Forum: Karriere
Beliebte Ausbildungsberufe: Hauptsache irgendwas mit Kaufen
DPA

Fünf Lieblingsjobs sind es, die ein Viertel der Auszubildenden anlocken. Die meisten streben einen Beruf an, der sich ums Verkaufen dreht.

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acitapple 20.07.2016, 15:58
20.

Zitat von gutes_essen
Vielmehr erkenne ich hier eine Kurzsicht von Ihnen: Den Abiturienten ermöglicht die Ausbildung zum KiE eine Möglichkeit, erst einen Beruf zu erlernen um dann den Handelsfachwirt o.ä. dranzuhängen. Selbst wenn dies dann scheitert, haben diese Leute einen handfesten Facharbeiter in der Tasche. Wenn das nicht weitsichtig ist (auch wenn es sehr auch Sicherheit aufgebaut ist) , was dann?
Dass Sie bei mir nur Kurzsicht erkennen wundert mich nun gar nicht. Trotzdem, warum dann Abi ? Das braucht ein "handfester Facharbeiter" nicht. Abgesehen davon ist der KiE auch keine Job- bzw. Vermögensmaschine.

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fatherted98 20.07.2016, 16:19
21. Es geht nicht...

...um den kaufm. Beruf an sich...sondern um bequeme Büroarbeit...im trockenen, warmen und ohne körperliche Anstrengung....alle Schulabgänger die ich auf handwerkliche Ausbildung angesprochen haben antworten gleich: Was...ne...da muss ich ja schwer heben, mich anstrengen oder gar bei Wind und Wetter raus!

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bernd.stromberg 20.07.2016, 16:23
22. Ahja

Zitat von acitapple
Entweder hat der Einzelhandel eine Auf- oder das Abi eine Abwertung erhalten. Warum man 3-4 Jahre die Schulbank drückt um so dann eine Lehre zu absolvieren (ohne jemandem zu nahe zu treten), ist wohl gleich die Antwort auf die Frage nach der Lebensplanung und Weitsicht dieser Leute.
Aufklärung dazu:
viele Leute haben in den letzten Jahrzehnten oft nach dem Abitur erstmal eine Ausbildung gemacht, um dann nebenbei oder in Vollzeit danach noch zu studieren, aber erstmal eine solide Berufsausbildung und Berufspraxis in der Hinterhand zu haben.

Als Entscheider einer Fachabteilung kann ich sagen, dass das im Unternehmen gut ankommt, wenn ein Akademiker vorher auch schon einmal gearbeitet hat und eine Berufsausbildung vorzuweisen hat.
Diese Leute sind oft viel weiter als den Vollzeitstudenten der mit Anfang 30 ins Berufsleben einsteigt und bis dahin bis auf 1-2 Pflichtpraktika nichts vorzuweisen hat.

Eine Ausbildung zu machen, um sich vor einem Studium auch abzusichern (falls dies scheitert, oder man nicht direkt einen Studienplatz bekommt) war zumindest vor einem Jahrzehnt üblich und dazu hat und hätte auch jeder gute Lehrer/Unternehmer/Berufsberater geraten.
Dass Sie da die Frage nach der "Lebensplanung und Weitsicht dieser Leute" stellen ist somit eine Unverschämtheit und disqualifiziert Sie inhaltlich völlig.

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dickebank 20.07.2016, 16:26
23. richtig Kenne

Zitat von acitapple
Das kann ich aber locker nach der 10. Klasse machen. Warum dann Abi ? Weil es jeder hat ?
Als erstes sollte man lernen, dass es einen Unterschied zwischen "Verkäufer" und "Kaufmann im Einzelhandel" gibt.

Verkäufer ==> zweijährige Ausbildung
Kaufmann im Einzelhandel ==> dreijährige Ausbildung.

Verkäufer klappt vielleicht noch mit HSA, mit HA wird es wohl eher schwierig.
Kaufmann im Einzelhandel sollte schon den MSA haben. Viele gehen aber auch den Weg MSA, Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung mit Abschluss FHR, um dann ein Studium zu absolvieren oder Fachkaufmann zu werden.

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gutes_essen 20.07.2016, 16:38
24.

Zitat von acitapple
Dass Sie bei mir nur Kurzsicht erkennen wundert mich nun gar nicht. Trotzdem, warum dann Abi ? Das braucht ein "handfester Facharbeiter" nicht. Abgesehen davon ist der KiE auch keine Job- bzw. Vermögensmaschine.
Klar. Jobs im EH gibts überall.
Und wer sagt denn das man immer viel Geld verdienen muss?
Es reicht doch, wenn's zum normalen Leben reicht.
Spaß machts ausserdem.

Warum Abi?
Weil Abiturienten eben mehr Möglichkeiten haben später doch nochmal einfach zu studieren oder in einem anderen Bereich etwas zu lernen.
Ist doch ganz einfach, oder?

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pascal3er2 20.07.2016, 16:40
25. Zeitverschwendung

Was man als Kauffrau und Kaufmann als erstes lernen sollte:

a.) Ausbildung lohnt sich nicht ist Ausbeuterei eurer Firma die euch für einen Hungerlohn arbeiten lässt
b.) direkt anfangen etwas zu verkaufen verdient man direkt Geld
c.) du hast keine Ahnung wie das geht?
Vergiss es und werde Koch oder Hausfrau.

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gutes_essen 20.07.2016, 16:41
26.

Zitat von fatherted98
...um den kaufm. Beruf an sich...sondern um bequeme Büroarbeit...im trockenen, warmen und ohne körperliche Anstrengung....alle Schulabgänger die ich auf handwerkliche Ausbildung angesprochen haben antworten gleich: Was...ne...da muss ich ja schwer heben, mich anstrengen oder gar bei Wind und Wetter raus!
Ja und?
Würden Sie denn anders antworten?

"Ja ich mach mich gern dreckig und arbeite als Geselle für Mindestlohn- aber gerne!"
Kein Mensch, jemals!

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prince62 20.07.2016, 16:46
27.

Zitat von happlebee
dieser Azubis will etwas verkaufen sie möchten einen Bürojob. Des Deutschen Traum ist es immer noch hinter einem Schalter zu sitzen.
Aber bitte nur mit geregelter Arbeitszeit bis max. 16.00 Uhr und Samstag- Sonn- und Feiertag natürlich frei,
versteht sich doch von selber.
Zu diesen Zeiten sollen dann gefälligst andere arbeiten und sofort verfügbar sein.

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bernd.stromberg 20.07.2016, 16:47
28. Kann es sein

Zitat von fatherted98
...um den kaufm. Beruf an sich...sondern um bequeme Büroarbeit...im trockenen, warmen und ohne körperliche Anstrengung....
Ihnen ist aber schon klar, dass ein Einzelhandelskaufmann in aller Regel nicht hauptsächlich bzw. sogar oftmals nahezu gar nicht im Büro sitzt?
Und das auch ein Industrie- oder Groß- und Außenhandelskaufmann oft in der Praxis unterwegs ist und z.B. als Einkäufer auch beim Zulieferer direkt Verhandlungen vor Ort führt, Waren vor Ort begutachtet und oft je nach Ausrichtung sogar ständig auf Reisen ist?

So viel zum Thema "Bürojob".

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Urbayer 20.07.2016, 17:59
29. Ich rate von den Berufen ab

weil ich sie gut kenne. Ich bin selbst in einem einschlägigen Beruf ausgebildet worden und habe im eigenen Betrieb Kfm. Lehrlinge (weiblich) ausgebildet. Zudem bin ich IHK-Prüfer. Wenn ich mir die Schnelligkeit ansehe, wie die Digitalisierung fortschreitet, kann ich nur zu "exotischen" Berufen raten. Nur sehr gute Leute haben auch in Zukunft Chancen in einem der genannten Berufen. Alle anderen sind Verfügungsmasse der Unternehmen, die man bei Bedarf auch entsorgen, d.h. entlassen kann, wenn man sie nicht mehr braucht.

Zudem schadet der Onlinehandel (Amazon!) dem stationären Einzelhandel. Fachleute gehen davon aus, daß in den nächsten Jahren mehr als 50.000 Läden sterben werden. Die Innenstädte veröden in den Nebenlagen, auf dem Laden wird es ein massives Ladensterben geben. Wer braucht da Verkäufer, Einzelhändler?

Ein weiterer Punkt ist, daß die Filialisten immer mehr Personal einsparen wollen. Die Beratung bleibt auf der Strecke (das scheue Reh - ein Berater in einem Baumarkt).
Daher rate ich zu anderen Berufen, die nicht so überlaufen, aber zukunftsträchtig sind.

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