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Der Männer-Versteher: "Frauen, habt mehr Vertrauen in eure Männer!"
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Matthias Becker ist Männerbeauftragter von Nürnberg, wird aber aus ganz Deutschland angerufen: Von Männern, die geschlagen werden, ihre Kinder nicht sehen dürfen oder vom Chef angepöbelt werden.

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i.dietz 12.01.2017, 14:52
1.

Bei dem Artikel kommen mir doch wirklich die Tränen .
Schnief.

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Sponatiker 12.01.2017, 14:58
2. Ein Wunder ist geschehen

SPON interviewt tatsächlich mal Leute die die feministiche Ideologie in Frage stellen (obwohl er es im Interview nicht direkt getan hat). Seine bloße Existenz stellt aber die Opferhaltung der Feministen in Frage.
Es gibt viele Themen wo Männer benachteiligt werden, nur lesen wir nie davon. Stattdessen lesen wir täglich feministische Propaganda und über Pseudoprobleme. Die Feminsiten reden über Eliten udn beschweren sich dass in Aufsichtsräten und Politik Frauen in der Minderheit sind, aber nie wird darüber geschrieben dass wir mittlerweile eine bedrohliche Diskrepanz in der Schule zwischen Jungs und Mädels haben. Oh Verzeihung, natürlich redet ihr über die Schule...... darüber dass Mädchen in Mathe benachteiligt werden....

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exil-teutone 12.01.2017, 15:01
3. Sehr gut - inklusive Klarstellung und Kontextualisierung so mancher Vorurteile

Nicht nur Männer schlagen, sondern Frauen auch, und das sind keine Einzelfälle, sondern per Studien belegte "whopping" knapp 20% - also fast eine von 5 Frauen! Und da ist noch nicht einmal psychische Gewalt mit einbezogen...

Zweitens die belegte Übervorteilung von Vätern durch krasse Bevorzugung von Müttern in der Frage der Betreuung und Erziehung. Während Väter der Gnade und dem Wohlwollen der Mütter ausgesetzt sind, hängt über des Vaters Kopf das geballte Damoklesschwert der Ministerien und Ämter, die auf Abruf der Mutter bereitstehen, ihre gesamte Maschinerie der Bürokratiemühle auf die Väter loszulassen, sobald die Mutter auch nur einen auf "Mimimimi" macht.

Beispiel gefällig? Wen's interessiert, sucht mal nach Fällen, in denen Verspätungen beim Zurückbringen der Kinder zur Mutter ungeahnte - und absolut unverhältnismäßige Konsequenzen hatte.
So sieht's aus, und nicht nur in Deutschland...

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Mastermason 12.01.2017, 15:02
4.

Bei aller Wertschätzung für Herrn Beckers Arbeit, aber die 18% männliche Opfer häuslicher Gewalt sind viel zu niedrig gegriffen. Verschiedene Studien (zB die Studie des Robert-Koch-Instituts) gehen von einer annähernden Gleichverteilung der Gewalt zwischen den Geschlechtern und einer hohen Dunkelfeldziffer aus. Außerdem gibt es Männerhäuser, allerdings stehen den circa 400 öffentlich geförderten Frauenhäusern nur vier (Zahl ist nicht verbürgt) "Männerhäuser" (also privat angemietete Wohnungen für Gewaltopfer) gegenüber. Nimmt man noch das Problem der für Männer oft noch ruinösen Scheidungen, den Kindesentzug durch die Mutter und andere Widrigkeiten hinzu, wundert es, dass lediglich eine einzige deutsche Großstadt einen Männerbeauftragten hat. Aber halt: Wir leben ja bekanntlich im Patriarchat. Da sind Männer per Geschlecht privilegiert und benötigen keine Unterstützung.

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max_schwalbe 12.01.2017, 15:08
5. Kein Paradoxon...

"Frauen wollen noch immer einen Mann, der leistungsfähig ist, eine starke Schulter hat, der gut verdient, der Entscheidungen trifft. Er soll aber auch sensibel sein und sich um die Familie kümmern. Das ist das Paradoxon." Sehe ich nicht so. Der Mann soll bloß nicht gleich komplett zum Softie werden, nur weil er sich mehr Zeit für Familie nimmt. So meinen das denke ich die meisten Frauen. Und das ist auch nicht zuviel verlangt. Was Frauen an der Stelle eher mal vergessen: Wenn der Mann sich mehr um Familie kümmert, werden sie eben auch öfter als sie es gewohnt sind, Aufgaben der männlichen Domäne übernehmen müssen. Was sie dann manchmal nur ungern einsehen wollen.

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syssifus 12.01.2017, 15:11
6. Frage :

Geht es den Frauen,die in einem Unternehmen arbeiten,wo der Chef eine Chefin ist besser ? Bekommen dort alle den gleichen Lohn,das gleiche Gehalt bzw.gibt es keine Ausbeutung von Frauen durch Frauen und werden dort Männer von der Chefin angepöpelt?

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noalk 12.01.2017, 15:14
7. Mutiges Fazit

"Becker: ... Frauen wollen noch immer einen Mann, der leistungsfähig ist, eine starke Schulter hat, der gut verdient, der Entscheidungen trifft. Er soll aber auch sensibel sein und sich um die Familie kümmern. Das ist das Paradoxon." - - - Hätte nicht gedacht, sowas ausgerechnet von einem Soz-Päd ausgerechnet bei SpOn zu lesen. Ich fürchte, er wird es mit dieser Meinung nie zum "Gedöns-Minister" schaffen. Meiner Stimme könnte er allerdings sicher sein.

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max_schwalbe 12.01.2017, 15:26
8. Re: Gleichverteilung der Gewalt?

Zitat von Mastermason
Bei aller Wertschätzung für Herrn Beckers Arbeit, aber die 18% männliche Opfer häuslicher Gewalt sind viel zu niedrig gegriffen. Verschiedene Studien (zB die Studie des Robert-Koch-Instituts) gehen von einer annähernden Gleichverteilung der Gewalt zwischen den Geschlechtern und einer hohen Dunkelfeldziffer aus.
Eine Gleichverteilung der Gewalt halte ich für sehr unwahrscheinlich, da die Mehrzahl der Männer ihren Frauen rein körperlich deutlich überlegen sind. (nicht nur in bezug auf Größe und Kraft, sondern zum Beispiel auch in Bezug auf die Haut, Frauen kriegen schneller blaue Flecken/Blutungen usw.) Im Zweifelsfall, wenns auf die Machtprobe ankommt, kann der Mann körperlich "durchgreifen", Frauen höchstens dann wenn sie einem Kampfsport nachgehen, und das sind die wenigsten!

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caecilia_metella 12.01.2017, 15:26
9. Endlich

hat SPON verstanden, was die Welt begeistert.

In einigen Punkten, Herr Becker, habe ich etwas anders gedacht, aber ich nenne Ihnen nur einen.
"Frauen wollen noch immer einen Mann ..."

Der kluge Mann erkennt den Fehler.

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