Forum: Karriere
Bewerbungspanne: "Übrigens, wir ziehen die Jobzusage zurück"
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Welchen Job soll ich nehmen? Das fragte ein Programmierer in einem Online-Portal: Lieber für mehr Geld bei einer kleinen Firma oder beim großen Taxidienst Uber? Dann schaltete sich einer der Chefs ein.

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moneysac123 08.05.2015, 14:04
1.

das zeigt mal wieder schön, dass unternehmen abhängige Arbeitssklaven wollen, mit Haut und Haaren. Sie wollen ihre Mitarbeiter kontrollieren, sie (zurecht)weisen können und am liebsten eine Abhängigkeit herstellen. Unternehmen haben Angst vor freien Mitarbeitern, die nicht aus einer Abhängigkeit heraus für sie arbeiten, sondern es aus freien Stücken tun. Das merke ich als Selbständiger oft. Unternehmen haben Angst, dass man zu schnell wieder gehen könnte und dabei nehmen sie in Kauf, teure Fehlbesetzungen vorzunehmen, statt freie Mitarbeiter die sie im Zweifel schnell wieder los werden. Es wird Zeit, dass das Leibeigentum abgeschafft wird, Mitarbeiter und Unternehmen sich auf Augenhöhe begegnen und nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis. Dann wird auch die allgemeine Arbeitszufriedenheit steigen,somit die Ergebnisse und psychische Leiden wie burn put reduziert (durch mehr Autonomie und Unabhängigkeit).

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Vaen 08.05.2015, 14:12
2. .

Meine Güte. Der Typ klingt nicht wie der CEO einer IT-Firma, sondern wie ein eifersüchtiger Teenager. Absolut nachvollziehbarer Gedankenprozess des Bewerbers, der seine Karriere über dir nächste Stelle hinweg planen möchte. Wieviele IT-Fachkräfte träumen denn von einer Karriere bei Zene...wer?

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LapOfGods 08.05.2015, 14:13
3. Völlig zurecht

Wenn ich zu einem Unternehmen gehe, dann gehe ich nicht dahin, weil ich eigentlich woanders hin will. Und dieses Aufwiegen der Namen für den Lebenslauf. Auweia. Da hat jeder Glück, der den Schnösel nicht kriegt.

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KarlRad 08.05.2015, 14:17
4. Wie idiotisch kann man sein?!

Absolut richtige Entscheidung der Firma: Der Arbeitnehmer würde offensichtlich nicht hinter dem Unternehmen stehen und verhält sich wie der letzte Trottel, in dem er die Frage ins Netz stellt. Selten sowas dämliches gehört. Oder will er vielleicht gar nicht arbeiten?!

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Hikmet 08.05.2015, 14:17
5. Würde ich genau so machen

Zitat von moneysac123
das zeigt mal wieder schön, dass unternehmen abhängige Arbeitssklaven wollen, mit Haut und Haaren. Sie wollen ihre Mitarbeiter kontrollieren, sie (zurecht)weisen können und am liebsten eine Abhängigkeit herstellen. Unternehmen haben Angst vor freien Mitarbeitern, die nicht aus einer Abhängigkeit heraus für sie arbeiten, sondern es aus freien Stücken tun. Das merke ich als Selbständiger oft. Unternehmen haben Angst, dass man zu schnell wieder gehen könnte und dabei nehmen sie in Kauf, teure Fehlbesetzungen vorzunehmen, statt freie Mitarbeiter die sie im Zweifel schnell wieder los werden. Es wird Zeit, dass das Leibeigentum abgeschafft wird, Mitarbeiter und Unternehmen sich auf Augenhöhe begegnen und nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis. Dann wird auch die allgemeine Arbeitszufriedenheit steigen,somit die Ergebnisse und psychische Leiden wie burn put reduziert (durch mehr Autonomie und Unabhängigkeit).
Ich würde Ihnen dringend empfehlen den Artikel noch einmal gründlich durchzulesen. Jede Firma weiß, das ein MA frisch von der UNI nur auf Zeit da ist. Wenn allerdings jemand geistig so minder bemittelt ist, das er es auf einer öffentlichen Plattform so heraus posaunt, der verdient es auch nicht anders.
Das was in dem Artikel beschrieben wird hat definitiv nichts mit Leibeigentum zu tun, sondern einfach nur mit Arroganz.

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hansgustor 08.05.2015, 14:18
6. @moneysac1

Ich hoffe sie reden über Uber, denn der Bewerber erklärt ausführlich wie viel Mühe Zenefits sich geben hat. Da kann ich durchaus verstehen wenn man keine Lust mehr hat mit ihm zusammenzuarbeiten, wenn er nicht mal das selbst entscheiden kann.

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Hanz Gruber 08.05.2015, 14:20
7. @moneysac123

Warum sollte man einen AN einstellen der lieber woanders arbeiten würde? Auch als AG ist man auf eine gewisse Planungsicherheit angewiesen. Wenn man im Unternehmen eben eine Stelle die man am liebsten längerfristig besetzen würde, dann sollte man niemanden nehmen der die Stelle höchstens als Sprungbrett für Google nutzen möchte. Es gibt auch genügend Stellen die auf ein halbes Jahr oder Jahr befristet sind, die wären für den Kandidaten wesentlich besser.

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tomxxx 08.05.2015, 14:21
8. Die Firma hat recht...

sie macht ein Angebot und will Verbindlichkeit von beiden Seiten, der Mitarbeiter sollte auch wirklich da arbeiten wollen. Wenn ich mir die Kommentare ansehe, dann zeigt sich das typische Bild, die Masse versteht das nicht, wird es nie verstehen und darum ist es auch gut, dass sie Angestellte sind und nicht diejenigen, die dafür sorgen, dass eine Firma läuft. Aber die braucht es halt auch... :-)

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BettyB. 08.05.2015, 14:24
9. Tja...

Und Uber? Wissen die, wen sie sich da einhandeln werden? Oder fragt das dortige Management auch immer irgendwo irgendwen im Inernet, wie es sich entscheiden soll?

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