Forum: Karriere
Azubi in Hongkong: "Hausmeister, warum piekst du mich?"

Eine WG im 24. Stock, Klimaanlagen-Probleme auf Kantonesisch und Hühnerfüße als Mittagessen: Kai Naujoks, 22, kämpft sich in Hongkong zum Berufszertifikat. Er macht in der asiatischen Metropole eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel.

Layer_8 14.11.2011, 17:15
1. Hehe

Zitat von sysop
Eine WG im 24. Stock, Klimaanlagen-Probleme auf Kantonesisch und Hühnerfüße als Mittagessen: Kai Naujoks, 22, kämpft sich in Hongkong zum Berufszertifikat. Er macht in der asiatischen Metropole eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel.
So ist halt Asien :)
Ich persönlich würde aber Singapur bevorzugen. Das liegt sowas von zentral zwischen Indien und Australien und fürs Wochenende kann man mit dem Speedboat auf ne Trauminsel fahren, z.B. Pulau Tioman.
OK, OK, ist mittlerweile schon 15 Jahre her bei mir.
* seufz *

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justaguy85 14.11.2011, 20:37
2. ...

Hmmm, wann kommen denn die ganzen Leute die ihn jetzt hinterrücks niedermachen, so wie sie Markus Beck niedergemacht haben, nur weil er sich was traut und nicht langweilig in Deutschland hockenbleibt?

Btw....find toll was der Kerl macht, Respekt vor seiner Abenteurlust und seinem Mut! Weiter so!

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Power_Shifter 14.11.2011, 21:22
3. finanzielle Freiheit

Der Mann kann sich wirklich glücklich schätzen. Zuerst ein soziales Jahr in Paraquay und nun eine Ausbildung im Ausland, die ebenfalls von den Eltern gesponsort wird. Das schmälert meinen Respekt für diese Aktion doch etwas. Dies ist eher ein großes Abenteuer ohne das sonst nicht geringfügige finanzielle Risiko. Achso, und dann wird ja noch in Dänemark studiert. Mal sehen wer das finanziert ;-)

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quabah 15.11.2011, 01:23
4. Neid

Zitat von Power_Shifter
von en Eltern gesponsort wird. Das schmälert meinen Respekt für diese Aktion doch etwas. Dies ist eher ein großes Abenteuer ohne das sonst nicht geringfügige finanzielle Risiko. Achso, und dann wird ja noch in Dänemark studiert. Mal sehen wer das finanziert ;-)
Klar, ein Abiturient aus mittleren oder einfachen Verhältnissen kann sich sowas nicht leisten. Aber man kann Leuten ja nun nicht vorwerfen, dass sie aus gut situierten Verhältnissen stammen, Wenn jmd die Möglichkeit hat, soll er es so machen!

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PZF85J 15.11.2011, 13:22
5. -

Zitat von Power_Shifter
Der Mann kann sich wirklich glücklich schätzen. Zuerst ein soziales Jahr in Paraquay und nun eine Ausbildung im Ausland, die ebenfalls von den Eltern gesponsort wird.
Auch wenn das in Deutschland recht unüblich sein mag, schliesslich ist doch der Staat für alles verantwortlich, gehört es m. E. zu den vornehmsten Aufgaben der Eltern dafür zu sorgen, dass die Kids eine sehr gute Ausbildung erhalten.

Zitat von
Das schmälert meinen Respekt für diese Aktion doch etwas.
Das dürfte dem jungen Mann, ebenso wie mir, reichlich gleichültig sein.

Zitat von
Dies ist eher ein großes Abenteuer ohne das sonst nicht geringfügige finanzielle Risiko. Achso, und dann wird ja noch in Dänemark studiert. Mal sehen wer das finanziert
Vermutlich gehören Sie zu den Leuten, die die paar popeligen Euro Studiengebühren in Deutschland rigoros abgelehnt haben.

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hkjack 20.12.2011, 17:21
6. war selber einer

Die Berufsausbildung in HK gibt es seit mitte der 80zige Jahre. Habe selber von 87-89 dort gelernt. Die Ausbildung ist eigentlich dazu gedacht, das Deutsche die in HK aufwachsen weiter bei Ihren Eltern wohnen bleiben können. Daher waren die meisten Kosten eh gedeckt gewesen. Aber ja Geld ist dort ein grosses problem. Wenn man keines hat ist es sehr sehr schwer. Wenn es interessiert, es gibt ausser in HK einige Ausbildungen in Südamerika. IHK fragen...

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paul40545 31.01.2012, 15:17
7.

Zitat von Power_Shifter
Der Mann kann sich wirklich glücklich schätzen. Zuerst ein soziales Jahr in Paraquay und nun eine Ausbildung im Ausland, die ebenfalls von den Eltern gesponsort wird. Das schmälert meinen Respekt für diese Aktion doch etwas. Dies ist eher ein großes Abenteuer ohne das sonst nicht geringfügige finanzielle Risiko. Achso, und dann wird ja noch in Dänemark studiert. Mal sehen wer das finanziert ;-)
Toll, wenn die Eltern soetwas unterstützen, mies wenn man's neided. Der Junge hat nicht mit 18 durch einen von Papa finanzierten Ferrari besoffen ein Kind totgefahren sondern erlebt gerade seine schönste Zeit und wird seinen Horizont ungemeint erweitern. Die dadurch entstehende Offenheit bringt ihn weit nach vorne und ist ein Schlüssel für ein besseres Weltverständnis. Wie alle jungen "weitreisenden" wird er lange davon zehren, jedoch auch leider merken, daß ab dem Ernst des Lebens diese Zeit dann auch vorbei geht.

Übrigens gibt es für Ausland und Ausbildung diverese internationale, nationale, bi- und multinationale und europäische Programme, private und privatwirtschaftliche Stiftungen, Bildungskredite und dergleichen. Man kann sich durchaus das Ganze auch ohne Eltern leisten, wenn man sich denn ein wenig bemüht. Erasmus sei hier zum Beispiel genannt.

Meine drei Auslandsaufenthalte (Australien, Spanien, Kanada) während des Studiums habe ich mit Praktika, Bildungskrediten (gibt's auch und funktioniert toll) und Ansparen finanziert.

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