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CDU-Wahlkämpfer Philipp Amthor: Er ist 24 und will in den Bundestag
imago/ BildFunkMV

Er hat die Telefonnummer von Angela Merkel und liest Machiavelli: Philipp Amthor, 24, hat am Sonntag gute Chancen, für die CDU in den Bundestag einzuziehen. Was treibt ihn?

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inmyopinion61 23.09.2017, 15:17
20. Ein Lobbyist und Abhängiger mehr.

Ein Student gehört an die Uni und soll erstmal mal wenigstens ein paar Jahre Berufsleben hinter sich bringen. So ist er nur ein potentiell korrupter Lobbyist und Parteisoldat ohne Gewissen und persönlicher Unabhängigkeit mehr. Gut für ihn, schlecht für die Demokratie.

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M. Vikings 23.09.2017, 15:17
21. Der Bundestag ist voll mit solchen Leuten.

Ausgebildete Juristen, Pfaffen und Beamten.

Selbst auf der Liste der SPD,
bei den letzten Senatswahlen in Hamburg,
habe ich mit sehr viel Wohlwollen ganze 8 Leute gefunden
die in grauer Vorzeit ihren Lebensunterhalt mit Arbeit verdient haben.

Ohne diese Erfahrung fällt es dann auch leichter
sich von Morgens bis Abends Gedanken zu machen,
wie man noch mehr Geld aus den Taschen
der lohnabhängig Beschäftigten und der Habenichtse ziehen kann,
um es den ohnehin schon Gestopften in den Rachen zu werfen.

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GungaDin 23.09.2017, 15:24
22. Der Typ ist der beste Grund, CDU NICHT zu wählen.

Wieder so ein nassforscher Typ, keine Lebenserfahrung, keine soziale Kompetenz. Aber dem Rest der (dummen) Welt erklären wie der Hase rennt, bzw. in seinem Fall zu rennen hat. Solche Menschen habe ich fürchten gelernt. Der gehört erst einmal mindestens zwei Jahre an die Werkbank, oder noch besser in die Behindertenpflege.

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mwroer 23.09.2017, 15:27
23.

Zitat von full_metal_bullet
und wieder einer mehr der nicht weiß was Arbeit heißt. Soll er doch erst mal 47 Jahre lang und die Rentenkasse einzahlen. dann wäre er 71 damit er ohne Abzüge seine Rente bekommt. Ach ja ein Jurist oder Berufspolitker bekommt ja schon 4 Jahren mehr Altersgeld als unser eins.
Also wer studiert und nebenbei 40 Stunden an seiner Karriere arbeitet hat den Vorwurf nicht zu wissen was Arbeit heißt nicht verdient.

So am Rande - ohne Wertung Ihrer Person: Es stand Ihnen frei mit 16 in eine Partei einzutreten. Es stand Ihnen frei in dieser Partei zu arbeiten. Sie haben sich anders entschieden. Okay. Sie wollten Familie, er will politische Karriere.

Jeder wie er will bzw. wie er kann. Nur vorwerfen braucht man dem anderen eine Entscheidung die man selbst nicht getroffen hat nicht.

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halbtagsgott 23.09.2017, 15:29
24. Der Nachwuchs-Pofalla

Ein Psychologe hätte seine wahre Freude an dem Lebenslauf, der Laie fühlt sich bestätigt.
Warum müssen die jungen Konservativen immer so aussehen & wirken wie ein 45jähriger Versicherungsvertreter mit devotem Ödipus-Komplex? Nichts gegen junge Abgeordnete, die Vergreisung ist genauso erschreckend (Schäuble, Gauland,...), aber dass so jemand ohne jede Erwerbserfahrung Entscheidungen für die Gesamtbevölkerung treffen soll... der Zugang zum Bundestag sollte nicht auf psychischer Störung & geschicktem, rektalen Fortkommen beruhen.
Es ist ansonsten gut, auch Machiavelli mal gelesen zu haben, aber ob das die besonders erwähnswerte Literatur für Abgeordnete ist...

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marius_k 23.09.2017, 15:29
25.

In der Schule nicht sonderlich beliebt, Wehrmachtsberichte im Regal und stolzes Mitglied im Schützenverein. Dazu noch ein bisschen Geltungsdrang und Heischen nach Aufmerksamkeit, alles gut miteinander verrühren und fertig ist ein aufstrebender Jungpolitiker der CDU. Solche Menschen braucht unser Land.

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aysnvaust 23.09.2017, 15:35
26. Wen...

...will der junge Mann denn im BT eigentlich vertreten? Sorry, aber ich sehe da nur einen unerfahrenen (nicht negativ gemeint, einfach nur Tatsache) Bengel, der für eine Sache brennt (Politik) und sich da richtig reinhängt. Ist ja schön und gut, aber von solchen Twens, die das Leben noch nicht mal im Ansatz kennen gelernt haben, möchte ich jedenfalls nicht vertreten werden. Studium abgeschlossen - feine Sache, Respekt. Jetzt noch zehn Jahre mindestens ins Berufsleben und erwachsen werden, dann reden wir nochmal drüber.

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realpolitics 23.09.2017, 15:39
27. Ganz spontan

von solchen Leuten möchte ich nicht regiert werden. Kaum Lebens- und Erwerbslebenserfahrung, seit dem 16. Lebensjahr das einzige Ziel, in den Bundestag zu kommen, bereit, alles dafür zu tun. Warum nicht erst einmal Bürgermeister werden oder ähnliches. Machiavelli stößt mich sowieso ab, ein Machwerk über niederste menschliche Instinkte und über die Macht gegenüber anderen Menschen. Scheint mir der wahre Antrieb zu sein für einige, wenn nicht viele Politikerkarrieren. Wie ein Mitkommentator schon schrieb, der junge Mann gleicht auch in meinen Augen eher der Karikatur eines Politikers.

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hhlSteuerzahler 23.09.2017, 15:40
28. Einverstanden,

Zitat von docsunshine
Ich plädiere dafür, ein Mindestalter von 40 Jahren für Bundestagsmitglieder einzuführen. Weiterhin eine vorhergegangene Tätigkeit außerhalb von Parteien und Staatsämtern.
Lebenserfahrungen sowie Kenntnisse aus ehrlicher Arbeit sollten schon Voraussetzungen sein.
Nebenbei, wir haben schon genug Juristen im Parlament die den Rest der Bevölkerung für "doof" hält.

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Wolfgang Heubach 23.09.2017, 15:46
29. Peinlich und verzichtbar

Von solchen Leuten möchte ich nicht "regiert" werden. Davon habe ich - bitte um Entschuldigung für diese Ausdrucksweise - die Nase gestrichen voll. Nur noch peinlich und politische Wichtigtuerei.

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