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Blogger-Schule: "Schnelles Geld verdient man so nicht"
Daniela Singhal

Geschrieben wird viel, gelesen wenig. Sebastian Canaves weiß, wie schwer es ist, Bloggen zum Beruf zu machen. Sein Erfolgsrezept verkauft er jetzt in Online-Kursen. Erste Lektion: Die meiste Zeit geht fürs Organisieren drauf.

GoBenn 31.07.2014, 10:30
1.

Kann Spon nicht mal eine Reihe über richtige Blogs machen? Über Graswurzeljournalismus, lokale Initiativen, die ganzen verrückten Künstler mit ihren Blogs, Kreative, Literaten, schräge Journalsschreiber? Das ist doch, was Blogs unterscheidet von den Medien und Warenhäusern im Netz, wie man sie eh schon kennt. Hier finde ich leider nur junge BWLer, die ein weiteres Geschäftsmodell gefunden haben (wollen). Das aufregend andere ist das aber leider nicht.

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monro 31.07.2014, 13:36
2. Leider Langweilig

Zitat von sysop
Geschrieben wird viel, gelesen wenig. Sebastian Canaves weiß, wie schwer es ist, Bloggen zum Beruf zu machen. Sein Erfolgsrezept verkauft er jetzt in Online-Kursen. Erste Lektion: Die meiste Zeit geht fürs Organisieren drauf.
Die Tips sind zwar gute Basics und Tipps für Anfänger, die aber eins vermissen lassen: gute Blogs zeichnen sich durch Ausdauer, Andersein, Kontroverse, Qualität, Kreativität, Einmaligkeit und Herzblut aus. Und dementsprechend sehen auch erfolgreiche Kooperationen, die Aufmerksamkeit und dem Blogger Geld bringen aus. Tolle Beispiele aus Frankreich sind zum Beispiel Make my Lemonade (http://makemylemonade.com/) oder My Little Paris (http://www.mylittleparis.com/), Blogs die erfolgreich und kreativ den Kinderschuhen entwachsen sind und dennoch ihre Identität behalten haben.

Vor allem die deutschen Reiseblogger und ihre Blogs leidern unter argem Kreativitätsmangel was Kooperationen angeht. Und leider auch unter starker Vereinheitlichung und/oder Identitätsverlusten. Irgendwann tauchen die gleichen Artikel auf 5 verschiedenen Blogs, 3 verschiedene Blogger werden auf die gleiche Reise geschickt und schreiben nahezu identische Artikel und posten ähnliche Bilder. Und auf einmal findet die Apple-Verfechterin das beworbene Windows-Netbook super klasse, weil sie dafür bezahlt wird.

Das wird irgendwann sehr langweilig. Und mit langweilig lässt sich über kurz oder lang nur mittelmäßig Geld verdienen meiner Meinung nach.

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