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DGB-Umfrage: Junge leiden unter unsicheren Jobs
DPA

Befristet, in Teilzeit oder Minijobs: Gut jeder Vierte unter 35 Jahren hat keinen regulären Vollzeitjob, zeigt eine Umfrage des DGB. Viele junge Beschäftigte klagen über Stress, Druck und mickrige Gehälter.

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kunibertus 10.01.2016, 11:21
110. Wer lesen kann,

Zitat von kfp
Dann schauen Sie mal dort rein, Beispiel S. 38: "Befristungsanteile des wissenschaftlichen Personals an Universitäten und Forschungseinrichtungen." praktisch durchweg über 70%.
ist klar im Vorteil. Mein Beitrag hat sich auf die Industrie bezogen. Mir ist sehr wohl bekannt, dass an den Hochschulen andere Regularien herrschen. Dort sitzen Absolventen durchaus auf einer halben IIa-Stelle - die andere Hälfte kommt von einem befristeten, meist vom BMBF geförderten Projekt. Da ist die Befristung aus haushalts- und zuwendungsrechtlichen Gründen nicht zu umgehen. Übrigens, die Industrie benötigt auch gut ausgebildete Facharbeiter, Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenmonteure, Handwerker, die aber auch bereit sind, auf Montage zu gehen. Dann hören Sie sich doch mal bei den Schülern um, wenn sie ihre Berufswünsche äußern. Meist kommt da "irgendwas mit Medien". Bloß nicht mit den Händen arbeiten, die könnten ja schmutzig werden.

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nocomment123 10.01.2016, 11:53
111. Betrifft nicht nur die

... sondern in meinem Arbeitsumfeld auch uns Mitte 40. Warum ich mir Befristungen von 1 Monat bis 5 Jahren gefallen lasse? Weil ich bislang besser verdient habe als als Selbständige/r, wo man in meiner Branche kaum über die Runden kommt. Die große Unsicherheit bleibt aber und steigt mit zunehmendem Alter, da Erfahrung vor Niedriglohn immer noch nicht gefragt wird. Such is live, äh, Germany ...

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DMenakker 10.01.2016, 12:01
112.

Zitat von micromiller
deuten auf unzufriedene Arbeitssuchende oder Bürger, die sich unterbezahlt fühlen. Frau Merkel und GROKO sehen in der Zuwanderung von Millionen Menschen aus Afrika jedoch eine Chance für Deutschland, könnte es sein, dass unsere Politkaste keinen Kontakt zur deutschen Realität hat.
Leider haben Personen, die so argumentieren, wie Sie, keinerlei Beziehung zur Realität. Welche Jobs werden Ihnen denn von den bösen bösen Zuwanderern abgenommen? Toiletten putzen? Strassen kehren? Der Anteil derjenigen, die wirklich fit für den regulären Arbeitsmarkt sind ist einerseits unglaublich gering, deswegen aber auch vollkommen unproblematisch.

Statt Pegida Parolen nachzulabern sollte es ein bisschen Nachdenken tun. Denken Sie an die 60-er. Die "Gastarbeiter" die man damals angeworben hat, haben die Jobs gemacht, für die sich die Wirtschaftswunderverwöhnten Deutschen zu gut waren. Nicht anders wird es mit den Flüchtlingen aussehen, die es tatsächlich auf den Arbeitsmarkt schaffen. Eine Konkurrenz zu halbwegs ausgebildeten Einheimischen ist schlicht nicht gegeben. Allerdings wird es für die Jobs, die sowieso keiner will, wieder Anwärter geben, was per Saldo positive Auswirkungen haben wird.

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Drscgk 10.01.2016, 12:04
113. Die DGB-Umfrage wäre wesentlich aussagefähiger,

wenn der DGB sich einmal die Mühe machte, jenes vielleicht gar nicht mehr vorhandene winzige Eckchen der Marktwirtschaft zu suchen, wo die Marktwirtschaft den Menschen nicht quält, demütigt, nicht leiden lässt, nicht betrügt, kurz: Den Menschen nicht brutal artwidrig hält. Dann sähe vielleicht auch der DGB sogar ohne jeden Klassenstandpunkt ein, dass Marktwirtschaft die komplette und komplexe Abwirtschaft des Menschen ist. Das verbrecherische Ergebnis dieser Abwirtschaft des Menschen durch Marktwirtschaft ist das quantitative und das qualitative (Facharbeitermangel) Schrumpfen der Bevölkerung in allen marktwirtschaftlich "entwickelten" Ländern dieser Erde.

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willibrand 10.01.2016, 12:14
114. Handlungsbedarf

Was sagen unsere Politiker dazu, beziehungsweise wann handeln sie : Frau Merkel, Frau Nahles, Sigi pop,
die Opposition ( Linke), Bundespräsident (Ruckrede),
OSZE, Menschenrechtler ( Frau Roth (war nur ein Witz))

Die müßten doch froh sein neben dem Flüchtlingsthema ein angenehmeres, vielleicht ein zu schaffendes Betätigungsfeld zu haben.

Kann man für unsere Zukunft hoffen ?

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Wellness 10.01.2016, 12:32
115. Verständlich

Es sind Zustände die über Jahre durch Skandalöse Politische Fehlentscheidungen und fehlende Kontrollen entstanden.Es gibt nur wenige Branchen die vernünftige Löhne zählen wie die Metallindustrie und das noch das kann sich schnell ändern.Die Rentnergeneration wird dann wieder Schafe halten und seinen Acker pflegen muß

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dani7830 10.01.2016, 12:59
116. Junge leiden unter unsicheren Jobs

das sind die Mitarbeiter die in Unternehmen Dienst nach Vorschrift arbeiten. sie sind nicht motiviert Kraft in Unternehmen zu stecken. warum auch.

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pere 10.01.2016, 13:02
117. Ich bin meinem Schöpfer dankbar,

dass ich in einer Familie aufwachsen durfte, wo die Mutter zuhause sein konnte während der Vater für die Familie Geld verdiente.

Das wäre auch heute noch möglich, sogar noch besser mit noch weniger Arbeit des Vaters dank höherer Produktivität als vor 50 Jahren. Aber die Politik hat es geschafft, uns Stück für Stück in die Sklaverei zurückzuführen.

Es ginge auch ganz anders, z.B. Plan B der Wissensmanufaktur oder das Programm der neuen Partei Deutsche Mitte.

Was die etablierten Parteien (ggf. ohne Linke) bringen ist jedenfalls maximal menschenfeindlich, und das nicht erst seit gestern. Die Wirtschaft sollte dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.

Aber aufwachen und Konsequenzen ziehen muss jeder für sich. Aber bitte bald.

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lupidus 10.01.2016, 13:11
118.

Zitat von Blauäugig sein...
ist denke ich global repräsentativ. Was mich stört ist das kaum einer nach den Ursachen fragt. Und NOCHMAL. Das Problem ist das wir ein Korruptionskartell von Politikwirtschaftlern haben die nur im Auge haben die Reichen noch reicher zu machen. Siehe Lobbyisten Liste und dazu gehören auch die Gewerkschaften.
das stimme ich ihnen voll zu. die realität spricht da eine deutliche sprache. unternehmen wurden steuerlich entlastet und die kosten müssen die privaten haushalte übernehmen. alles, damit leute, die heute 500mio besitzen im nächsten jahr möglichst auf 600mio kommen.

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epigone 10.01.2016, 13:29
119. Bitte die ganze Wahrheit!

Zitat von DMenakker
Leider haben Personen, die so argumentieren, wie Sie, keinerlei Beziehung zur Realität. Welche Jobs werden Ihnen denn von den bösen bösen Zuwanderern abgenommen? Toiletten putzen? Strassen kehren? Der Anteil derjenigen, die wirklich fit für den regulären Arbeitsmarkt sind ist einerseits unglaublich gering, deswegen aber auch vollkommen unproblematisch. Statt Pegida Parolen nachzulabern sollte es ein bisschen Nachdenken tun. Denken Sie an die 60-er. Die "Gastarbeiter" die man damals angeworben hat, haben die Jobs gemacht, für die sich die Wirtschaftswunderverwöhnten Deutschen zu gut waren. Nicht anders wird es mit den Flüchtlingen aussehen, die es tatsächlich auf den Arbeitsmarkt schaffen. Eine Konkurrenz zu halbwegs ausgebildeten Einheimischen ist schlicht nicht gegeben. Allerdings wird es für die Jobs, die sowieso keiner will, wieder Anwärter geben, was per Saldo positive Auswirkungen haben wird.
Bereits 1973 wurde in Deutschland ein Anwerbestopp für Ausländer (in praxi: v.a. für Türken) verhängt.

Seither hat sich die Zahl der Türken in Deutschland verdoppelt, die absolute Zahl der türkischen Beschäftigten ist aber auf dem Stand von 1973 geblieben.

Wie geht das? Ganz einfach: zum einen bleibt ein nennenswerter Teil der Frauen aus "traditionellen" Familien von der Öffentlichkeit (also auch Sprache & Arbeit) per patriarchalem Zwang ausgeschlossen, zum anderen wächst ein wichtiger Teil der Migranten - mangels geeigneter Schul- und Sprachbildung - vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen auf und eine Familienkarriere in HartzIV z.T. über Generationen startet

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