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Bürohunde: "Man kann sich nicht streiten, während man einen Hund streichelt"
Lara Jäkel/ SPIEGEL ONLINE

Eine Streicheleinheit am Schreibtisch, ein Spaziergang in der Mittagspause: Hunde am Arbeitsplatz sind längst keine Seltenheit mehr. Das Hamburger Unternehmen "Staffnet" hat sogar drei Bürohunde. Funktioniert das?

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b1979 29.06.2019, 17:44
40.

Zitat von larslindemann
Das ist doch wohl ein Witz? Sie plädieren dafür, dass Menschen in ihrem Recht auf freie Arbeitsplatzwahl beschnitten werden, damit andere ihren schwachsinnigen Hedonismus ausleben können? Nie hat "Das Leben ist kein Ponyhof" besser gepasst als jetzt. Verzicht? Aber ich doch nicht! Und ich bin Deutscher....
Naja, wenn sich 50 Leute in einem Büro einig sind, dass Hunde im Büro etwas ganz normales sind weil es sich von Anfang an so eingebürgert hat, und einige sich durch diesen Umstand erst dazu entschieden haben, überhaupt einen halten zu können, was sollen sie denn dann machen, wenn jetzt auf einmal jemand neues kommt und für alle neue Regeln definiert? Ihre Hunde in's Tierheim geben? Ihre Hunde je nach Entfernung 10-11 Stunden am Tag allein zuhause lassen?

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b1979 29.06.2019, 18:09
41.

Zitat von larslindemann
Das ist doch wohl ein Witz? Sie plädieren dafür, dass Menschen in ihrem Recht auf freie Arbeitsplatzwahl beschnitten werden, damit andere ihren schwachsinnigen Hedonismus ausleben können? Nie hat "Das Leben ist kein Ponyhof" besser gepasst als jetzt. Verzicht? Aber ich doch nicht! Und ich bin Deutscher....
Wenn ich eine neue Firma gründe und allein im Büro sitze, darf ich selbstverständlich meinen Hund mitnehmen. Ich darf auch selbst entscheiden, ob ich jemanden nur dann einstelle, wenn er damit einverstanden ist, dass ich den Hund behalte. Das kann ich auch fortführen, bis es 50 oder 100 Mitarbeiter gibt und weitere Hunde dazukommen. Ob das fachliche nicht stimmt, die Chemie nicht stimmt, oder das Verhältnis zu Hunden nicht passt - ist allein Sache des Arbeitgebers.
Eine Ablehnung muss nicht einmal begründet werden. Es gibt ein Recht auf freie Berufswahl, aber ein Recht auf freie Arbeitsplatzwahl hat es nie gegeben. Sonst gäbe es keine Bewerbungsgespräche.

Nun sagt auf einmal jemand im Bewerbungsgespräch, dass er nur anfängt, wenn alle Hundebesitzer deren Hunde abgeben, deren Job wechseln oder deren Hund 10 Stunden am Tag allein zuhause lassen. Da würden Sie schwachsinnigen Hedonismus unterstellen, wenn derjenige eine Ablehnung erhält?

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option@l 30.06.2019, 14:36
42. Im Artikel...

...steht ja nicht, daß Hundehaltung im Büro Pflicht werden soll, sondern welche Auswirkungen es hat, wenn alle einverstanden sind. Wir hatten einen Collie-Mischling öfter da, und drei, vier Mal meinen Labi. In der Pause standen die ganzen jungen Mädels, die gern einen Hund hätten, aber aufgrund des Jobs keinen halten können, bei mir Schlange, um mit ihm Gassi gehen zu dürfen. Ständig kam jemand zum Kraulen. Eine Kollegin hatte Angst, also hatte ich ihn dabei, wenn sie Urlaub oder Home-Office hatte. Andere haben ihn einfach nur zur Kenntnis genommen. Trotzdem ist nicht das komplette Büro zusammengebrochen.

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felisconcolor 30.06.2019, 21:55
43. Ich habe auch ab und an

meine Labi Hündin mit im Büro. Mein direkter Chef hat eine ausgeprägte Hundephobie.also sehen wir zu das wir seinen Weg möglichst selten kreuzen. An die Tür kommt auch immer ein Schild das der Hund anwesend ist. So kann jede/r meiner Kolleg/innen entscheiden zu mir oder ihm/ihr. Aber meistens entscheiden sie sich bei mir zu bleiben. Und meine Hündin freut es. Sie würde eh am liebsten alle dort adoptieren. Aber zum Feierabend ist sie dann auch froh nach Hause gefahren zu werden. All der Stress mit Kaffee kochen Kekse servieren und in meiner Abwesenheit Telefonate annehmen und meinen Terminplan zu pflegen ist schon ein hartes Stück Arbeit. Deswegen hat sie ja auch nur die Teilzeitstelle angenommen. Die Work Life Balance muss halt stimmen.

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Otziotzi 02.07.2019, 18:35
44. Man kann sich nicht streiten, während man einen Hund streichelt?

Echt nicht? Das habe ich auch mal gehofft. Wenn ich meinen Rottweiler streichle, werde ich oft angefeindet. Der Streit ist immer erst dann vorbei, wenn ich das Tier nicht mehr streichle sondern zeige, daß ich die Leine auch lösen kann.

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