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Branchenreport Headhunter: Keilerei im Keller
Corbis

Die Jagd nach Spitzenpersonal ist für große Headhunting-Unternehmen ein lukratives Geschäft. Doch die diskrete Branche spaltet sich. Einzelkämpfer und kleine Firmen kämpfen ums Überleben.

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gumbofroehn 19.06.2015, 13:07
1. Gemessen an dem Ruf ...

... der die Branche umgibt, sind die Umsätze aber bemerkenswert klein. Selbst wenn man eine deutlich höhere Umsatzrendite als in den meisten Branchen unterstellt, bleiben selbst die Schwergewichte nur ziemlich kleine Fische.

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john.sellhorn 19.06.2015, 13:41
2. wie ist man

denn MEHR ALS ZUFRIEDEN? man ist entweder zufrieden, oder sehr zufrieden. was fuer eine dumme redensart von diesem kopfgeldjaeger!

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downgrade0815 19.06.2015, 15:21
3. Na, die

"Hays, Michael Page oder SThree"

Volltreffer !!! Die Bauchläden der Vermittler (letzterer ist die Kröhnung). Unprofessionell, auf Masse getrimmt....und nicht nur Personaler nervent, sondern ebenso die "Fachkraft". Was dabei rum kommt ? Maximal CV-Geschachere, bei denen diese "Vermittler" nichtmals davor zurückschrecken das jeder CV ein neues Wissen "hinzugenerieren" soll.
Schade, ich hatte es früher (wo nicht alles besser war) anders in Erinnerung. Was heute auf dem Markt abläuft zieht enorm nach unten.
ich bin froh über jeden wirklichen "Headhunter", mit dem man gezielt Anforderungen abarbeiten kann und der wirklich ein interesse hat eine Position qualifiziert zu besetzen...nicht nur bis zum Vertrag.
Und ich gönne jedem dieser Headhunter auch das wenige was er bekommt. verglichen mit einem Jahresgehalt hochgerechnet auf ggf. 10 Jahrzehnt welches man in einer Position zubringt ist das wirklich nicht viel.
Und sich auf "Xing" outen ?
Natürlich, aber nur mit Wegwerf Sim-Karte und Wegwerf-Emailaccounts. Was man als "Wechselwilliger" erlebt ist mitunter nicht nur nervig, sondern extrem frech ! Von einigen "Pseudo"-Vermittlern , warscheinlich Quereinsteiger aus dem Bereich "Baumfäller" oder Student mit Größenwahn, dürfte mir mittlerweile die Privatadresse nicht in die Hände fallen.

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Objektiver Betrachter 19.06.2015, 16:04
4. Wer hat diesen Artikel bezahlt?

Sehr interessanter Artikel - ein wenig zu "Werbelastig". Ich vermisse total die Einstellung der deutschen Industrie in anbetracht des aktuellen Angebots. Herr Steppan lässt vollkommen die Entwicklung des deutschen Marktes außen vor. Die deutsche Industrie ist, was das Thema "Rekrutierung" angeht vollkommen unterentwickelt. Die deutsche Industrie ist offen, durchschnittlich 25% des Jahressalärs für diese Dienstleistung aufzubringen. Hinzu kommt, dass der reale Bedarf der Industrie zum Großteil nicht im Executive-Segment auftritt, sondern im absoluten Fachkräfte-Markt. Diese Situastion erfordert ein breites Angebot und eröffnet schlankeren Dienstleistungsmodellen die Möglichkeit sich am Markt zu etablieren und zu wachsen! Die Qualität dieser Unternehmen anzukreiden ist genauso sinnvoll und professionell, wie von min. 40 000 EUR oder Millionenaufträgen für u.a. Beamtenrollen zu sprechen. Alles in allem bestimmt auch in dieser Branche der Abnehmermarkt über das Angebot.

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lotoseater 19.06.2015, 16:15
5. wenig Weizen und viel Spreu

Ich finde, man merkt es den headhuntern deutlich an, dass es in dem Bereich große Qualitätsschwankungen gibt. Ich habe schon zufriedenstellend mit dem einen oder anderen zusammengearbeitet.

Die meisten dieser Zunft, mit denen ich bisher Kontakt hatte, sind für ihre Arbeit aber leider einfach nur unfähig. Besonders negativ sind mir darunter Leute aufgefallen, denen das Verständnis für die Anforderungen der zu besetzenden Stelle fehlt und denen es extrem schwierig zu vermitteln ist, worin die eigene Expertise bzw. matching/mismatching zur ausgeschriebenen Stelle besteht. Mehr als stumpfes, wortwörtliches buzzword-matching betreiben viele davon nicht, weil ihr Vorstellungsvermögen nicht weiter reicht. Das könnte auch eine software, die müsste man auch nicht so teuer bezahlen...

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Sibylle1969 19.06.2015, 16:16
6. Aufträge an mehrere Headhunter gleichzeitig...

...garantieren noch lange nicht, dass man dadurch mehr Kandidaten bekommt. Denn die Headhunter haben ja nicht auf einmal total unterschiedliche Möglichkeiten, wo sie nach Kandidaten suchen können, insbesondere in engen Märkten. Wenn es halt nur wenige wechselwillige Kandidaten gibt, die die gewünschte Qualifikation haben, dann bringt es m.E. überhaupt nichts, mehrere Headhunter auf die Stelle anzusetzen.
Ich habe es schon etliche Male erlebt, dass mir ein und dieselbe Position von mehreren Headhuntern angeboten wurde, die dann aus allen Wolken fielen, als sie hörten, dass sie offensichtlich nicht den Alleinauftrag hatten. Wenn ein Unternehmen jemanden haben will, der exakt den gleichen Job schon einige Jahre gemacht hat, dann grasen die Headhunter in der Regel die Wettbewerber des suchenden Unternehmens ab. Da kriegt man als Mitarbeiter eines Wettbewerbers halt ständig Anfragen von verschiedenen Headhuntern, oft für denselben Job...

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Objektiver Betrachter 19.06.2015, 16:17
7. Entschuldigen Sie, Werbung??!

Herr Steppan,

Wie erklären Sie uns das Starke Wachstum der genannten Firmen Hays, SThree und Michael Page?

Was braucht und erfragt der aktuelle Abnehmermarkt in Deutschland und der Gesamtregion DACH?

Steht es in Relation, das der Abnehmermarkt an Executive-Unternehmen Summen > 40 000 EUR zahlen, für einen in der Regel vergleichbaren Marktzugriff?

Und noch viele, viele Fragen mehr wenn man sich nicht ad hoc darüber bewusst geworden wäre, dass dieser Bericht eine reine Werbetrommel ist.

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zufriedener_single 19.06.2015, 20:42
8. Kranke Arbeitswelt

Am besten ist es man ist Privatier :-)

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nochnbier 20.06.2015, 08:22
9. Headhunter bedienen sich mindestens genauso ...

dubioser Methoden wie Immobilienmakler. Viel Lärm um Nichts! Zudem schmälern die Honorare den Lohn der Beschäftigten. Hier sollte auch das Bestellerprinzip gelten. Es gibt keinen Grund dieser Berufsgruppe ein leistungsloses Einkommen zu sichern.

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