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Berufseinstieg: Flüchtlinge brauchen keine Genehmigung mehr für Praktika
DPA

Die Vereinbarung kann schon in den nächsten Tagen in Kraft treten: Junge Flüchtlinge sollen künftig leichter Praktika machen können. Bislang müssen sie dafür bei der Bundesagentur für Arbeit eine Erlaubnis einholen.

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duerinm 30.07.2015, 13:30
50. Ja?

Zitat von claus.w.grunow
Wen Sie nicht alles kennen. Alles paßt auch, um jeden Zweifler zu überzeugen.
SAP-Beraterin, 8 Jahre Erfahrung, wird in D gesucht. Ist gerade wieder abgereist. Hat nach 6 Wochen eher einen noch besser bezahlten Job in der Heimat gefunden, als hier in D die Bestätigung des Eingangs der Bewerberunterlagen bei den Unternehmen ankam. Telefonische Nachfragen haben bestätigt, dass ohne Deutsch-Kenntnisse keine Chance besteht. Genau so etwas kann man erwarten, wenn man qualifizierte Leute ins Land holen will. Hat es legal probiert - Blue Card. Es funktioniert praktisch nicht! Und wen wollen Sie jetzt integrieren? Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken! Sicher ist alles gut durchdacht, man muss es mir nur noch mal in Ruhe erklären!

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lynixx 30.07.2015, 13:56
51. Bitte präzise sein

Handelt es sich dabei um Asylanten (= Menschen, denen Asyl gewährt wird - ca. 0-1% aller Immigranten), Flüchtlinge (bekommen kein Asyl, werden aber als Flüchtling aus bspw. Syrien/Irak anerkannt - ca. 30% der Immigranten) oder Geduldete (weder Asyl noch Flüchtlingsstatus, sollten eigentlich abgeschoben werden, passiert aber mangels Logistik nicht - restliche 70% der Immigranten). Der Artikel klingt, als würden alle die Praktikumserlaubnis erhalten, völlig unabhängig von ihrem jeweiligen Status. Das öffnet natürlich weiterer Wirtschaftsmigration Tür und Tor.

Die Wirtschaft freuts natürlich - viele neue günstige Arbeitskräfte, und neue Konsumenten. Es lebe der kapitalistische Traum vom nie endenden Wachstum der Wirtschaft (und Reichtum der Wirtschaftsinhaber).

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c.PAF 30.07.2015, 14:02
52.

Zitat von genugistgenug
Wann werden die ersten Politiker sich hinstellen und Aufschwung verkünden, weil es nun viele neue Arbeitsplätze (Neusprech für Praktikantenplatz) gibt. Die Unternehmen freuen sich, weil sie nun kostenlosen Nachschub haben und noch mehr die eigenen Mitarbeiter drangsalieren/drücken können.
Bitte stellen Sie doch mal dar, welchen Vorteil ein Unternehmer aus einem 14-tägigen Praktikum zieht, wie es z.B. in dem vom BAMF geförderten Deutschkursen vorgesehen ist.

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chk23 30.07.2015, 14:09
53.

Zitat von malvin-frost
Die Industrie/Wirtschaft brauchen billige Arbeitskräfte, also nehem wir Wirtschaftdflüchtlinge auf.
Wie ist denn der Status "Wirtschaftsflüchtling" gesetzlich definiert? Und wo steht in dem Artikel, dass diese Vereinbahrung für diese "Wirtschaftsflüchtlinge" geschaffen wurde?

Zitat von
Die werden dann sogar unsere Renten zahlen. Die ganzen Afrikaner könnte man postwendend zurückschicken aber die Industrie brummt, auch wrgen dem schwachen Euro. Wehe der Jobmotor stottert. Dann ist hier einiges am dampfen.
Ach so, der Begriff "Wirtschaftsflüchtling" ist also ein Synonym für "Afrikaner"? Und die werden mit Praktikas, die maximal 3 Monate dauern dürfen unsere Wirtschaft in Schwung bringen, die Renten zahlen und den armen Michel aus seinem hochqualifizierten Job vertreiben?
Ja, wenn es um unsere Wirtschaft derart schlimm bestellt ist, dann sollte man sich vielleicht selbst überlegen zum "Wirtschaftsflüchtling" zu werden und sein Heil in einem Land versuchen, welches noch ausreichend Arbeitsplätze für qualifizierte Mitarbeiter bietet...

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nachtmacher 30.07.2015, 14:22
54. Schwabe, österreicher und Schweizer in einem Büro ist schon ein Härtefall :-)

Zitat von ChrisQa
Doch, auch das hatte ich schon erlebt. Ist aber so ähnlich, als wenn man mit einem Österreicher, einem Deutschen von der Alp und einem Schweizer zusammen in einem Büro arbeitet. Da war ich immer froh, wenn ein englischsprachiger dazu kam, dann wurde es verständlicher. :-)
Am Genialsten ist ein Kollege, dessen Eltern aus Vietnam kamen. Ist in der Gegend von Deggendorf groß geworden. Wenn der mit Freunden aus Deggendorf telephoniert verstehen auch die meisten Ur-Bayern nix mehr :-)
Wir waren was trinken und an einem anderen Tisch saß eine Gruppe, in der auch ein asiatisch aussehender junger Mann war. Es stellte sich heraus, dass der im bayrischen Wald groß geworden ist. Als sich unsere "Asiaten" munter im Dialekt unterhalten haben hat ein älterer Herr, der an der Bar saß angefangen zu lachen. Der ältere Herr war aus Bremen und meinte ganz entgeistert: Bei Euch sprechen sogar die Ausländer bayrisch.... :-)

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j.c78. 30.07.2015, 19:31
55. drei Monate

den werden die "üblichen Verdächtigen", also Bau- und Gastronomie Asylbewerber legal im Rahmen eines "Praktikums" ausbeuten. Wenn sie Glück haben bekommen sie zehn Euro am Tag und ein warmes Abendessen... Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

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j.c78. 30.07.2015, 19:53
56. keine Sorgen

Die negativen Auswirkungen auf den Arbeits- und Wohnungsmarkt treffen nur gering Qualifizierte und Menschen mit Einkünften die nur für die Miete in sozialen Brennpunkten reichen. Wahrscheinlich wird es auch nur dort zu Verdrängung, sozialen Spannungen und einem Anstieg der Gewalt kommen. Der Rest der deutschen Gesellschaft kann sich über seinen sicheren Job, die "ruhige" Wohnlage, die "guten" Schulen für die Kinder freuen und sich über die blöden Ignoranten ärgern die nicht erkennen wollen, dass Flüchtlinge für ALLE in der Gesellschaft eine Bereicherung sind. Wenn wir über der Flüchtlingsdebatte die schwächsten in der Bevölkerung übersehen, produzieren wir weiter Frust...

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gmbr 30.07.2015, 21:21
57. Endlich mal ein Schritt in die richtige

Richtung. Nun kommt es darauf an, ob der vekorkste Arbeitgeber flexibel und tolerant genug ist um über die Sprachbarriere rüber zu gucken und auch die Mitarbeiter trainiert wrniger rasisstisch zu sein!

Ach Deutschland!!! Musst noch vieeeel nachholen!

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gerd.leineune 31.07.2015, 05:26
58.

Zitat von BlackRainbow666
Abschiebungsverfahren wurden verschärft und beschleunigt, da fällt es kaum ins Gewicht, dass diejenigen, die zufällig bleiben dürfen, ohne größere Hürden unterbezahlte Stellen annehmen können. Das sind mal First-World-Problems: über Praktika reden, während der eigene Lebensstandard und nationales Denken Menschen woanders in Armut drängt und ihr Leben gefährdet.
Gegenüber mehr als 100.000 Asylantragstellern stehen kaum mehr als 10.000 Abschiebungen (2013).
2014 wird es wohl zw. 400.000 und 500.000 Asylantragsteller gegeben haben, die Abschiebezahl wird deutlich unter 10% liegen.

Also nix mit ein paar oder kaum ins Gewicht fallen.

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diefans 31.07.2015, 13:52
59.

Wer ist denn "DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT" und hat die einen Pressesprecher? Es gibt keine "deutsche Wirtschaft", die als Entität Signale abgeben kann, es gibt auch nicht "die Deutschen" oder gar "Deutschland", das sich für oder gegen etwas entscheiden kann.

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