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Berufseinstieg: Flüchtlinge brauchen keine Genehmigung mehr für Praktika
DPA

Die Vereinbarung kann schon in den nächsten Tagen in Kraft treten: Junge Flüchtlinge sollen künftig leichter Praktika machen können. Bislang müssen sie dafür bei der Bundesagentur für Arbeit eine Erlaubnis einholen.

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meging 29.07.2015, 17:20
1.

Na dann wünsch ich viel Glück. Wir mussten leider jemanden ablehnen, da er schon zur Nachfrage über einen Praktikumsplatz einen Dolmetscher brauchte, was im Einzelhandel leider nicht tragbar ist.

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stoffi 29.07.2015, 17:47
2.

Was heisst Flüchtlinge?
Menschen die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind? Ja, sofort!
Andere kommen aber, weil sie mit den wirtschaftlichen Verhältnissen ihres Heimatlandes unzufrieden sind. Was ist mit denen, die in dem Sinne keine Flüchtlinge sind?
Es wird Zeit, dies Leute das zu nennen was sie sind, nämlich Migranten, die illegal unsere Grenzen überschritten haben. Sollen sie dafür nun auch noch belohnt werden?

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glen13 29.07.2015, 17:51
3.

Ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist es gut, dass Flüchtlinge Praktika machen können, auf der anderen Seite werden Arbeitgeber das ausnutzen und ohne Bezahlung diese Menschen so lange wie möglich beschäftigen.
Ich hoffe, es geht gut.

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Europa! 29.07.2015, 18:00
4. Trick 17 oder Asylmissbrauch leichtgemacht

Asylbewerber machen ohne Genehmigung ein Praktikum, dann sind sie "in der Ausbildung" und dürfen nicht mehr abgeschoben werden. Eine feine Methode, um die deutschen und europäischen Facharbeiter auf Mindestlohnniveau zu drücken.

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hotgorn 29.07.2015, 18:03
5.

Gute Sache die deutsche Schulbildung ist vor allem bei sozial schwachen seit jeher murks. Die flüchtlinge können sich beweisen und deutsche Kultusminister ihren Job an den Nagel hängen. Konkurrenz belebt das geschäft.

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vox veritas 29.07.2015, 18:21
6.

Ich bin mir sicher, daß in den Redaktionen und Parteizentralen dieser Republik noch jede Menge Praktikantenstellen frei sind, und die entsprechenden Einrichtungen vorbildlich bei einer Beschäftigung von Flüchtlingen vorangehen werden.

Was hier recht ironisch rüberkommt, soll auf das Sprachproblem hinweisen, daß bei solchen Praktika besteht. Wie soll das denn bitte schön funktionieren? Und einfach so jemanden abstellen, der Flüchtlinge betreut, geht bei unseren effizienten Strukturen (meist auf Naht genäht) auch nicht einfach so nebenbei!

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genugistgenug 29.07.2015, 18:44
7. Aufschwung - Praktikantenplätze werden zu Arbeitsplätzen (statistisch)

Wann werden die ersten Politiker sich hinstellen und Aufschwung verkünden, weil es nun viele neue Arbeitsplätze (Neusprech für Praktikantenplatz) gibt. Die Unternehmen freuen sich, weil sie nun kostenlosen Nachschub haben und noch mehr die eigenen Mitarbeiter drangsalieren/drücken können.
Und wenn dann erst noch die Flüchtlingswelle mit Facharbeitern, usw. ankomt, dann geht es noch mehr aufwärts - kann Satire enthalten - Gedankengang führt bei mir inzwischen zu Übelkeit

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genugistgenug 29.07.2015, 19:01
8. Aufschwung - Praktikantenplätze werden zu Arbeitsplätzen (statistisch)

Wann werden die ersten Politiker sich hinstellen und Aufschwung verkünden, weil es nun viele neue Arbeitsplätze (Neusprech für Praktikantenplatz) gibt. Die Unternehmen freuen sich, weil sie nun kostenlosen Nachschub haben und noch mehr die eigenen Mitarbeiter drangsalieren/drücken können.
Und wenn dann erst noch die Flüchtlingswelle mit Facharbeitern, usw. ankomt, dann geht es noch mehr aufwärts - kann Satire enthalten - Gedankengang führt bei mir inzwischen zu Übelkeit

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ChrisQa 29.07.2015, 20:31
9. Wo ist das Problem?

Zitat von vox veritas
... Was hier recht ironisch rüberkommt, soll auf das Sprachproblem hinweisen, daß bei solchen Praktika besteht. Wie soll das denn bitte schön funktionieren? ...
Die meisten Flüchtlinge können ganz leidlich Englisch und von da zum Deutsch ist der Schritt nicht ganz so schwer. Ich kenne selbst zwei ehemalige Flüchtlinge, die als erfolgreiche und sachkundige IT-Mitarbeiter tätig sind. Der eine spricht fliessend Englisch, der andere ziemlich fehlerfreies Deutsch und ein erträgliches Englisch. In internationalen Konzernen sind Sprachbarrieren nicht wirklich vorhanden. Allerdings kenne ich auch Deutsche, die nicht wirklich verständliches Deutsch können und bei denen ich mir einen Übersetzer wünsche. Deutsche Lokal-Dialekte sind manchmal schwerer verständlich als Suaheli. ;-)

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