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Dax-Konzerne: Sollten ältere Mitarbeiter aussortiert werden?
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Einige Dax-Konzerne wollen ältere Mitarbeiter in die Frührente schicken, weil sie zu wenig von der Digitalisierung verstehen. Im Interview erklärt Ökonom Enzo Weber, warum das der falsche Weg ist.

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53er 17.04.2019, 17:14
1. Trennen dürfen die sich gerne,

aber nur gegen entsprechende Zahlungen an die Rentenkasse. Der Betrag, den der zwangsweise Rentner bis zum regulären Renteneintritt einbezahlt hätte (natürlich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zusammen) ist dann zu begleichen inklusive entsprechenden Abfindungen an die geschassten Arbeitnehmer. Sollten die Konzerne wiedermal mit CDU/CSU Unterstützung drumherumkommen, muss uns die jeweils amtierende Regierung stichhaltig begründen, warum der Rest dann bis 67 oder gar 70 arbeiten soll. Ich bin dann mal auf die Antwort gespannt.

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spiegkom 17.04.2019, 17:16
2. Passt nicht

1. Überschrift passt nicht.
2. Ein Wahnsinns-Interview.
3. Ist halt SPON.

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eigene_meinung 17.04.2019, 17:27
3. Altersdiskriminierung

Altersdiskriminierung ist in diversen Konzernen schon seit Jahren Brauch. Man versucht es mit Frühverrentung, "Altersteilzeit", Abfindungen, etc. Und wenn das nicht klappt, ist Mobbing angesagt. Bis die Betroffenen aufgeben oder krankheitsbedingt aufhören müssen.

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max-mustermann 17.04.2019, 17:43
4.

Ja ja und dann schreien wir wieder Fachkräftemangel, schon klar.

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bluebill 17.04.2019, 17:50
5. Nicht nur in DAX-Konzernen.

So verfahren auch kleinere Unternehmen, die es verpasst haben, ihr Angebot den steigenden Anforderungen anzupassen und ihr Heil in Kostensenkung suchen. Da sind ältere Mitarbeiter gerne Opfer von Mobbing und Schikane. Sie werden dann wegen jeder Nichtigkeit angeprangert, abgemahnt, bedroht, zum "freiwilligen" Aufhören gedrängt. Ihre Rechte werden gar nicht beachtet. Nicht jeder hat die Nerven, das auszusitzen bis zum Gericht, auch wenn er alle Chancen der Welt hätte, zu gewinnen. - Natürlich sind diese Unternehmen dem Untergang geweiht. Attraktive Löhne für junge Fachkräfte wollen sie auch nicht zahlen, sie suchen also Billigkräfte, also Einsteiger - aber die bleiben nicht lange. Die kurzsichtige Fixierung darauf, die vergleichsweise hohen Gehälter erfahrener Mitarbeiter einzusparen, mündet darin, dass sie gar niemanden mehr haben, der für sie arbeitet.

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JackGerald 17.04.2019, 17:57
6. Ich hätte mich darüber sogar gefreut,

mit 60 oder am besten schon mit 55 gegen Abfindung "aussortiert" zu werden. Ging aber nicht, also "musste" ich selbst kündigen. Das haben wir (meine Frau und ich) seitdem an keinem einzigen Tag bereut und genießen unser Leben, wie es nur geht. Deshalb ist für uns auch nicht nachvollziehbar, weshalb man es immerzu als Alterdiskriminierung auffasst, wenn man nicht bis kurz vor dem "Sprung in die Kiste" arbeiten darf? Man sollte nie vergessen: Niemand kann etwas "mitnehmen".

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freigeistiger 17.04.2019, 18:17
7. Jüngere Arbeitnehmer sind billiger

Jüngere Arbeitnehmer sind billiger. Mit Altersteilzeit und Frühverrentung können teurere, ältere, Arbeitnehmer aussortiert werden. Es ist einfacher und billiger.

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Profdoc1 17.04.2019, 18:19
8. Die Finanzmittel....

mancher Unternehmen wären besser aufgehoben, in Qualifikationsmaßnahmen für die Mitarbeitenden zu investieren und intensiv gemischte Teams zu bilden.
Ach ja, und Geschäftsführungen, die sich einen derartigen Entlassungsunfug ausdenken, sollten von den Gesellschaftern/Aktionären entlassen werden. Dümmer geht nimmer....

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freigeistiger 17.04.2019, 18:24
9. SPON, beachten

Zitat von eigene_meinung
Altersdiskriminierung ist in diversen Konzernen schon seit Jahren Brauch. Man versucht es mit Frühverrentung, "Altersteilzeit", Abfindungen, etc. Und wenn das nicht klappt, ist Mobbing angesagt. Bis die Betroffenen aufgeben oder krankheitsbedingt aufhören müssen.
Belastungen kommen nicht von "der modernen Welt" oder "der Wirtschaft". Belastungen, und damit Burn Out, Depressionen und Angstzustände kommen durch das, auch bewusste, übergriffige Verhalten von realen Menschen. Die Zunahme der Depressionsdiagnosen laut Krankenkassenreport lassen sich auf lange psychische Belastungen im Beruf und im Privaten zurückführen. Es sind Körperverletzungen. Autos genießen mehr Schutz als Menschen. Sie haben mehr Menschenrechte.

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