Forum: Karriere
Die eigene Kneipe: Harte Tour hinter die Theke
Maria Rossbauer

Wer nichts wird, wird Wirt? Von wegen. Verlangt wird eine Mischung aus Manager und Ingenieur. Nur wer die Zapfmaschine beherrscht und schummelnde Kellner unter Kontrolle bekommt, hält durch - das schaffen nicht viele.

Seite 1 von 3
Harveyffm 13.01.2014, 06:43
1. Irgendwie vermisse ich

das Wort "Anzeige" zu diesem Artikel. Frau Rossbauer verkauft ja ein entsprechendes Buch und könnte bestimme beratend tätig werden, wenn Bedarf da ist. Gegen ein Unternehmensberatungsgehalt natürlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aueronline.eu 13.01.2014, 06:57
2. zum Artikel will ich sagen

Sprachlich so langweilig wie der Aufsatz eines Achtklässlers, inhaltlich so irrelevant wie unsachlich. Aber schlimmer ist diese erzwungene Winzigkeit, die nicht ein einziges Mal funktioniert. Ganz blöde die Sache der Vergleich mit iranischen Atomkraftwerken. Liebe Autorin, das war nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Garum 13.01.2014, 08:09
3. Mann muss

aber schon unerscheiden zwischnen Kneipe und Restaurant.Eine Kneipe ist leichter zuführen.Schwierig wird es beim Restaurant,wenn mann keine Ahnung von Küchenmanagement hat.Es gibt ja mittlerweile mehere Fernsehsendungen die einem angeblich helfen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schmuella 13.01.2014, 08:28
4. bitte nicht vergessen ...

Zitat von sysop
Wer nichts wird, wird Wirt? Von wegen. Verlangt wird eine Mischung aus Manager und Ingenieur. Nur wer die Zapfmaschine beherrscht und schummelnde Kellner unter Kontrolle bekommt, hält durch - das schaffen nicht viele.
... und das gehört auch noch dazu: häufig 14 Stunden (oder länger) am Stück gehen/stehen, unzählige Kästen/Fässer schleppen, "schwierige" Gäste besänftigen und Streits zwischen Gästen schlichten, morgens nach langer Schicht die Straße/den Hof fegen und Club zumindest grundreinigen, während des Betriebes verstopfte Klos reparieren (z.B. Klorollen und Bierflaschen mit der Hand aus der Toilette fischen), an alles denken müssen und noch tausend Dinge mehr

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fjr 13.01.2014, 08:29
5. Weißbier?

"nzwischen weiß die Klinglwirtin auch, dass ihre Kühlzelle drei Grad braucht und das Weißbier einen Druck von 2,2 Bar."

Weißbier gehört nicht in ein Fass, und damit auch nicht in die Schankanlage. Es gehört in die Flasche. Weißbier ist nur echt mit "original Flaschengärung", so wie Champagner, nur dass die Hefe nicht abgezogen wird. Wer Weißbier aus dem "Fass" - oder besser "KEG" anbietet, dem gehört die Lizenz entzogen. Nicht nur die als Wirt, sondern vor allem die als Brauer.

Zum Glück gibt es noch ein paar wenige Brauer, die ihr Weißbier ausschließlich in der Flasche - als Flaschengärung - anbieten, sonst müsste ich glatt verdursten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
äppler 13.01.2014, 08:33
6. Das ist nur

ein Teil der Warheit. Gastronomen müssen dann auch noch rercht oft in die Rolle des Sozialarbeiters schlüpfen. 250 mal im Jahr die gleiche Geschichte eines Stammgastes zu hören, ist auch nicht immer lustig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
papayu 13.01.2014, 08:57
7. Warum eigentlich immer Muenchen???

Warum gibt es immer weniger Kneipen im Ruhrgebiet. in Berlin usw.!
Bei uns an der Ecke war eine Eckkneipe. Einmal woechentlich
kam der Bierwagen von Kaltbluetern gezogen, Dann wurde eine Klappe zum Keller geoeffnet, die Faesser herangerollt und bums knallten sie unten auf ein dickes Kissen.Von Kuehlung und sonstigen war nichts vorhanden!!!!!
Und 25 Angestellte fuer 100 Gaeste, was ist das fuer eine Kneipe. Rechnet sich doch nicht. Frueher hatte jeder Kellner drei Tische mit 4 Stuehlen und warten musste man auch nicht. Wers eilig hatte, der stand an der Theke.
Vor vielen Jahren war in mal auf Besuch in Essen. Abends Langeweile, also in die naechste Kneipe (1970)?
Da standen sie an der Theke in VIERERREIHEN, die Tische waren leer.
Einer sah mich kommen, fragte was willste und schon bekam ich ein Glas Bier und das Geld wanderte zum Wirt.
Das habe ich nie vergessen.
Demnaechst wird es auch in Muenchen keine Kneipe mehr geben mangels Kundschaft. Bei den Preisen kann sich ein
H4 kein Bier leisten. Der sitzt mit Aldibier von Fernseher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
les2005 13.01.2014, 09:01
8. Zum Schreien

Zitat von sysop
Angesichts dieser Maschinerie erscheint das ähnlich einfach wie das Bedienen eines iranischen Atomkraftwerks.
Wer die Schankanlage einer Gaststätte mit einem Atomkraftwerk vergleicht, ist im täglichen Leben wohl auch mit der Bedienung eines Gangschaltgetriebes überfordert. Hunderttausende von mäßig begabten Kneipiers beweisen täglich, daß man wohl doch kein Ingenieur sein muß, um ein trinkbares Bier zu zapfen.

Die erheblich größere Tücke, da hat die Autorin allerdings recht, ist die erfolgreiche Führung des Ladens. Von einem Anfänger würde ich erwarten, daß er sowieso täglich vor Ort arbeitet, insofern ist Betrug da noch kein so großes Problem wie später, wenn er vielleicht Verantwortung abgeben will.

Die größte Hürde ist tatsächlich eine realistische Kalkulation und die Verträge mit Verpächtern und Lieferanten. Ob man die Brauereien gleich mit Zecken vergleichen muß sei dahingestellt - immerhin stellen sie das nötige Kapital zur Verfügung. Trotzdem sind Fälle bekannt, wo über Jahre hinweg Pächter kommen und gehen, die aufgrund viel zu hoher vertragliche Mindestabnahmen von vornherein keine Chance hatten. Was oft in persönlicher Pleite endet, aber in jedem Fall auch auf persönliche Unbedarftheit hinweist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
UlliK 13.01.2014, 09:16
9. Nur gut...

... daß die Zapfanlage nicht wie ein japanisches Atomkraftwerk (Fukushima) zu bedienen ist, dann gäbe es ja gar kein Bier mehr ... ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3