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Deutscher Taxifahrer auf Kuba: Mein Polo ist mein Kapital

Von seinen ersten beiden Kubareisen war Reiner Ast enttäuscht. Beim dritten Mal funkte es: Fern der Strände und Hotels verliebte er sich - und blieb. Jahrelang kutschierte er als illegaler Taxifahrer deutsche Touristen über die Insel. Nun hat er die Genehmigung. Und ein neues altes Auto.

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el-gato-lopez 15.02.2013, 12:11
1.

Zitat von sysop
Von seinen ersten beiden Kubareisen war Reiner Ast enttäuscht. Beim dritten Mal funkte es: Fern der Strände und Hotels verliebte er sich - und blieb. Jahrelang kutschierte er als illegaler Taxifahrer deutsche Touristen über die Insel. Nun hat er die Genehmigung. Und ein neues altes Auto.
Und die schauen dort alle so happy aus und erst die Lebensfreude, hach das einfache Leben!

Sorry, aber solche befindlichkeitsjournalistischen "Reportagen" über Selbstfindungs-Gringos hängen mir als Latino nur noch zum Hals raus. Der Vorteil dieser Sinnsucher von der als "dröge" empfundenen Wohlstandsinsel ist ja, dass sie sich - im Gegensatz zu 95%+ der lokalen Bevölkerung - bei Bedarf wieder in den Flieger setzen können, um sich vom "langweiligen" Sozialstaat zu Hause durchfüttern zu lassen, wenn die Abenteuerlust weg ist.

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aladar_m 15.02.2013, 12:33
2. Bildungsrepublik Deutschland

Wie kommt jemand dazu, in der Fotostrecke vom STÄDTCHEN Santiago de Cuba zu schreiben?
Zwar hatte auch ich die Einwohnerzahl nicht parat, dass "Städtchen" wohl beim besten Willen nicht stimmt, war sofort klar. Warum konnte der Verfasser bzw. Veröffentlicher der Bildunterschriften nicht auch mal nachgucken? Wikipedia behauptet, es wären ca. 5,4 Mio. Einwohner in dem "Städtchen", im Großraum mehr als 8 Mio.
Zitat aus einer Reklame "wir denken nicht mehr, wir googeln" - aber nicht mal mehr das :-(

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jujo 15.02.2013, 12:37
3. ...

Zitat von el-gato-lopez
Und die schauen dort alle so happy aus und erst die Lebensfreude, hach das einfache Leben! Sorry, aber solche befindlichkeitsjournalistischen "Reportagen" über Selbstfindungs-Gringos hängen mir als Latino nur noch zum Hals raus. Der Vorteil dieser Sinnsucher von der als "dröge" empfundenen Wohlstandsinsel ist ja, dass sie sich - im Gegensatz zu 95%+ der lokalen Bevölkerung - bei Bedarf wieder in den Flieger setzen können, um sich vom "langweiligen" Sozialstaat zu Hause durchfüttern zu lassen, wenn die Abenteuerlust weg ist.
Sie haben den Artikel gelesen?
Da wird das doch genau beschrieben, das er mit allem für und wieder "Kubaner" geworden ist, das er jetzt die Erleichterungen annimmt , kann man ihm doch nicht vorwerfen!
Von Selbstfindung oder Verwirklichung kann ich nichts entdecken, nur keinen Neid!

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boer640 15.02.2013, 12:38
4. optional

is wie bei vox, oder?

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sangerman 15.02.2013, 13:09
6. na da ist wohl jemand

das Komma verrutscht - es sind ca. 450.000 Einwohner

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Stäffelesrutscher 15.02.2013, 13:11
7.

Zitat von aladar_m
Wie kommt jemand dazu, in der Fotostrecke vom STÄDTCHEN Santiago de Cuba zu schreiben? Zwar hatte auch ich die Einwohnerzahl nicht parat, dass "Städtchen" wohl beim besten Willen nicht stimmt, war sofort klar. Warum konnte der Verfasser bzw. Veröffentlicher der Bildunterschriften nicht auch mal nachgucken? Wikipedia behauptet, es wären ca. 5,4 Mio. Einwohner in dem "Städtchen", im Großraum mehr als 8 Mio. Zitat aus einer Reklame "wir denken nicht mehr, wir googeln" - aber nicht mal mehr das :-(
Hoppla, welches Santiago haben Sie denn gegoogelt? Doch nicht etwa Santiago de Chile?
Ganz Cuba hat übrigens nur rund 11 Millionen Einwohner.
Wiki nennt für Santiago de Cuba wie World Gazetteer rund 445.000 Einwohner.

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Stäffelesrutscher 15.02.2013, 13:16
8.

Der Bart sollte aber noch ein bisschen wachsen, man nehme nur als Vergleich zu Foto 4:

http://einestages.spiegel.de/hund-im...borderless.jpg

http://kultur-online.net/files/exhibition/02_394.jpg

¡Adelante, compañero!

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longhitter 15.02.2013, 13:26
9. aladar_m

Wenn Wikipedia, dann aber richtig! Santiago de Cuba hat mal grade 480000 Einwohner! Wohl mit Chile verwechselt. Tja, Bildungsrepublik Deutschland......

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