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Büroklammern verbiegen, Kulis demontieren: "Fummeln hilft bei der Arbeit"
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Manche Menschen friemeln ständig an etwas herum. Sie verbiegen Büroklammern, reiben Magnete aneinander, brechen die Clips von Stiften ab. Informatiker Michael Karlesky kann erklären, was das bedeutet.

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Mr Bounz 07.12.2015, 10:50
1. Wo ist der Artikel?

Eine nette Einleitung, ein hübsches Interview.
ABER wo ist der Artikel zum Thema?
Die Einzige Aussage die gemacht wird ist doch die, das es Menschen gibt die an Sachen herumfummeln. Das ist aber für eine Doktorarbeit etwas dünn.
Ich vermisse ALLES zu den entscheidenden Fragen:
- Warum "Knibbeln" Menschen
- Hilft "knibbeln" wirklich
- Wie/Warum hilft es

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schgucke 07.12.2015, 11:05
2. Kugelschreiberclips abbrechen oder irreversibel verbiegen ...

vor allem von geliehenen Kugelschreibern. muss total befriedigend sein. deshalb habe ich nur noch Kulis verliehen, die keine Clips mehr hatten und mir wichtige Kulis verleihe ich gar nicht.
und wenn sie nicht abgebrochen wurden, bekam man sie zerkaut zurück.

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gtuerk 07.12.2015, 12:38
3. Ha, fragt die Türken!

Das haben die Türken schon vor hundert Jahren entdeckt! Darum wurden die Gebetsketten (Rosenkranz) die "Tesbih" genannt werden auch weiterentwickelt. Fast jeder türkische Mann Spielt damit, natürlich aus Gründen der Konzentration und den im Artikel genannten, noch weiter zu erforschenden Gründen. Ach ja, der Tesbih zum Spielen unterscheidet sich von dem zum Gebet bestimmten in der Anzahl von Steinen! Der zum Beten hat 33 bzw. 99 und erfüllt die gleiche Aufgabe eines Rosenkranzes, bei dem "Konzentrationsgerät" fehlt mindestens ein Stein. ?

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Siegfried Zynzek 07.12.2015, 13:14
4. Stricken während der Arbeitszeit

Man kann auch etwas sinnvolles im Büro machen.
Wenn ich Zeit und Muße habe, stricke ich gerne während der Arbeit.

Meine Kolleginnen finden es übrigens richtig klasse.

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wolltsnursagen 07.12.2015, 13:17
5. Tellerrand

Ein spannendes Thema mit einem spannenden Menschen das leider am niedrigen Horizont des Fragestellers scheitert. Schon die offen zuschaugestellte dümmliche Naivität in der zweiten Frage killt den gesamten wissenschaftlichen Anspruch des Interviews. Schade.

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alarik 07.12.2015, 14:03
6. Handy Fummelei

Heute sieht man ja überall Menschen , vor allem junge Leute, mit dem sogenannten Smartphone herumfummeln... Ob die dadurch 'smarter' , schlauer werden ? Oder ruhiger oder konzentrierter bei gehen oder Fahrrad fahren ?
Jedenfalls hat der Dieter (NUHR) auch schon etwas dazu gesagt in einer Vorstelllung. Vor vielen Jahren lief der homo sapiens krumm, langsam wurde er schlauer, lief senkrecht.. Und heute ? Immer auf diesen kleinen Bildschirm gucken und mit den Fingern spielen. Nee, nicht fingern..

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hbm-1291214196194 07.12.2015, 14:34
7. Die Frage ist genau die richtige!

Zitat von wolltsnursagen
Ein spannendes Thema mit einem spannenden Menschen das leider am niedrigen Horizont des Fragestellers scheitert. Schon die offen zuschaugestellte dümmliche Naivität in der zweiten Frage killt den gesamten wissenschaftlichen Anspruch des Interviews. Schade.
Frau Töpper trifft mit dieser Frage absolut ins Schwarze! Einfach mal den Begriff "Aktivierungsniveau" recherchieren. Das Thema ist hinlänglich bekannt - und daraus wird auch klar, warum es kompletter Blödsinn ist das softwaretechnisch umsetzen zu wollen. Wie Herr Karlesky schon ganz richtig erkennt, wollen die Leute etwas haptisches/echtes haben. Natürlich kann hier auch das Bewegen der Maus oder das Drücken der Tastatur wirken - aber am Ende geht es einzig und alleine darum physisches Feedback zu bekommen, um sein eigenes Konzentrationslevel zu erhöhen. Wo genau da jetzt der wissenschaftliche Anspruch in der Doktorarbeit liegt ist durch das Interview allerdings nicht klar geworden.

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silberwoelfin 07.12.2015, 16:13
8. @alarik

Ja, zumindest bei mir ist das so. Ich habe ein bestimmtes Handyspiel, was mir sehr beim Denken hilft. Komm ich nicht weiter, spiele ich etwas, dabei kommen mir meist gute Ideen

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AundZwanzig 07.12.2015, 16:47
9. Ich kenne so etwas noch aus Griechenland unter...

Zitat von gtuerk
Das haben die Türken schon vor hundert Jahren entdeckt! Darum wurden die Gebetsketten (Rosenkranz) die "Tesbih" genannt werden auch weiterentwickelt. Fast jeder türkische Mann Spielt damit, natürlich aus Gründen der Konzentration und den im Artikel genannten, noch weiter zu erforschenden Gründen. Ach ja, der Tesbih zum Spielen unterscheidet sich von dem zum Gebet bestimmten in der Anzahl von Steinen! Der zum Beten hat 33 bzw. 99 und erfüllt die gleiche Aufgabe eines Rosenkranzes, bei dem "Konzentrationsgerät" fehlt mindestens ein Stein. ?
...dem Namen Komoloi (keine Gewähr für die Schreibweise).

Normalerweise hatte ich immer eine Zigarette zwischen den Fingern, mit der ich herumspielte - und mir manchmal, in Gedanken versunken, die Lippe verbrannte. Damit wollte ich aufhören und deshalb habe ich mir im Urlaub mehrere dieser Ketten gekauft.

Das ist schon lange her, denn wir sassen damals noch in Terminalräumen des Rechenzentrums an Fernschreibern und recht grossen Datenendgeräten (http://www.oldmouse.com/mouse/misc/telefunken.shtml). Nach ein paar Tagen bat mich eine Kollegin, doch bitte, bitte wieder mehr zu rauchen.

Das Geklicke kann jemanden, der nicht rumklickt, gehörig auf die Nerven gehen.

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