glück habe ich inzwischen eine andere Arbeitsstelle.

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