Forum: Karriere
Beliebte Ausbildungsberufe: Hauptsache irgendwas mit Kaufen
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Fünf Lieblingsjobs sind es, die ein Viertel der Auszubildenden anlocken. Die meisten streben einen Beruf an, der sich ums Verkaufen dreht.

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gutes_essen 21.07.2016, 11:45
50.

Zitat von cabeza_cuadrada
Was ist schlimm an einer einjährigen Selbstfindungsphase? Alle die das gemacht haben, mich eingeschlossen, haben die Zeit sicher nicht bereut. Work and Travel Programme gibt es für viele Länder und die Erfahrungen die man da mit nimmt sind ......
Dann machen Sie das ruhig, es steht Ihnen ja frei.

Selbstfindungsphase ist halt ein sehr schöner Begriff für faul chillen. Kann ich gut mit leben.
W& T muss man sich eh erstmal leisten können.

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gutes_essen 21.07.2016, 11:47
51.

Zitat von flo_bargfeld
Die Bezahlung im Einzelhandel ist bereits heute mies, die Arbeitszeiten sind unattraktiv und die Aussichten ungewiss.
Kommt drauf an. Manche Unternehmen bieten ein Grundgehalt an plus Provision - damit kann man als guter Verkäufer schon gutes Geld machen.
Hab das auch mal gemacht und es lohnt sich.
Ungewisse Aussichten gibts in jedem Beruf, keiner arbeitet heute mehr 40 Jahre im selben Betrieb.
Von daher zählt das Argument nicht.

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gutes_essen 21.07.2016, 11:49
52.

Zitat von cabeza_cuadrada
Was ist schlimm an einer einjährigen Selbstfindungsphase? Alle die das gemacht haben, mich eingeschlossen, haben die Zeit sicher nicht bereut. Work and Travel Programme gibt es für viele Länder und die Erfahrungen die man da mit nimmt sind unbezahlbar. Ich weiß nicht ob es erstrebenswert ist einen völligen geradlinigen Lebenslauf zu haben. Schule Abi Studium Beruf. Finde ich irgendwie traurig. Meinen Kindern werde ich zu einer "Selbstfindungsphase" auf jeden Fall raten!
Nichts gegen die Selbstfindungsphase wenn die Jugendlichen halt noch nicht ganz reif sind um sie auf die Menschheit loszulassen.
Dann ist es besser so sie nochmal ein Jahr aus der Wirtschaft zurückzuhalten.
Aber wenn die Jugendlichen fit für den Beruf sind ist es besser gleich loszulegen um ihnen einen guten Start zu ermöglichen.

"Selbstfindungsphasen" legt man aber besser mal auf die Zeit wo man Arbeitslos ist. Dann kriegt man wenigstens noch Geld dafür.

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cabeza_cuadrada 21.07.2016, 11:57
53. mal ein Jahr gammeln

Zitat von gutes_essen
Dann machen Sie das ruhig, es steht Ihnen ja frei. Selbstfindungsphase ist halt ein sehr schöner Begriff für faul chillen. Kann ich gut mit leben. W& T muss man sich eh erstmal leisten können.
ist in vielen Ländern nicht so verpönt wie in Deutschland. Das Arbeitsleben ist noch lang genug.
W & T beinhaltet ja das Wort "work", wenn ich mir das leisten konnte (nur Flug und ein paar hundert Euro für den Start), dann kann das jeder. Das kriegt man selbst mit Zeitungen austragen zusammen.

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phekie 21.07.2016, 12:08
54. Sie machen den Fehler...

Zitat von Pfeiffer mit drei F
Die Digitalisierung ist kein linear verlaufender Prozess. Größere Veränderungen durch Digitalisierung werden in immer kürzeren Zeitabständen auftreten. 2026 wird daher die Welt bereits eine gänzlich andere sein. Ich gehe z.B. nicht mehr davon aus, dass ich noch 30 Jahre bis zur Rente arbeiten werde. In spätestens 20 Jahren werden wir wohl soweit sein, dass die meisten Menschen nur noch wenige Stunden am Tag arbeiten werden - weil es einfach nicht mehr genug Arbeit gibt.
...zu denken, dass alle Berufe und Tätigkeiten digital zu ersetzen oder stark zu mindern sind. Dem ist aber nicht so. Alle Berufe wo individuelle Handarbeit nötig ist, sind gar nicht merkbar zu ersetzen. Dazu gehören alle Handwerksberufe, ebenso Fahrpersonal, Coachings, Beratertätigkeiten, Sozialberufe, u.s.w. Und selbst im Büro geht das nur bedingt im Sinne von Arbeitserleichterungen. Die gesparte Zeit hat man dann mit anderer Mehrarbeit wieder konterkariert. Ich sag nur Dauerbrenner "papierloses Büro". Davon merkt man heutzutage immer noch nicht viel, obwohl man schon seit 20 Jahren drüber redet.
Und selbst wenn IT-Infrastruktur immer mehr ausgebaut wird, um alles zu digitalisieren, muss es wieder mehr Leute geben, die alles administrieren.
Und wenn Sie nur noch 20 h arbeiten wollen, sollte Ihr Produktivität bei 100% ggü. heute liegen um das selbe zu verdienen. Diesen Zahn wird Ihnen unsere neoliberale Wirtschaftswelt aber schon noch ziehen.

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gutes_essen 21.07.2016, 12:26
55.

Zitat von cabeza_cuadrada
ist in vielen Ländern nicht so verpönt wie in Deutschland. Das Arbeitsleben ist noch lang genug. W & T beinhaltet ja das Wort "work", wenn ich mir das leisten konnte (nur Flug und ein paar hundert Euro für den Start), dann kann das jeder. Das kriegt man selbst mit Zeitungen austragen zusammen.
Ja, klar. Natürlich.

Da sind wir zwei vers. Meinungen. Ich finde, man braucht erstmal einen guten Start ins Berufsleben, danach ist man qualifiziert und kann alles entspannter angehen.

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mintyapple 21.07.2016, 12:37
56.

Zitat von gutes_essen
Ich finde, man braucht erstmal einen guten Start ins Berufsleben, danach ist man qualifiziert und kann alles entspannter angehen.
Dann ist es zu spät meiner Beobachtung nach. Es gibt zwei Phasen in denen man das machen kann: gleich nach dem Schul- oder gleich dem Uniabschluss. Einmal in der Tretmühle kommt man da nicht mehr raus - nicht nur, weil die wenigsten Arbeitgeber einem Sabbatical gegenüber aufgeschlossen sind, sondern auch, weil man befürchtet, sich damit einen Knick in den Lebenslauf zu machen bzw. hinterher nicht mehr wirtschaftlich dort anknüpfen zu können, wo man war.

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bernd.stromberg 21.07.2016, 12:44
57.

Zitat von gutes_essen
Dann machen Sie das ruhig, es steht Ihnen ja frei. Selbstfindungsphase ist halt ein sehr schöner Begriff für faul chillen. Kann ich gut mit leben. W& T muss man sich eh erstmal leisten können.
"Work and Travel" bezeichnet in aller Regel ein Auslandsjahr, häufiges Beispiel Australien, in dem der Absolvent neben dem Sammeln von praktischer Spracherfahrung eben auch durch Jobs und Praktika Erfahrung im Arbeitsleben sammelt.

Wer W&T gemacht hat zeigt, dass er über den Tellerrand blickt, seine Komfortzone verlässt und sich auch als Akademiker die Hände nicht davor scheut die Hände schmutzig zu machen (die meisten Jobs sind schließlich körperlicher Natur; auf Farmen usw.).

Kann es sein, dass Sie Work and Travel mit einem "Sabbatical" verwechseln?
"Faul chillen" ist jedenfalls ein derartiger Unfug, das möchte man kaum glauben.

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gutes_essen 21.07.2016, 12:56
58.

Zitat von mintyapple
Dann ist es zu spät meiner Beobachtung nach. Es gibt zwei Phasen in denen man das machen kann: gleich nach dem Schul- oder gleich dem Uniabschluss. Einmal in der Tretmühle kommt man da nicht mehr raus - nicht nur, weil die wenigsten Arbeitgeber einem Sabbatical gegenüber aufgeschlossen sind, sondern auch, weil man befürchtet, sich damit einen Knick in den Lebenslauf zu machen bzw. hinterher nicht mehr wirtschaftlich dort anknüpfen zu können, wo man war.
Also ich schon.
Man muss doch nicht immer arbeiten.
Aber das Problem ist (grade am Anfang): Wenn man sich erst gar nicht bemüht sich gut zu qualifizieren, dann hat man später auch nicht die Entspanntheit zu sagen: Tjoa, bin ich halt mal arbeitslos, egal, mach ich halt mal Pause, passt schon.

Grade Jugendliche vergessen, dass die Konkurrenz heutzutage groß ist, ich denke mal sogar größer als noch zur Jahrtausendwende.
Was man aber einmal hat hat man.

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gutes_essen 21.07.2016, 13:00
59. Back to Topic

Wie gesagt ich halte nicht viel vom W&T, aber das soll ja hier nicht Thema sein.

Eine Ausbildung zu machen ist nie verkehrt, danach kann man immer noch studieren oder sich weiterbilden für "etwas besseres".
Auch mit Abi ist eine solide Berufsausbildung eine gute Alternative (zum Studium) für das spätere Leben.
Danach arbeiten die meisten eh nicht im erlernten Beruf.

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