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Bürokrieg: Die fünf fiesesten Angriffe - und wie Sie sie kontern
plainpicture/Image Source/Corey Jenkins

Verbale Attacken unter Kollegen sind oft unfair. Gerade zurückhaltende Menschen sind dann meist wehrlos. Das lässt sich ändern, sagt Karriereberater Martin Wehrle - und empfiehlt Schwätzer-Bremsen.

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lostcontinent 25.04.2017, 12:04
1. Omg

liebe Studenten, liebe angehende Unternehmensberater,
ich BITTE euch: hört nicht auf solche Artikel!
Langfristig kann man ausschließlich durch (evtl. selbstbewusst vertretenes) Knowhow(!!!!!) und nicht durch (wie hier im Artikel propagiertes) Geschwafel Erfolg haben.
beste Grüße,

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Deutsch-Brasilianer 25.04.2017, 12:24
2. Ach ja?

Wo leben Sie denn! In dem Artikel geht es eigentlich gerade darum, dass man seine Sachkenntnis gegenüber Schwaflern selbstbewusst vertreten kann. Die Tips sind an sich ganz nützlich um solchen rhetorisch aufgeblasen Bulldozern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Davon gibt es eine ganze Menge.

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kuchengespenst 25.04.2017, 12:25
3. Grau ist alle Theorie

Wer sich solche Wortstanzen für reale Situationen zurechtlegt, hat wirklich Probleme. Den Großteil dieser "Schwätzer" kann man einfach auslachen und ignorieren, fertig. Die Welt ist kein Text-Adventure, und man kann auch nicht mal eben auf Pause drücken um sich den besten Spruch zurechzulegen. Authentisch und selbstbewusst reagieren aber schon.

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huger56 25.04.2017, 12:30
4. Viel zu kompliziert...

Eine solche Attacke kommt unverhofft, als muss man den Pfeil schon an der Sehne haben. Das bedeutet aber, dass man eine gewisse Übung haben muss. Die fehlt aber den meisten von vorneherein. Entsprechend muss die Antwort jeweils einfach, schlicht und entwaffnend sein. Die Vorschläge im Artikel sind zur Illustration gut, in der Praxis aber zu kompliziert. Insbesondere, wenn eine grössere Runde beteiligt ist (grosses Meeting, Versammlung, etc.) bei der die Hälfte schläft oder gerade aufgewacht und nicht bereit ist, raffinierte Erwiderungen zu verarbeiten.
Daher: Als erste nonverbale Konfrontation eine kurze Zäsur/Denkpause einlegen bei gleichzeitigem (missbilligenden) Blickkontakt und dann eine simple und klar formulierte Frage, um den Ball zurückzuspielen und das Gegenüber zur Reaktion zu zwingen: "Hat diese Aussage irgendeine Relevanz?", "Wie soll ich das verstehen?", "Was wollen Sie damit sagen?", "Kommt da auch noch ein Argument?", "Können Sie das nochmal wiederholen?"

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mat_1972 25.04.2017, 13:15
5.

Zitat von kuchengespenst
Wer sich solche Wortstanzen für reale Situationen zurechtlegt, hat wirklich Probleme. Den Großteil dieser "Schwätzer" kann man einfach auslachen und ignorieren, fertig. Die Welt ist kein Text-Adventure, und man kann auch nicht mal eben auf Pause drücken um sich den besten Spruch zurechzulegen. Authentisch und selbstbewusst reagieren aber schon.
Ja, richtig. ABER: Dafür bedarf es einiger Erfahrung im Umgang mit diesen Dampfplauderern und Schwätzern bzw. Lebenserfahrung.

Wer unter 30 (willkürliche Zahl) ist, kann mit solchen Büchern bestimmt einiges im Umgang mit destruktiven "Kollegen" lernen

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hackebeilchen 25.04.2017, 13:30
6. Jepp

"Langfristig kann man ausschließlich durch (evtl. selbstbewusst vertretenes) Knowhow(!!!!!) und nicht durch (wie hier im Artikel propagiertes) Geschwafel Erfolg haben. beste Grüße," Gibt´s dazu auch echte Argumente bzw. Belege oder spricht hier nur das Bauchgefühl ? Klingt mir nach Bauchgefühl da unsachlich vorgetragen. Schon mal einen Rethorikkurs besucht bzw. gehalten ? Schon mal Manager gecoacht ? Bitte tragen Sie doch freundlicherweise zur Erhellung der hier mitlesenden Foristen Ihr know how vor damit es nicht beim Geschwafel alleine bleibt. Vielen Dank !

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Augustusrex 25.04.2017, 14:38
7. Fast genau wie aus dem Artikel

Zitat von hackebeilchen
"Langfristig kann man ausschließlich durch (evtl. selbstbewusst vertretenes) Knowhow(!!!!!) und nicht durch (wie hier im Artikel propagiertes) Geschwafel Erfolg haben. beste Grüße," Gibt´s dazu auch echte Argumente bzw. Belege oder spricht hier nur das Bauchgefühl ? Klingt mir nach Bauchgefühl da unsachlich vorgetragen. Schon mal einen Rethorikkurs besucht bzw. gehalten ? Schon mal Manager gecoacht ? Bitte tragen Sie doch freundlicherweise zur Erhellung der hier mitlesenden Foristen Ihr know how vor damit es nicht beim Geschwafel alleine bleibt. Vielen Dank !
Zuerst protzen mit vorgeblicher eigener "Expertise" und dann versuchen, den anderen als dumm dastehen zu lassen.

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bold_ 25.04.2017, 15:12
8. Die Frage lautet:

Zitat von mat_1972
Ja, richtig. ABER: Dafür bedarf es einiger Erfahrung im Umgang mit diesen Dampfplauderern und Schwätzern bzw. Lebenserfahrung. Wer unter 30 (willkürliche Zahl) ist, kann mit solchen Büchern bestimmt einiges im Umgang mit destruktiven "Kollegen" lernen
"Warum dulden so viele Firmen über Jahre hinweg destruktive Mitarbeiter?"

Nach dem Einstellungsgspräch, bei dem erfahrene Personaler schon mal filtern können, kommt die Probezeit, in der sich die Destruktiven meist noch zurückhalten.
"Die Sau" lassen sie erst später heraus - und das fällt auf!
Wenn sie fachlich viel leisten, kann man ihnen menschliche Schwächen eine Zeitlang "nachsehen". Oft kommen aber ein fieser Charakter, das Schmarotzen und die Attacken auf KollegInnen in einer "Persönlichkeit" zusammen. Und dann muß die Firma handeln.
In Firmen kann man sich die KollegInnen nicht immer aussuchen, im Privatleben seine Freunde sehr wohl. In der Familie kann es dann schon wieder problematisch werden...

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gluecklicherhans 25.04.2017, 15:40
9. @ lostcontinent

Zitat von lostcontinent
liebe Studenten, liebe angehende Unternehmensberater, ich BITTE euch: hört nicht auf solche Artikel! Langfristig kann man ausschließlich durch (evtl. selbstbewusst vertretenes) Knowhow(!!!!!) und nicht durch (wie hier im Artikel propagiertes) Geschwafel Erfolg haben. beste Grüße,
Liebe Studenten, liebe angehende Unternehmensberater, ich BITTE euch ebenfalls: hört unbedingt auf den Artikel, es sei denn, Ihr wollt zu den oben beispielhaft erwähnten Schwätzern gehören. Wenn es diesen an etwas nicht mangelt, dann daran, ihr vermeintliches Know-how selbstbewusst zu vertreten. Woran es Ihnen dagegen leider sehr oft mangelt ist Anstand im Umgang mit Anderen. Konfrontiert man sie mit ihren Defiziten, sind sie nach eigenen Angaben nicht etwa unanständig, sondern sehr professionell. Die Tips von Herrn Wehrle sind sicher nicht immer eins zu eins anwendbar, aber als Leitfaden sind Sie allemal gut. Als Geschwafel würde ich es daher nicht bezeichnen.

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