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Arbeitszeit: Wirtschaftsboss warnt vor zu viel Arbeit
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Wer 80 Stunden pro Woche arbeitet, imponiere ihm nicht, sagt Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger. Der Topmanager rät bei der Arbeitszeit zum "Haushalten" - aus eigener, leidvoller Erfahrung.

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karljosef 10.02.2017, 21:00
10. Zynisch lachende Grüße!

Wie gut ich das doch kannte!

Alle Arbeitszeiten an allen Werktagen waren laut Arbeitsvertrag in der Bezahlung inbegriffen!

Auch am Sonntag stand ich zur Verfügung!

Als die Firma konkurs ging, stand ich trotzdem auf der Straße!

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karljosef 10.02.2017, 21:12
11.

Zitat von Steve.Joe
Es ist sicherlich richtig, dass eine 80 Stunden Woche nicht sinnvoll ist, weder für den Arbeitgeber und ganz sicher nicht für den Arbeitnehmer. Nur gilt in Deutschland das Arbeitszeitschutzgesetz und hier ist die wöchentliche wöchentliche Arbeitszeit für Arbeitnehmer auf max. 10h pro Werktag (d.h. 60h pro Woche) beschränkt; bei einen längeren Zeitraum sogar auf 48h pro Woche ... abgesehen für leitende Angestellte gemäß §5 BetrVG und das sind wenige Arbeitnehmer. Das genannte Besspiel trifft somit faktisch einen ganz kleinen Kreis von Managern ... Aber die Aussage ist dennoch bezeichnedn; die Gesellschaft scheint sich auch etwas zu ändern; ich habe den Eindruck, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Home-Office, Elternzeit, Sabatical u.s.w. in Betrieben zunehmend Eingang findet und auch positive gesehen wird. Aber für eine Kariere bis in eine Top-Management Position wird auch in Zukunf hoher Einsatz gefordert sein; vielleicht nicht mehr so viel Zeit aber Flexibilität. Am Ende bleibt es dann eine persönliche Entscheidung, wieviel man bereit ist in den Beruf zu investieren ...
1. Was meinen Sie, weshalb viele Firmen keine Stempeluhren haben?
(Arbeitszeit auf Vertrauen oder wie blökt man? Andere würden eher sagen, es stehen doch genug auf der Straße die gerne Ihre Arbeitsstelle einnehmen würden, die gerne auch mal "ein paar Stunden" länger als erlaubt arbeiten)

2. Was glauben Sie, wieviele Leute in Deutschland eine zweite oder dritte Arbeitsstelle haben, um überhaupt finanziell überleben zu können?

3. Was meinen Sie, welche Wartezeiten Sie erwarten, wenn Sie aus resultierenden psychosomatischen Schwierigkeiten mal in einer Kur ausschalten wollen oder müssen?

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nofreemen 11.02.2017, 00:16
12. auf dem Zahnfleisch

Der Mann war kurz vor dem Burn-out. Millionen arbeiten mit Burn-out und ohne Hoffnung. Wenn sie weniger arbeiten würden, wären sie den Job los. Und dann wäre ganz aus die Maus.

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jontev 11.02.2017, 01:14
13. Ich habe das Glück

einer 4 Tage Woche.
Dafür logge ich mich auch am WE von zuhause in die Firma ein und kontrolliere die Server.
Es gibt zwar weniger Geld, aber inzwischen ist mein Heim bezahlt.
Und wie Heinrich Hiesinger sehe ich im gleichen Alter von 56 nicht aus.
Da kann ich ihm nur Recht geben, verauslagt eure Kräfte nicht.
Ich bin kein Faulenzer, ich gebe 100% Gas, wenn ich in der Firma bin.
Aber Freizeit und Urlaub mit der Familie ist genauso notwendig, sonsts kommt die Kacke mit
der Geliebten und der zweiten Familie, das muss ich nicht haben.
In dem Sinne, immer tapfer bleiben und geschönte Sprüche argwöhnisch betrachten und das beste für sich selbst rausholen.

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K:F 11.02.2017, 08:04
14. Das sieht Mehdorn aber ganz anders

Nach Mehdorns Mantra, muss mann vor dem Chef im Büro sein und nach dem Chef gehen. Erst dadurch qualifiziert man sich für höhere Aufgaben.

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ansv 11.02.2017, 14:28
15.

Irgendwo habe ich sogar einmal gelesen, dass zu viele Überstunden die Menschen verblöden - denn wer zuviel arbeitet hat keine Kraft mehr für ein Buch oder in anregende Diskussion mit Freunden. Das gilt auch für Manager - deshalb gibt es so viele unfähige Führungskräfte...

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io_gbg 11.02.2017, 18:14
16. Dax-Vorstandschef

Nun ja, wenn der Manager selbst schon zwei Mal Vorstandsmitglied ist (DAX und Thyssen), dann darf er auch 80 Stunden arbeiten.
;)

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io_gbg 11.02.2017, 18:16
17.

Zitat von rolli
Der Lohn ist eine Entschädigung für entgangene Lebensqualität.
Nein, Lohn ist ein Preis für die an den Arbeitgeber verkaufte Arbeit. In der Regel ist das Angebot größer als die Nachfrage, weshalb man für die meisten Jobs keine bessere Bezahlung erhält.

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henry.miller 11.02.2017, 19:17
18.

In einer solchen Position beginnt der Spaß bei 60 Stunden aufwärts

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scsimodo 11.02.2017, 20:41
19.

Zitat von karljosef
1. Was meinen Sie, weshalb viele Firmen keine Stempeluhren haben?
Wir haben keine und das ist auch gut so. Im Home-Office kann man schlecht abstempeln (gut, es gibt andere Methoden). Grundsätzlich funktioniert Vertrauensarbeitszeit bei uns aber perfekt. Niemand arbeitet hier mehr als die 40 Stunden, es sei denn es stehen in der IT mal Umstellungen an oder es ist Messezeit etc.. Es werden in regelmäßigen Gesprächen mit dem Vorgesetzten auch die angesammelten Überstunden erfragt und ggfs. wird einem dringend geraten vorübergehend z.B. im HO auch mal Mittag Schluß zu machen. Überstunden sind ein Bilanzposten zu ungunsten der Firma!

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