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Deutscher Auswanderer in Mexiko: "Ich musste mir erstmal eine gewisse Lärm-Toleranz a
Hendrik Giersiepen

Der Verkehr die Hölle, laute Musik mitten in der Nacht, dafür jede Menge Kultur und Agavenschnaps: Hendrik Giersiepen, 32, lebt in Mexiko-Stadt. Vieles begeistert ihn - eine Familie gründen will er dort aber lieber nicht.

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timo.funken 26.05.2019, 10:28
1.

Interessanter Artikel, man stellt sich ein Leben im Ausland häufig ja dann doch anders vor und denkt nicht daran, dass andere Lebensrealitäten einen dort auch stressen können. Vorallem überraschend, dass die Begegnung mit der Natur dort so aufwendig ist. Das wäre etwas, von dem ich mir vorgestellt hätte, dass es dort leichter ist.

Liebe Grüße,
Timo Funken

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2. Darüber, wie das Sein das Bewusstsein bestimmt

Die eine Erfahrung die man macht, ist in einem Land zu arbeiten. Die andere das Erleben eines Urlaubes in dem Land. Wie Kathrin ja schon sagt, zwei sehr verschiedenen Seiten. Das Entscheidende ist nach meiner Erfahrung beim beruflichen Aufenthalt, dass es keinen feststellbarer Unterschied im Tagessablauf gibt. Gleich wo du bist, ist deine Tageszeit von der Arbeit aufgebraucht, bleibt für alles andere nicht viel übrig. Du bist erschöpft. Da kannst du in Nord Korea oder du kannst auf den Fidschi Inseln arbeiten.

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vertitude 26.05.2019, 11:25
3. Mexico mal anders

Spannend, dass bei diesem Bericht der Sicherheitsaspekt völlig ausgelassen wurde. Es wäre interessant zu wissen, ob das Herrn Giersiepen im Alltag tatsächlich wenig betrifft oder ob das Thema hier mit Absicht nicht erwähnt wurde - meist wird Mexico doch eigentlich immer in einem Atemzug mit einer starken Kriminalität genannt.

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lukio 26.05.2019, 12:19
4. @vertitude das Thema Sicherheit wurde doch behandelt?

Das Thema Gewalt ist allgegenwärtig

An den Wochenenden genießen meine Frau und ich das große kulturelle Angebot in der Stadt. Wir besuchen oft eines der vielen Museen, waren schon ein paar Mal in der Oper und bei Musikfestivals. Ab und zu gehen wir zum Tanzen in einen Club. Zum Heimkommen nehmen wir meistens ein Uber, das ist günstig - und sicher.

Mexiko-Stadt gilt in bestimmten Gegenden als gefährliches Pflaster, und das hat seinen Grund. Riskant wird es vor allem in Problemvierteln, die ich normalerweise und nachts natürlich besonders meide. Ich bin generell aufmerksamer als in Deutschland und versuche keine Wertgegenstände mit mir herumzutragen. Das Thema Gewalt ist leider allgegenwärtig, aber meinen Alltag bestimmt es trotzdem nicht. Man kann sich ja nicht die ganze Zeit Sorgen machen.

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pelbaum 26.05.2019, 14:26
5. Yucatan ...

ist kein Touristen-Ort, sondern schon ein bisschen mehr.

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mariomeyer 26.05.2019, 15:22
6. Yo!

Nach drei Jahren im Heimatland der Gattin geht es zurück nach Deutschland. Was hat das mit "Auswandern" zu tun. Lächerlich.

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roflxd 26.05.2019, 15:57
7.

"Zu Stoßzeiten brauche ich für die 14 Kilometer zum Büro anderthalb bis zwei Stunden."

Völlig irre. Wie kann man seine wertvolle Lebenszeit nur dermaßen verschwenden? Warum tut man sich sowas freiwillig an?

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Ein_Continentaeler 26.05.2019, 16:48
8. Auswandern

Wir sind für 8 Jahre nach Mexiko ausgewandert. Die Behauptung im Artikel, das Gehalt ist wie in Deutschland, ist schlichtweg falsch. Nur die niedrigeren Lebenshaltungskosten in Mexiko relativieren es ein wenig. Eine soziale Absicherung gibt es nicht in diesem Land. Am Ende sind wir wieder nach Deutschland zurückgekehrt, weil die Sicherheit so schlecht ist, dass man sich sehr gut überlegen sollte, ob man in Mexiko Kinder großziehen möchte ( das Schulsystem ist auch nicht das Beste...). Wir leben jetzt wieder seit fast 4 Jahren glücklich und zufrieden in Deutschland. Die Erfahrung „Mexiko“ möchte ich nicht missen, aber leben möchte ich dort nicht mehr.

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vetterm 26.05.2019, 18:23
9. Etwas fremd der Artikel

Also unter Auswandern stelle ich mir etwas anderes vor und keinen 3 Jahre Auslandsaufenthalt.
Ich wohne seit knapp 29 Jahren in Kolumbien, das waere schon eher ausgewandert!! Trotz allem, ich denke so ganz wandert man nie aus, der Kopf kommt immer wieder ins Heimatland zurueck. Das wird (bei mir) so eine Art Zwitterdasein, bin ich in Deutschland denke ich , hoffentlich gehts bald wieder heim (Kolumbien) bin ich in Kolumbien vermisse ich viele Sachen Deutschlands. Vielleicht liegts auch am Alter (61)
Das perfekte Land, leben gibts doch wohl eh nicht...

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