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Blick ins Büro: Die Schreibtische der SPIEGEL-Leser
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Liegt bei Ihnen jede Büroklammer an ihrem Platz? Oder muss Ihr Schreibtisch nach viel, viel Arbeit aussehen? Wir haben unsere Leser um Fotos Ihrer Arbeitsplätze gebeten - hier sind die besten.

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dasfred 15.04.2019, 09:58
1. Gefällt mir

Viel besser, als der Aufräumartikel. Die Leserfotos zeigen doch deutlich, dass es wichtiger ist, wie jemand seinen persönlichen Ordnungsbedarf festlegt. Vom Minimalismus bis zum Chaos gibt es für jeden seinen individuellen Arbeitsplatz.

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haarer.15 15.04.2019, 11:35
2. Arbeitsplatz individuell

Natürlich muss es nicht "steril" aussehen, das sicher nicht. Aber es ist schon krass, was da präsentiert wird. Ideenfördernde Unordnung ? Damit kann ich nichts anfangen. Chaosartige Überfrachtung erzeugt bei mir Missmut und Unbehagen - aber ganz sicher keine guten Ideen.

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nosports28 15.04.2019, 12:22
3. @dasfred:

In Relation zum erwähnten Aufräumartikel zeigt sich auf jeden Fall, was der populäre Drang zur "Optimierung" in Wirklichkeit ist: Nichts, als ein ordinärer Euphemismus für Gleichmacherei.

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enfield 15.04.2019, 14:52
4. ja, niedlich...

bei Bild 2 könnte ich aber einfach nur brechen. Finde ich überhaupt nicht lustig, charmant oder sowas. Dem übrigen Raum nach zu urteilen, scheint sich da aber ohnehin niemand für irgendwas anderes als den Feierabend zu interessieren...nicht mein Problem, glücklicherweise....ich würde in diesem Raum (vermutlich in der ganzen Firma) jedenfalls nicht arbeiten (wollen)...

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quasimodo1001 15.04.2019, 15:40
5. Hauptsache ...

... das Passwort vom Computer hat dann 1,4 Milliarden Stellen.
Habt Ihr schon mal das Arbeitszimmer von Albert Einstein gesehen ?
Bestimmt - habt Ihr ... !
Menschen, die viel aufräumen und sehr penible Ordnung halten, haben oft weniger Phantasie als die Chaoten unter uns.

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Einhorn 15.04.2019, 18:09
6.

Die Nachrichtenauswahl ist wirklich beeindruckend. Gestern noch die Kühlschränke irgendwelcher Leute, heute also Schreibtische. Dazwischen gehts um Game of Thrones, wer wen aussperrt um in Ruhe zu glotzen und sonstige Promi-Geschichten. Ach, nicht zu vergessen: Stau zum Ferienbeginn und Werbung über Werbung. Fängt das Sommerloch jetzt schon vor Ostern an?

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Hamberliner 15.04.2019, 19:56
7. je aufgeräumter, desto kleiner der Horizont

Ein Zusammenhang fällt auf: An den aufgeräumten Schreibtischen befindet sich direkt hinter dem Monitor eine Wand, und nichts anderes als diese kann man anstarren wenn man mal nachdenkt. Es wird also mit einem Brett vor dem Kopf gearbeitet, man denkt nur einen halben Meter weit, Phantasie, geniale Ideen und Visionen haben keine Chance.

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enfield 15.04.2019, 20:32
8.

Zitat von Hamberliner
Ein Zusammenhang fällt auf: An den aufgeräumten Schreibtischen befindet sich direkt hinter dem Monitor eine Wand, und nichts anderes als diese kann man anstarren wenn man mal nachdenkt. Es wird also mit einem Brett vor dem Kopf gearbeitet, man denkt nur einen halben Meter weit, Phantasie, geniale Ideen und Visionen haben keine Chance.
Fragt sich wie inspirierend der ganze Müll und unerledigte Krams auf den unaufgeräumten Schreibtischen ist. Für mich persönlich fängt Inspiration mit Klarheit an, und zwar hauptsächlich im Kopf. Als ich selbst noch schlampig war, hat mich das Chaos aus unerledigtem und/oder irrelevantem Zeug hauptsächlich gebremst und extrem belastet. Aber das kann natürlich für jeden anders aussehen. Ich habe/hätte nur ein Problem damit, wenn andere einem in gemeinsam genutzten Räumen ihr Chaos mit aufdrängen und mich damit mit runterziehen. Im Homeoffice soll jeder machen wie er/sie will...

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Hamberliner 15.04.2019, 20:48
9. Re: ja, niedlich...

Zitat von enfield
bei Bild 2 könnte ich aber einfach nur brechen. Finde ich überhaupt nicht lustig, charmant oder sowas. Dem übrigen Raum nach zu urteilen, scheint sich da aber ohnehin niemand für irgendwas anderes als den Feierabend zu interessieren...
Im Gegenteil: dieser Techniker, dessen Arbeit ja sowieso nicht am Schreibtisch, sondern an Maschinen stattfindet, scheint keinen Feierabend zu kennen und hat einen genialen Weg gefunden, um dem Chef und den Kollegen mitzuteilen: "Ich bin hoffnungslos überlastet." Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht: Wenn man dauernd Dreizehn-Stunden-Tage hat und Feierabendmacher-Handwerkern, die nie eine Sekunde nach Feierabend weiterarbeiten, expressis verbis mitteilt, man könne als Projektleiter nicht stundenlang neben ihnen stehen und ihnen häppchenweise erklären was sie machen sollen, und man können auch nicht fünfmal am Tag alles stehen und liegen lassen um ihnen die Aufwartung zu machen, man sei nämlich überlastet, dann gehen die einem an die Gurgel: "Soll das etwa heißen, wir sind nicht überlastet und alle faul?!?!?!"

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