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Beraterin für Schreibtisch-Ordnung: "Büchertürme und alte Kaffeetassen haben nichts m
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Sie kümmert sich um das Chaos auf Schreibtischen: Bürocoach Christine Hoffmann zeigt Menschen, wie sie effizienter arbeiten - indem sie aufräumen.

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krautrockfreak 30.03.2019, 09:17
40. Tolle Werbung für eine unnötige Sache! Für alles braucht man wohl

Berater?! Bei mir gibt es Klebezettel und auch andere Dinge, die angeblich nichts auf dem Schreibtisch zu suchen haben - aber ich mache meinen Job trotzdem oder gerade deswegen gut. Und Chaostypen bringt so eine Lehrstunde eh nichts, weil die verfallen wieder in alte Verhaltensweisen.

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manfred.gebauer 30.03.2019, 13:27
41. ahja...Locher und Tacker (??) ...

leihe ich mir, so nen Mist als Ordnungsinstanz ersten Nennwertes anzumerken zeigt meiner Meinung, wess´ Geistes Kind da spricht.
To Do List ja, sehr wichtig, Notizzettel .. wow! damit kann man modulare Strukturen erschaffen, die dann gerne ein Azubi als MindMap nachzeichnen darf...
Flexibiliät muss auf den Schreibtisch, Bewegung und gern auch mal Chaos, bis zum nächsten Projekt/Task.
Excel - "Projekter/Designer" müssen genauestens beobachtet werden, das ist zu 95% ein suboptimales Kritzelwerk was da zusammenkommt....
Und bevor langsam jede Hautschuppe gecoacht wird, sollten mal "BlinkerberaterInnen" den Straßenverkehr erhellen oder Kippen-auf-die-Strasse-Kipper -Guards patroullieren :-)
be more than reproductive

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der Pöter 30.03.2019, 15:05
42. Frau Hoffmann

bräuchte bei mir gar nicht erst zu klingeln, mein Schreibtisch ist chaotisch. Und bleibt das auch. Punkt.

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buppert 30.03.2019, 16:59
43. Solange noch Platz ist...

... um die Maus zu bewegen, ist doch alles gut. :D
Ich würde zwar auch nie Bilder von Freund/Mann/Kind(er) oder dem Familienzoo auf den Schreibtisch stellen und empfinde das woanders auch immer so, dass es mMn nix im Büro zu suchen hat, aber mich würde weder die Nagelfeile im Stiftehalter, noch die Handcreme daneben stören. Unter meinem Bildschirm liegen 2 Labello...
Das einzige, was ich zum Feierabend im Rollcontainer verstaue, sind meine persönlichen Arbeitsmaterialien wie Stifte, Taschenrechner, Kalender, Lineal, Maßstab, etc. Alles andere, evtl. ergänzt um nen Schmierzettel mit den Arbeiten, die ich am nächsten Tag machen will oder dem Stand, ab dem ich weitermachen will, bleibt liegen.
Da vieles davon eh nur temporäre Arbeiten/Unterlagen sind, würde es gar keinen Sinn machen, sie abzuheften oder zu entsorgen.
Und den Inhalt der Ablagekörbchen kann man bei Gelegenheit auch wieder gebrauchen. ;)
So wenig, wie ich zu Hause meine Unterhosen nach Farben sortiere, werde ich am Ende des Tages einen klinisch reinen Schreibtisch im Büro hinterlassen. Man muss ja nicht jeden Quatsch mitmachen, der einem heute als zeitersparend, effizient oder gut für das innere Gleichgewicht verkauft wird.

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Hamberliner 30.03.2019, 19:07
44.

Zitat von aufreger1970
stellen sich mir sämtliche Haare auf! Auf C: haben Dokumente oder ähnliches absolut nichts verloren! Und schon garnicht unter solchen Pseudo-Ordnern wie C:\tmp oder C:\home !!!! Wenn es nicht anders möglich ist, dann wirklich einfach unter dem Benutzerprofil (dokumente, Bilder, usw,) des Users. Dann kann der IT-ler wenigsten sicher sein, dass er beim Hardwaretausch auch alle Dateien zur Übernahme erwischt! Denn dies wird eigentlich standardmäßig durchsucht und wegkopiert! Daten, die z.B in einem vorhandenen "Support-Ordner", in einem vom User extra angelegten "Wichtig-Ordner" gespeichert werden, sind dann mal ganz schnell weg! Genauso wie alles was unter Temp oder Ihrem "tmp" abgelegt ist! Ist mir selber schon passiert, sogar trotz Nachfrage nach Speicherorten. Wichtige und sensible Daten gehören auf ein Server-Netzlaufwerk oder NAS, wo sie auch regelmäßig gesichert werden. Wenn dies nicht möglich/verfügbar ist, dann gehört in den Arbeitsplatzrechner eine zweite Festplatte, auf der die Daten dann gespeichert und zumindest regelmäßig auch noch auf USB-Platten gesichert werden. Auf C: hat außer Programmen und Systemdateien nichts verloren.
Das alles kannst Du dem qualifizierten Fachbenutzer überlassen, der entscheidet das, nicht die IT und nicht die Geschäftsleitung. Man kocht ja auch nicht, man benutzt ja auch nicht die Küche, indem man zwei Löcher in die Trennwand zum Wohnzimmer hackt und vom Wohnzimmer aus auf dem Herd hantiert. Dein heißgeliebtes NAS-Laufwerk ist a) fürs Backup da und b) für eine Kopie für die Kollegen, die an anderer Leute PC nichts herumzufummeln haben. Niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, wird sich beim editieren von Programmcode oder komplizierter Gleichungen vom Gezicke des Netzwerks nerven lassen oder den direktesten Zugriff auf seine eigene Arbeit aus der Hand geben. Außerdem spiegelt man als Ingenieurwissenschaftler oder Entwickler seine Arbeit nach Hause, damit sie nicht verloren ist wenn man mal den Arbeitgeber wechselt, und damit man auch sonntags konzentrierter als im Büro daran tüfteln kann.

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fx33 30.03.2019, 20:33
45. Immer nur eine Sache...

Immer nur eine Sache auf dem Tisch, an der man gerade arbeitet. Jaja, die Seriellarbeiter. Ich habe immer mindestens drei, vier Dinge gleichzeitig, die bearbeitet werden müssen. Eher mehr. Während eine auf Input wartet, bearbeite ich eine andere, wobei ich manchmal gerade den guten Gedanken habe für die Schulung, die ich vorbereite, den ich natürlich sofort aufschreiben muss. Dann klingelt das Telefon mit einem Hilferuf usw. usf.
Lächerlich und anmaßend, zu meinen, mit ein bißchen Standardorganisation und Aufräumen wäre das zu serialisieren.

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eunegin 31.03.2019, 07:19
46. Farbe der Schreibtischplatte?

Ich bin auch ein "Kreativer" oder wahlweise "Unordentlicher". Sobald ich die Farbe der Schreibtischplatte nicht mehr so, räume ich auf. Erstaunlich viel Altpapier und Unnutzes. Leider zuweilen auch Unerledigtes. Im Ergebnis fühlt es sich gut an und beruhigt, da man nicht fürchten muss, etwas zu verbaseln.

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JaIchBinEs 31.03.2019, 13:32
47. Ordnerstruktur im PC-Netzwerk

Zitat von neustaedter
Alles richtig, aber die Welt wird digitaler und an die Stelle der Papierberge treten überfüllte E-Mailboxen. Und zur Unordnung auf den Schreibtischen kommt schon seit Jahren eine (oft wachsende) Unordnung in den Computern dazu. Das kommt in diesem Interview doch ein wenig zu kurz. Was ich hilfreich fände, wäre es, wenn auch diese Aspekte thematisiert würden. #sogehtbueroheute
Sehr guter Hinweis!
Als Freiberufler bekomme ich Einblick in die Netzwerklaufwerke meiner Klienten.
Einige wissen nicht, dass man Ordner auch hierarchisch baumartig anlegen kann. Mit dezimalen Schlüssel hat man dann nie mehr als 10 Unterordner.
So habe ich mal ein flache Liste mit allen Projektnummern erlebt.
Einige waren leer und hatten mehrfach geschachtelte Querverweise.
Statt hier vergeblich zu suchen, befragte ich eher die mutmasslichen Kenner nach den Informationen, die ich benötigte.

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JaIchBinEs 31.03.2019, 13:46
48. Apfelkippen und Brotkrümel

Ich kann als freiberuflicher Softwerker auch zu Hause arbeiten.
Da liegen dann manchmal vertrocknete Apfelkippen vom Vortag auf dem Bildschimständer. Mir ist aber der Fertigstellungstermin oder ein Hotfix für meinen Klienten wichtiger.
Ein Tipp für den Getränkebehälter: Niemals direkt auf die Oberfläche stellen, es kann ein klebriger Rand zurückbleiben. Ich nehme immer einen Werbeflyer als Tassenunterlage, der nach einiger Zeit entsorgt wird.

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JaIchBinEs 31.03.2019, 13:50
49. Headset

Zitat von hegoat
Der Heuler ist ja der Tipp, keine Notizzettel zu benutzen und stattdessen eine Excel-Tabelle (!) zu führen. Wenn ich mit jemandem telefoniere muss ich parallel schnell schreiben, das geht nicht in Excel. Und wer nach dem Telefonat noch die Zeit hat, das mitgeschriebene nach Excel zu übertragen, hat definitiv in seinem Job zu wenig zu tun.
Kennen Sie einen Headset?
Damit habe ich beide Hände frei und kann direkt in das Excel-Sheet tippen!

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