Forum: Karriere
Bewerbungspanne: "Übrigens, wir ziehen die Jobzusage zurück"
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Welchen Job soll ich nehmen? Das fragte ein Programmierer in einem Online-Portal: Lieber für mehr Geld bei einer kleinen Firma oder beim großen Taxidienst Uber? Dann schaltete sich einer der Chefs ein.

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al2510 09.05.2015, 08:56
130. Man sollte mehr Frauen im Management haben

weil die sich mehr zutrauen. Der klassische weibliche Beziehungsfehler ist es, zu meinen den Partner ändern zu können, dennoch trauen die Frauen es sich stets zu. Also eine Frau würde sagen, da habe ich einen Menschen, der seine Lebenseinstellung aus dem Internet bezieht, also das Gängige kennt. Er kann Dinge die ich brauche und die Anderen bringe ich ihm bei. Wenn der erst mal mich als Meinungsmacher kennt und akzeptiert, dann braucht er die Anderen wohl nicht mehr. Aber was ist so schlecht, wenn einer nicht aus dem Bauch heraus entscheidet, sondern wirklich alle Informationsquellen ausschöpft. Google kennt er ja auch nur vom Hören und Sagen, also alles Werbung. Dann war die Werbung von Google wohl besser als die Eigene. Die ist aber auch besser, weil sich die von Google mehr zutrauen. Uber hat wohl auch mitgelesen, aber die sind Konflikt fähig.

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phoenix68 10.05.2015, 04:33
131. Ist das ihr Ernst???

Zitat von zamparonio
Was das denn. Software für Personalverwaltung ? Da langt ein Tabellenkalkulationsblatt, am besten Libre Office Calc, das ist sogar noch kostenlos. Und dieser CEO muss ne echt arme Haut sein. Zorniger Bub, uiuiui.
Tabellenkalkulation als Personalsoftware? *kopfschuettel* Das mag ausreichen, wenn man weniger als 5 MA und gewillt ist, Eintraege doppelt und dreifach zu machen. Darueber hinaus empfiehlt es sich ein Datenverarbeitungsprogramm zu benutzen. Fuer die Personalverwaltung reicht ja nicht eine einfache Kontaktliste mit Stellenangabe. Eingangsdatum, Weiterbildung, Abwesenheit, Vesetzungen innerhalb der Firma, Ansprueche, Beurteilungen, etc. Das ist zwar in einem Tabellenkalkulationsprogramm zu bewerkstelligen, allerdings mit einem weitaus groesseren Aufwand als mit eine Datenbearbeitungsprogramm, vorzugsweise einer auf den Kunden zugeschnittene Software.
All das hat nichts mit der voelligen Inkompetenz dieses Bewerbers zu tun. Er hat durch seinen Gang an die Oeffentlichkeit bewiesen, dass er keine Ahnung von elementaren Benimmregeln im Internet hat. Technisches und firmenspezifisches Wissen zu vermitteln ist weitaus leichter als grundlegendes Benehmen. Ich haette die Zusage ebenfalls zurueck gezogen.

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phoenix68 10.05.2015, 05:09
132. Ganz einfach

Zitat von spon_2870853
woher weiß denn der CEO welcher Bewerber das nu eigentlich is? Sehe da nirgends n Namen. Kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass ein CEO Bewerbungsgespräche mit Entry-Level Job Bewerbern führt.
Moeglichkeit 1: Die Firma ist sehr klein und der Chef stellt ein.
Moeglichkeit 2: Ein MA in dieser Firma ist Berater auf dieser supporter page, hat's gelesen und dem Chef gefluestert. Dieser konnte nicht umhin, als dem Bewerber die wohl verdiente Antwort persoenlich zu schreiben.
Es gibt noch weitere Moeglichkeiten, wuerde aber diesen Rahmen sprengen.

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jue711 10.05.2015, 11:22
133. Love it, ...

Ein Bewerber der erkennen kann was ein tolles Team und wertschätzende Chefs wert sind, ist es auch wert den Job bei der netten Truppe zu bekommen.
Die die so blöd sind immer noch an die Strategien der diversen "Berater" (frei nach Douglas Adams die die man als erste auf einem neu zu besiedelnden Planeten braucht:-) zu glauben, sollen mit der (Schaf-)Herde mittrotten.

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ullski 10.05.2015, 18:55
134. Wenn der vermeintliche...

...Bewerber solch eine Grundsatzfrage ins Netz stellt und sich ein Meinungsbarometer abholt, kann ich mitunter nicht nachvollziehen, wie solch ein Mensch Entscheidungen treffen kann. Ganz kurz und knapp: hier geht es um einen jungen Berufseinsteiger, der auf Karriere aus ist, aber der es leider nicht gelernt hat abzuwägen und Entscheidungen zu treffen. Insofern hat der CEO richtig entschieden. Ich würde ihn auch nicht einstellen, weil er
-keine Entscheidungen treffen kann
-keine Verantwortung übernehmen
-und wahrscheinlich bei Fehlern immer die die anderen schuld sind

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Maro2 11.05.2015, 08:47
135. Selbständig?

Zitat von moneysac123
das zeigt mal wieder schön, dass unternehmen abhängige Arbeitssklaven wollen, mit Haut und ... somit die Ergebnisse und psychische Leiden wie burn put reduziert (durch mehr Autonomie und Unabhängigkeit).
Dann gehe ich nach Ihrem Kommentar mal davon aus das Sie keine Arbeitmnehmer beschäftigen. Oder nicht so weit unternehmerisch denken um zu wissen das der Erfolg eines Unternehmens zu einem nicht unerheblichen Teil von motivierten Mitarbeitern mitgetragen wird.

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Vaen 12.05.2015, 19:57
136.

Zitat von schwerpunkt
Stellen Sie sich vor, Sie sind eine von zwei einigermaßen attraktiven Damen, welche ohne voneinader zu wissen, um die Gunst eines jungen Mannes buhlen. Aus dem Internet erfarhen Sie, dass Ihr Ziel der Begierde öffentlich darüber diskutiert, ob es sich nun mit Ihnen auf eine befristete Beziehung einlassen soll oder mit einer anderen. Sein eigentliches Ziel ist aber eine anscheinend äußerst attraktive dritte Dame ... und er schnell weg wäre, sobald er die Chance sieht, bei dieser dritten Dame zu landen. Was würden Sie tun?
Ja, das war die richtige Analogie: Arbeitsstellen mit Romanzen vergleichen.

Ich schüttle den Kopf.

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Vaen 12.05.2015, 20:04
137.

Zitat von detlef.drimmer
Bullshit. Der Bewerber hätte sich vorher seine Gedanken machen sollen. Der CEO hat sich richtig verhalten. In meinen Augen wäre der Bewerber kein gegenüber dem Unternehmen loyaler Angestellter gewesen. Wenn er keine Karriere bei der kleineren Firma machen wollte, hätte er sich erst gar nicht bewerben sollen. Im Übrigen spricht es nicht für ihn, sich mit Klarnamen aller Beteiligten gemeldet zu haben.
Wenn Sie mir sagen, dass Sie sich immer nur auf eine einzige Stelle bewerben würden, bei der Sie sich vorher sorgfältigst Gedanken darüber gemacht haben, ob sie sie auf ein Leben lang besetzen würden, dann, ja dann sind Sie auch nicht mehr zu retten.

Wahrscheinlich haben Sie sich einfach noch nie auf eine Stelle bewerben müssen. Das würde Ihre Naivität erklären.

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lustigermichel 16.05.2015, 09:43
138.

Zitat von Widerstandsgewächs
denn wenn Menschen immer mobiler werden, immer mehr herumgeschubst werden, dann ist sein Verhalten das Gleiche, nur als Marktteilnehmer der seine Arbeit anbietet. Wer von Beginn seiner Einstellung an eine Karriere bei einer anderen Firma nachdenkt, bringt vermutlich wenig Interessen für die Firma mit. Loyalität ist keine Einbahnstraße!!!
Als ob irgendein Unternehmen aber in jedem Fall loyal zu einem ist ... das ist doch von beiden Seiten ein Schauspiel. Machen wir uns mal nichts vor. Aber direkt mit seinem Absprung vor der Einstellung hausieren zu gehen, war einfach nicht klug.

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