Forum: Karriere
Ausländische Bewerber: "Lieber den Josef aus Bayern als Mehmet aus der Türkei"
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Pegida-Demos, die IS-Barbarei - hat das Folgen für ausländische Bewerber in Deutschland? Nein, behaupten Unternehmen: Wir brauchen gute Fachkräfte, egal woher. Doch, sagen Psychologen und warnen vor unbewussten Vorurteilen.

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Steve Holmes 28.10.2015, 08:32
170.

Zitat von Sibylle1969
Um Diskriminierungen aufgrund von Aussehen, ausländisch klingendem Namen oder des Geschlechts zu vermeiden, wäre es an der Zeit, dass anonymisierte Bewerbungen zum Standard werden.
Ich würde keine Katze im Sack kaufen. Ich schaue mir die Kandidaten und Kandidatinnen immer sehr genau an.

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mymana1 28.10.2015, 09:00
171. Muslime wollen sich ja nicht 'mischen'

'Echte' Muslimas dürfen keine Nicht-Muslimischen Männer heiraten, da haben deutsche Arbeitgeber eben oft Angst, sich über solche Leute dann ein Stück Parallelgesellschaft in die Firma zu holen. Und Parallel ist schlecht für (u.a.) Teamwork. Ich finde es auch nicht gut, Mischehen eine Absage zu erteilen wie der Koran das tut. Das erinnert eher an die Nürnberger Gesetze als an Integrationsbereitschaft und da darf man sich dann auf dem Arbeitsmarkt nicht wundern. Schade, dass wir kopfbetuchte Integrations-verweigerung nicht konsequent aussortieren und rückführen, so schaden die jetzt hier sogar ihren weltoffeneren Landsleuten und verpassen denen ein völlig ungerechtes Image- und Karriereproblem.

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K3pl3r 28.10.2015, 09:01
172. Leider ist das so...

Zitat von M. Michaelis
Auch so eine Mär. Fragt man mal in den Betrieben persönlich rum ergibt sich ein ganz anderes Bild. Ich kann zudem aus eigener Erfahrung sagen dass deutsche Handwerksbetriebe mit viel Personal mit Migrationshintergrund eine auffallend miese Qualität abliefern. Dazu tragen vor allem sprachliche Defizite, mangelndes Qualitätsbewusstsein und fehlendes Mitdenken bei. Das wiederum hat viel mit Mentalitäten zu tun.
Ich kann das nur bestätigen. Man fühlt sich einfach komisch, wenn man Leute in seinem Haus oder Betrieb hat, die einen nicht verstehen. Die auf Hinweise und Fragen nur genervt mit "Ja, Ja, wir machen" reagieren und weder nachvollziehen können um was es geht noch Interesse haben darauf einzugehen.

Daher achte ich auch bereits in der Angebots- und Planungsphase, dass zumindest der Vorarbeiter, Teamleiter oder Kolonnenführer der deutschen Sprache mächtig ist.

Alles Andere ist ein no go. Der Preis entscheidet bei mir schon lange nicht mehr, beruflich wie privat. Ich gebe gerne Geld für Wertarbeit aus...

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eurakel 28.10.2015, 09:04
173. Viele nicht ausbildungsfähig

Deutsche Eltern sind sehr stark auf eine möglichst gute Bildung und Ausbildung ihrer Kinder focussiert. Der hohe Anspruch ist einer der Gründe, warum Deutsche eher weniger Kinder bekommen, sich um diese dann aber gut kümmern wollen. Die Rechnung würde ohne Einwanderung auch aufgehen - wegen des technischen Fortschritts.

Die ZEW-Einwanderungsstudie von 2014 zeigt ganz deutlich, dass die Nachkommen der Gastarbeiter da nicht mithalten können. Sie vergrößern das Statsdefizit. Viele sind gar nicht ausbildungsfähig, stören durch ihr unangepasstes Verhalten Ausbildungsabläufe.

Noch schlimmer wird es durch die jetzige, vollkommen ungeregelte Einwanderung. Afrika und Asien entsorgen bei uns ihren Geburtenüberschuss. Viele Politiker sind der Meinung, das sei ein 1:1 Ausgleich für einen angeblichen Geburtenmangel in Deutschland. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Diese Hunderttausende illegalen Einwanderer werden nichts als Ballast sein und das Staatsdefizit weiter vergrößern. Sie stellen eine zusätzliche Belastung zu all den anderen Belastungen dar, die bereits angerichtet wurden (Einkommenshalbierung durch den Euro, Negativzinsen ruinieren Altersversorgung, überhastete Energiewende verteuert Produktion).

Die gut ausgebildete junge deutsche Generation wird es sich daher gut überlegen, ob sie in einem Staatswesen bleibt, wo sie mit steigenden Steuern und Sozialabgaben teuer für die Traumtänzereien der Politik bezahlen soll. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat man der nachfolgenden Generation einen solchen Scherbenhaufen überlassen.

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scheera 28.10.2015, 09:08
174.

..ich habe es sehr oft versucht,mit ausld. Mitbürgern Geschäfte zu machen.Entweder als meine Mieter...oder als Arbeiter.Facit: alle Ergebnisse waren für mich seit 1969 absolut negativ.Entweder zahlten sie nicht,hielten Verträge nicht...oder waren als Mitarbeiter unbrauchbar,weil nicht motivierbar und unzuverlässig.Daher mache ich nunmehr mit Ausländern keinerlei Geschäfte mehr,der bisherige Schaden ist schon zu gross.Übrigens hatte ich auch schon Asiaten beschäftigt! Erste Wahl-alle enorm fleissig und korrekt!!

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K3pl3r 28.10.2015, 09:10
175. Ist ja lächerlich...

Zitat von abby_thur
Habe ich, lesen Sie dazu meine Postings auf den vorherigen Seiten. Es ist durchaus jemanden zuzumuten, dass derjenige sich auf einem anderen Berufsfeld versucht: Call-Center, Backoffice, Einzelhandel - warum sollte das nicht in Frage kommen für jemanden, der nur noch ein paar Jahre rumkriegen muss? Wer vllt. sein ganzes Leben lang nur einen Beruf ausgeübt hat wird vllt. neue Talente entdecken.
Denken Sie in den von Ihnen genannten Bereichen braucht man Leute, die eigentlich keinen Bock darauf haben und da ihre Jahre rumkriegen sollen. Wo leben Sie denn?

Diese bereiche zählen zu den härtesten, gerade Call-Center und Backoffice. Das sind keine gemütlichen Bereiche, dass sind knallhart Kennzahlengetriebene und Straff geführte Bereiche. Da könne Sie nicht bis zur Rente mitschwimmen.

Manche Leute haben Vorstellungen... Unglaublich.

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bekkawei 28.10.2015, 09:16
176.

Zitat von jkbremen
Die Manager der ersten Ebene in Konzernen sind von ihrer Ausbildungserfahrung her oft multinationaler eingestellt. Aber die Führungskräfte in den deutschen Niederlassungen, die in ihrer Ausbildung nie im Ausland waren, nie mit anderen Nationen zusammengearbeitet haben, die sind im Kopf noch immer auf deutsche Männer geprägt
Es geht nicht um Mitarbeiter aus dem "Ausland".
Es geht um ganz bestimmte Nationen.
Mehmet hat es schwer gegen Josef, für Jean-Claude, Steve oder Mats wäre es kein Problem.

Und übrigens, Führungskräfte, die mal im nah- und mittelöstlichen Ausland gearbeitet haben, stellen hier gar nicht gerne Leute von dort ein.

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amdorf 28.10.2015, 09:17
177. Lieber den Mehmet

aus der Türkei, als Adolf aus Österreich oder Benito aus Italien.

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lvkwge 28.10.2015, 09:17
178. Na so was!

"...dass Ingenieure aus Jordanien trotz guter Deutschkenntnisse größere Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatten."
Hat mir da nicht jemand was vom Fachkräftemangel in Deutschland erzählt? Und dies seit Jahren?
Wie verlogen ist das denn?
Und warum stattet die 3. Generation, die in Deutschland wohnt und womöglich auch noch einen deutschen Pass besitzt, ihre Kinder immer noch mit ortsunüblichen Vornamen aus? Will jemand in seinem Betrieb Männer haben, die Frauen nicht die Hand geben oder Frauen mit Kopftuch?

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mam71 28.10.2015, 09:38
179.

Zitat von lvkwge
Hat mir da nicht jemand was vom Fachkräftemangel in Deutschland erzählt? Und dies seit Jahren? Wie verlogen ist das denn?
Mal nachdenken: Eventuell ist nicht jeder Ingenieur eine "Fachkraft"? Und schon gar nicht überall. Ja, in Ost-Brandenburg an der Neisse werden gerade keine Raketentechniker gesucht... Sauerei! Merkel ist schuld!

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