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Bewerbung XXL: Schreiben Sie doch, was Sie wollen
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Bewerbungen sind strikt formalisiert: Lebenslauf bitte tabellarisch, maximal eine Seite Anschreiben. Oder darf's auch mehr sein? Persönlich und emotional? Karriereberaterin Svenja Hofert empfiehlt: Pfeifen Sie auf alle Regeln!

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Frank0815 04.05.2015, 08:48
10. Wieder einmal

ein erstklssiger Beweis wie zufällig und systemlos in Deutschland rekrutiert wird. Nicht der mit der besten Qualität sondern mit den besten Beziehungen bekommt den Top Job.

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skylarkin 04.05.2015, 08:50
11.

Netzwerken als letztlich beste Möglichkeit einen (neuen) Job zu bekommen ist eine traurige Empfehlung, da sie darauf hinausläuft soziale Kontakte zu suchen oder zu pflegen unter dem Gesichtspunkt der Nützlichkeit oder späteren Verwertbarkeit. Der euphemistische Ausdruck 'netzwerken' für klüngeln verschleiert dies nur.

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der_rookie 04.05.2015, 08:55
12. Hm

In welchen Firmen entscheiden denn Personalabteilungen alleine über Einstellungen? Zumeist gibt es doch gewissen freie Stellen für die ein/e Vorgesetzte(r) verantwortlich ist. Diese Person hat dann das letzte Wort.

Und diese Personen ticken alle anders. Insofern gibt es natürlich keine Ratschläge die immer richtig sind. Da ist es Glückssache auf wen man trifft. Leute die auf mich treffen sollten sich in Anschreiben und Lebenslauf aufs Wesentliche beschränken. Mehr als 1+2 Seiten kriegt bei mir den Stempel "Kann nicht priorisieren", das ist dann so gut wie immer eine Absage

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herr wal 04.05.2015, 09:08
13. Was ist die Beraubung einer Bank gegen die Mitarbeit in einer Bank ...

Bei den Bild-Texten finde ich die Bewerberbeschreibung von Herrn Fischedick von der Commerzbank besonders schön: Jugendlicher holt sich Pfefferminze aus dem Garten einer Großmutter und verkauft das Kraut auf eigene Rechnung. Hält es nicht für nötig zu erläutern, ob er dazu befugt war. Freut sich dann, dass er von dem Erlös eine Vesper kaufen konnte. Wohlgemerkt, für sich selbst, nicht für die Großmutter. Der Bursche hatte wohl wirklich das Banker-Gen. Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.

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Diskutierender 04.05.2015, 09:16
14. Bewerbungszirkus

Solange die Unternehmen einen solch menschenverachtenden Bewerbungszirkus inszenieren, bei dem Bewerber über jedes Stöckchen springen müssen, das ihnen die Unternehmen hinhalten, gibt es definitiv einen Fachkräftemangel. Gäbe es nämlich wirklich einen Fachkräftemangel, dann müssten die Unternehmen Bewerber nämlich als Menschen behandeln.

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polarwolf14 04.05.2015, 09:17
15. #1

So habe ich es auch gemacht und so ist es auch richtig. Man muss den auf Kapitalismus ausgehenden Arbeitgeber im Grunde was vorspielen, soviel Geld wie möglich generieren, so wenig wie möglich arbeiten oder an andere deligieren. Wenn dann die Abteilung gegen die Wand fahren sollte, kündigen mit Abfindug und was anderes suchen. Null Respekt vor der freien Wirtschaft!

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raddy 04.05.2015, 09:21
16. Qualität vor Quantität

Zitat von trackingerror
Spezialist, Universitätsabschluss, Wissenschaftliche Mitarbeit, Unternehmensberatung...nun seit knapp einem Jahr Arbeit suchend: 90% sofortige Absagen (teils ohne formale Absagen), 10% nach Vorstellungsgesprächen.
ich habe einige Erfahrung mit meinen eigenen Bewerbungen. Ich habe auch mit Anfang 50 noch einen neuen Job bekommen. Jedem Bewerber kann ich nur empfehlen, dass man sich die Bewerbung sehr gut überlegen muss. Die Firmen erkennen, ob jemand sich bei der Bewerbung Gedanken gemacht hat oder nur das Adressenfeld ändert. Ich brauche für eine Bewerbung ca. 3 Stunden. Man hat bei jeder Firma nur eine Change.
Die Bewerbung sollte die eigene Person zeigen und sich von anderen Bewerbungen hervortun. Man sollte maximal 3 Bewerbungen auf einmal versenden. Wenn man bei drei Bewerbungen nicht ein Vorstellungsgespräch bekommt muss man die schriftliche Bewerbung überarbeiten. Außerdem sollte man immer bedenken das eine Absage nicht unbedingt schlecht ist, weil man vielleicht nicht zu der neuen Firma gepasst hätte.

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kluch 04.05.2015, 09:22
17. Diplomatie und Selbsteinschätzung

1. Auf die meisten guten Jobs bewerben sich m.E. viel weniger als man so glaubt
2. Leute die 100 Absagen kassieren und dann immer sagen, dass das so wäre weil sich auf die Jobs auf die man sich beworben hat 200 Leute bewerben und man halt immer nur 2. war, sollten sich an die eigene Nase fassen.

Man sollte versuchen in einer Bewerbung sich selbst treu zu bleiben, ohne den Personaler zu verschrecken. Zudem sollte man sich nur auf geeignete Stellen bewerben.
D.h. Bewerbungen die aus nem Bewerbungsbuch kopiert sind werden schonmal sehr kritisch beäugt. Es handelt sich wohl um eine Person die nicht selbst denken kann.
Ist die Bewerbung zu schrill und nicht-standard, so hat der Personaler Zweifel ob die Person wirklich Arbeiten kann oder halt nur Auffallen.
Daher Diplomatie.
Ohne Selbsteinschätzung bewirbt man sich auf falsche Stellen und dann ist die Form der Bewerbung völlig egal. Man ist raus.

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shooop 04.05.2015, 09:23
18. Es gibt keinrn standardisierten Personaler

Auch der Personaler trägt sein persönliches Päckchen. Manch einer wird eine kreative Bewerbung toll finden, ein anderer wieder nicht...und es totaler Zufall! Da kann man auch gleich bei sich selbst bleiben. Ist eh Lotto.

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_derhenne 04.05.2015, 09:31
19.

Schwachsinn.

Solange als erste Bewerbungshürde ein 24 jähriger BWL-Absolvent als Personaler wartet, der alles aussortiert was nicht in Schema F passt, bringen solche Tipps garnichts.

Und das ist leider die Realität.

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