Forum: Karriere
Coaching für Sensible: Raus aus der Kellner-Falle!
Getty Images

Feinfühlige Menschen dienen oft anderen statt sich selbst. Und am Ende sind alle unglücklich, beobachtet Karrierecoach Martin Wehrle. Deshalb: im eigenen Leben lieber Koch als Kellner!

Seite 3 von 3
exHotelmanager 06.02.2018, 09:11
20. Die plakative Beleidigung einer Berufsgruppe

...spricht nicht für den Schreiber. Sie wissen vermutlich nichts über den Beruf des Kellner. Ein Kellner das Werk eines Kochs in einer Sekunde ruinieren. Er richtet auch darüber, ob das Werk des Kochs zum Gast gebracht wird und informiert den Koch über seine Leistungseinschätzung durch den Gast. Zudem bekommt der Kellner das Trinkgeld.
Meine Meinung über Journalisten gebe ich nicht bekannt, aber es würde Sie nicht amüsieren.
Der Inhalt des Beitrages insgesamt wurde ja schon ausreichend als seichte Ware definiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tom2strong 07.02.2018, 00:31
21. Koch oder Kellner

Das Thema ist alles andere als platt. Es ist sehr entscheident und nicht einfach. Richtig es sich wieder und wieder vor Augen zu führen. Danke dafür.
Und um in der Metapher zu bleiben und sie doch aufzubrechen. Koch oder Kellner? Gerne Gast

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hexenbesen.65 12.02.2018, 07:02
22.

Zitat von exHotelmanager
...spricht nicht für den Schreiber. Sie wissen vermutlich nichts über den Beruf des Kellner. Ein Kellner das Werk eines Kochs in einer Sekunde ruinieren. Er richtet auch darüber, ob das Werk des Kochs zum Gast gebracht wird und informiert den Koch über seine Leistungseinschätzung durch den Gast. Zudem bekommt der Kellner das Trinkgeld. Meine Meinung über Journalisten gebe ich nicht bekannt, aber es würde Sie nicht amüsieren. Der Inhalt des Beitrages insgesamt wurde ja schon ausreichend als seichte Ware definiert.
Er sprach nicht vom Berufsbild "Kellner"...sondern als Vergleich zu "was du willst, bring ich dir"---so wie ein Kellner "Hier ist das Wasser, dass Sie bestellt haben " Was die Eltern wollen, machen die Kinder....also sind die Kinder die "Kellner"...machen und tun alles wie eben "Kellner" (nur im Gegensatz verdient ein Kellner Geld und hat irgendwann auch mal Feierabend)...
Man sollte den Bericht schon lesen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hexenbesen.65 12.02.2018, 07:14
23.

In diesem Beitrag sehe ich mich (leider) auch bestätigt.
Als Kind immer klein gehalten ("Kinder hat man nur zu sehen, nicht zu hören" ) und vor anderen niedergemacht....mit anzüglichen Bemerkungen "Jaja, unsere Tochter...sie isst gerne Griesbrei- das sieht man ja,oder???? Was hab ICH Schwierigkeiten, ihr Kleidung zu kaufen"....und ich stand daneben...
Und dann wurde mir suggeriert von meiner Mutter, dass diese "Sonntagsmädchen" im Krankenhaus soooo goldig und süß seien... Was machte ich ? Ausbildung Krankenschwester (die natürlich schief ging) .. Mein "Wunschberuf" ??? Hm, ich wurde so angefixt auf diesen Pflegeberuf, dass ich gar kein "Plan B " hatte. Und anfangs der 80er Jahre gab es kaum Ausbildungsplätze.. also kam ich über meinen Vater in ne Fabrik... Jetzt, nach ettlichen Jahren hab ich mir meinen "Platz" erkämpft..nen Job, der gut bezahlt ist und der mir Spaß macht.
Und trotzdem ist immer dieses Gefühl, nach meiner manipulierenden Mutter sehen zu müssen. "Gute Kinder sehen im Alter später nach den Eltern"....dass sie aber nu mit jedem Streit anfängt, und ich mir immer noch auf die Lippen beißen muss, um nicht kontra zu geben (hab ich einmal gemacht....--was ein DRAMA ! Sie entwickelte sich zur besten Drama-queen überhaupt....Und das schlimmste: Der ganze Ort wusste urplötzlich über die böse, undankbare Tochter bescheid ! ) Wenn man ihr was sagte, was ihr nicht passte, bekam sie SOFORT und AUF DER STELLE wieder "Gallenkoliken" ...also lief man ständig auf Zehenspitzen um sie herum..
Und so, wie man mit der Mutter (ersten Bezugsperson) das "miteinander" gelernt hat, macht man es weiter...still und unauffällig, ruhig sein, Klappe halten, auch wenn etwas unfair ist... Mit der einen Stunde "ruhe" und überlegen....Was für "Talente" hab ich ? Gar keine....ich wäre wohl der beste Kellner der Welt...auch für meine Kinder...die haben wir ganz anders erzogen... Sie durften sehr früh entscheiden, was sie wollten usw.. Ich bin dankbar dafür, dass sie Selbständige, Selbstbewußte Leutchen geworden sind..(Und lernen ihren selbstgewählten Beruf )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Inoa 09.05.2019, 14:19
24. Komischer Vergleich

Madonna muss nur auf Wikipedia oder ihr Konto schauen, um zu wissen, ob sie erfolgreich ist.

Bei den meisten Menschen ist die Sachlage aber nicht so eindeutig - vielleicht bin ich ja wirklich erfolglos, kaltherzig etc. Da hilft dann auch kein Schönreden, sondern nur, diese Schwächen zu akzeptieren und sich mit seinem Platz in der Gesellschaft anzufreunden. Wir können nicht alle Madonnas & Co sein. Weh tut es eigentlich immer dann, wenn ich mir noch nicht sicher bin - bin ich nun so liebenswert wie meine Freunde sagen oder so ein Miststück, wie es vielleicht mancher Ex behauptet? Wer hat die "richtige" Version von mir kennen gelernt, wer die verzerrte? Meist scheitert es ja nicht an der Akzeptanz, sondern an der klaren Faktenlage!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 10.05.2019, 20:08
25. ....

Madonna kann erfolgreich sein, Gates reich, und der Papst barmherzig, und dennoch könnten sie alle unglücklich sein. Und es stimmt auch, dass die Idee der Selbstakzeptanz an sich Zufriedenheit im Leben verspricht, es aber der Weg dahin ist, der die Herausforderung darstellt. Als Aufforderung ist es am Ende auch nur ein Teil einer unseligen Selbstoptimierung, die in den meisten Fällen scheitern muss, und dann nur umso mehr frustriert. Das ist ungefähr so, als sage man dem Introvertierten "jetzt sei doch mal extrovertiert" oder dem Dicken "jetzt nimm doch mal ab".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 3