Forum: Karriere
Dauerpendler: "Beim Gedanken an Berufsverkehr bin ich schweißgebadet"
DPA

Montag Brüssel, Freitag Hannover, nächste Woche wieder von vorn: Drei Jahre lang fuhr Claas Tatje beruflich hin und her. Im Interview verrät er, wie man das Pendeln gesund übersteht.

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!!!Fovea!!! 21.08.2014, 07:16
1.

...und im Radio wird gerade durchgesagt, dass die Lokführer wieder einen Streik planen, wieder zur Herbst- und Winterzeit und wen wird es wieder treffen? Richtig: Die Pendler.

Ergo, die Fahrpreise werden wieder teurer, während der Service gleich bleibt bzw. schlechter wird.

..und da soll man nicht ungehalten sein? Da muss man sich in diesem Interview anhören, dass der Deutsche alles über 60 Min. Verspätung als Belastung ansieht. Man hätte sicher kein Problem mit Verspätungen und Ausfällen, wenn das Preis-Leistungsverhältnis stimmen würde.

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Stefan_G 21.08.2014, 07:23
2. Wieso ...

... hat die Titelzeile nicht das Geringste mit dem Inhalt des Artikels zu tun?

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Spiegelleserin57 21.08.2014, 07:44
3. wohl bekannt!

die Erfahrungen von Herrn Tatje sind vielen Arbeitnehmern wohl bekannt. Viele Ehen gehen daran kaputt. Welche Frau möchte nur eine Wochenendbeziehung? Alee dinge die man zu zweit tun möchte funktionieren entweder gar nicht oder nur am Wochenende. Auch die Freunde werden sich zurückziehen, kein Wunder. Dass die arbeitnehmer nicht leistungsfähiger werden dürfte wohl jedem Arbeitgeber klar sein. Sie sollten eher Bedenken haben solche Pendler unter Vertrag zu nehmen.

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jens-o-mat 21.08.2014, 07:48
4. Was bleibt in der Rückschau?

Stress. Ganze Monate die im Auto oder der Bahn verbracht wurden. Wichtige Momente an denen man nicht präsent war. Ich habe deshalb immer versucht dort zu wohnen wo ich arbeite. Egal ob allein oder mit Familie. Einer der Partner muss dann eben zurückstecken. Das dürften in Zukunft deutlich mehr Männer sein als bisher. Wir sollten uns dran gewöhnen.

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sangundklanglos 21.08.2014, 07:49
5. Pendlerschmerz

Guter Artikel in dem ich mich wiedererkenne. Ich pendele seit 3 Jahren allerdings per Flugzeug in die Schweiz und es ist sehr anstrengend, da ich noch viele Extraflüge habe. Routinen sind wichtig und wenn ich jetzt sehe, daß die Lufthansa den Schalter in Hamburg schließen will und Swiss und Austrian schon outgesourced hat, treibt es mir die Schweißperlen auf die Stirn, weil dies in Zukunft das ganze morgendliche Timung zerstören kann. 30 Minuten mehr Familie sind viel wert.

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xehris 21.08.2014, 08:12
6. Nichts für Ältere

Herr Tatje ist jung und stöhnt schon in diesem Alter über das Pendlerleben.
Wie wird es sein, wenn er über 50 Jahre als ist. Dann sind derartige Belastungen für Körper und Geist wesentlich schwerer oder gar nicht mehr zu verkraften und können leicht zu Krankheiten führen. Für diese Zeit muss ein Pendler dringend vorsorgen bzw.mit dem langen Pendeln zur Arbeit aufhören.

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spon-1280943165745 21.08.2014, 08:30
7. Freiwillig

Wenn ich beruflich etwas werden will muß ich so etwas hinnehmen. Es ist ja - so vermute ich - auch nicht mit einem Hungerlohn abgespeist worden. Ob eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach Brüssel möglich war kann man dem Interview nicht entnehmen. Für das berufliche Weiterkommen muß man dazu auch bereit sein. Immerhin wird ähnliches auch schon von Auszubildenden verlangt und für die dürfte das doch erheblich schwieriger sein. Das dürfte auch für den Standort Hamburg gelten. Alles in allem ist das eine Beastung für sein Weiterkommen akzeptieren muß. Es stellt sich für mich auch die Frage ob ein Fabrikarbeiter eine ähnliche Belastung spürt wenn er täglich von 7h00 bis 16h00 seiner Beschäftigung nachgeht.

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spon-facebook-10000386550 21.08.2014, 08:52
8.

Ich bin anfangs per Zug gependelt. 1:50 je Strecke von Tür zur Tür. Nach gut einem jahr habe ich mir total gefrustet ein Auto gekauft. Dann waren es nur noch 45min je strecke. Luxus pur.

Nach einem Umzug der Firma waren es dann unberechenbare 40minuten bis 2 Stunden je Strecke.
Ich habe dann den Entschluss gefasst in deie Nähe der Firma zu ziehen. Bei mir war es möglch, kann natürlich nicht jeder machen.

Jetzt habe ich 10 Minuten mit dem Rad. Das erste mal seit 10 Jahren das ich abends nicht total genervt nach Hause komme.

Wer die Möglichkeit hat sollte Wohnort und Arbeitsstätte in den selben Ort bringen. Es ist der Absolute Luxus.

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greatsheep 21.08.2014, 09:18
9. Pendeln

Das ist in der Schweiz sehr schön. Alles getaktet und abgestimmt. 60-, 30-, 15- oder 7.5-Minuten-Takte (mit wenigen Ausnahmen). Selbst vom/zum hintersten Dorf zum/vom hintersten Dorf ist es eine Kette und das meistens von 5 - 24 Uhr. Nicht immer das Schnellste aber bequemste. Und praktisch alles kann mit einem Billett gefahren werden; ob Zug, Postauto, Schiff, lokaler ÖV.

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