Forum: Karriere
Die aktuelle Stellenanzeige: Kanonenfutter
DPA

Manche Jobs sind wie Krieg. Zum Beispiel der hier: Statist auf einem Nato-Übungsplatz. Für das Geld muss man gar nicht viel können. Aber wochenlang ohne WLAN auskommen.

Seite 1 von 3
LittleBoy 30.03.2017, 10:46
1. Herrlich!

Toller Artikel! Machte richtig Spaß ihn zu lesen! Weiter so!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Anonym____ 30.03.2017, 10:52
2. haha

Sehr amüsanter Bericht Herr Kaufmann! Ich warte schon auf die vielen pazifistischen Kommentare.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mens 30.03.2017, 11:11
3. wirklich harmlos und lustig?

Hört sich schräg an - aber ist das für die Statisten wirklich nur unbequem. Kann mir vorstellen, dass bei dem eine oder anderen bei dem Szenario auch was psychisch hängen bleibt. Je nach dem wie realistisch das dort ist. Das mit dem "Russisch sprechen" ist für die Putin-Fans und Eurasien-Träumer bestimmt ein Aufreger. Für andere eher traurig, weil leider realistisch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Becks0815 30.03.2017, 11:21
4. Würde ich glatt machen.

Leider habe ich keine 3 Wochen am Stück Zeit, sonst würde ich mich da schon mal bewerben. 3 Wochen keine Emails, Lagerfeuerromantik (mit Feuer = Sperrfeuer) und Kost und Logie und oben druff noch Geld. Klingt schick.

Gibt es auch Rollen als lokale Aufständische? Ich habe noch Erfahrung mit dem G3, die ich einbringen könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g_bec 30.03.2017, 11:41
5. Ja.

Zitat von Becks0815
Leider habe ich keine 3 Wochen am Stück Zeit, sonst würde ich mich da schon mal bewerben. 3 Wochen keine Emails, Lagerfeuerromantik (mit Feuer = Sperrfeuer) und Kost und Logie und oben druff noch Geld. Klingt schick. Gibt es auch Rollen als lokale Aufständische? Ich habe noch Erfahrung mit dem G3, die ich einbringen könnte.
Ja, auch Aufständische werden gespielt.
Nur eine kleine Korrektur zum Artikel: Das JMTC in Hohenfels ist ursprünglich und primär eine US-Ausbildungseinrichtung, die jedoch auch den NATO-Partnern zur Verfügung steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g_bec 30.03.2017, 11:46
6. Russisch

Zitat von mens
... Je nach dem wie realistisch das dort ist. Das mit dem "Russisch sprechen" ist für die Putin-Fans und Eurasien-Träumer bestimmt ein Aufreger. Für andere eher traurig, weil leider realistisch.
Das mit dem russisch sprechen ist wohl eher der Tatsache geschuldet, dass es eben einfacher ist, wenn sich die Übungsbevölkerung nicht in einer "Fantasiesprache" unterhalten muss.
Im Übrigen: Auch die Bw holt sich für ihre Übungszentren z.B. in Wildflecken Darsteller vom Arbeitsamt. Da sind auffällig viele Russlanddeutsche dabei. Die schauen dann immer bedröppelt, wenn ältere Ossis dabei sind, die sie dann doch verstehen oder sie sogar auf russisch ansprechen;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Selbstversuch starten 30.03.2017, 11:47
7.

Der Artikel mag ja süffisant geschrieben sein und die klassische politische Einstellung der Spieleglredaktion wiederspiegeln, aber ich würde mir wünschen, dass Herr M. Kaufmann sich als COB bewirbt und nach seinen Erfahrungen einen weiteren Bericht schreibt und seine jetzt geäußerten Gedanken dann mit dem tatsächlich Erlebten abgleicht.
Zu "mens": Ich bin der Meinung, dass diese Erfahrungen weniger Traumata hervorrufen können wie die mittlerweile sehr realistischen "Kriegs-Simulations-Spiele-aus-First-Person-View".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ge_heim 30.03.2017, 12:11
9. Etwas mehr Demut vor dieser Tätigkeit wäre angebracht!

Was soll dieser arrogante und abwertende Unteron des Artikels? Was wollen Sie uns eigentlich sagen, lieber Autor?

Wollen Sie sich "nur" über die Tätigkeit eines "Rollenspielers" in der militärischen Ausbildung an sich auslassen? Oder sind es gar die Menschen selber, denen Sie mit ihrem Artikel gerne vorhalten wollen, welch arme Gestalten es wohl sein müssen, die einer derarig "anspruchslosen" und zugleich sonderbaren Tätigkeit nachgehen? Kommt morgen auch ein Artikel, in dem Sie sich über die schlecht qualizierte Lidl-Kassiererin lustig machen wollen? Ach nein! Das kommt ja beim, vor Pazifismus nur so strotzendem, Publikum nicht so an, als wenn man gegen die eigene Truppe schießt.

Aus eigener Diensterfahrung an einschlägigen Ausbildungszentren darf ich sagen: Es waren stets sehr herzliche und hochengagierte Menschen, die als Zivilpersonal bei Ausbildungen unterstützt haben. Ohne Sie wären viele Stellbilder niemals möglich gewesen und der Lerneffekt für die Lehrgangsteilnehmer nur ein Bruchteil des möglichen. Und in den Genuss einer solch hochwertigen Ausbildung kamen regelmäßig nicht nur Soldaten. Sondern, *trommelwirbel* auch Journalisten profitierten davon, wenn sie sich für ein paar heiße Tage im Ausland vorher bilden ließen... Aber das, Herr Kaufmann, scheint wohl eher nicht Ihr Metie zu sein. Da pöbeln sie lieber schön entspannt vom beheizten Büro aus... Mit WLAN (und Alkohol?). Pfui!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3