Forum: Karriere
Dienstwagen-Quiz: Kann ich meinen Ferrari von der Steuer absetzen?
Ferrari

Mit 270 Sachen zum Kunden, das bringt den Arbeitstag auf Touren. Aber was sagt das Finanzamt zu einem Sportauto? Und darf der Arbeitgeber Ihnen einen Leichen- als Dienstwagen stellen? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz!

Seite 1 von 3
catcargerry 12.06.2015, 09:02
1. Quiz des überflüssigen Wissens

Bei den Fragen, die nicht idiotisch sind, sind es die Bewertungen der Antworten. Eine Steuerfrage ist korrekt bewertet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
empörteuch! 12.06.2015, 09:09
2. Das Thema ist

.... je nachdem, "welcher" Arbeit jemand nachgeht, bleibt einfach "privat" gar keine Zeit seinen Luxusschlitten privat zu nutzen.
Bei Zuhältern und Bordellbesitzern ist sowas sowieso Dienstwagen.

Was ein viel realeres Problem ist ist, dass für Selbstständige oft nur ein gebrauchtes Auto möglich ist, und dieses oft ehemals teure Fahrzeuge sind, die man für ein paar tausend Euro kauft, welche dann aber vom Finanzamt mit der 1% Regel vom Neuwert als UST pflichtige Einnahme gerechnet werden . Das ist ungerecht, den ein alter Wagen, auch wenn es ein BMW7er Diesel der, der einzige ist, den man sich beruflich leisten kann ist Kein 50.000.- Euro Auto mehr

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hmueller0 12.06.2015, 09:24
3. Abwägung der Kosten und Vorteile

Meine Lieblingsfrage ist die Nr 8. - ob sich der Tierarzt den Sportwagen als Firmenwagen leisten darf. Und die Begründung (achtung SPOILER): Nein - "Der Bundesfinanzhof in München begründete das Urteil damit, dass sich ein "ordentlicher und gewissenhafter Unternehmer" solch einen Repräsentationsaufwand unter Abwägung der Kosten und Vorteile nicht leisten würde. (Az. VIII R 20/12)".

Sas kann ja nur noch als Realsatire durchgehen. Wenn ich mir da die obersten "Dienstherren/Frauen" des Landes ansehe, dann stellt man doch gerade dort das größte Defizit im Bereich "Abwägung der Kosten und Vorteile für Repräsentationsaufwand" fest. Das Beste ist da gerade gut genug. Zuletzt zu bestaunen beim G7-Gipfel. X Mio für zwei Tage und ein wenig unverbindliche Plauderei. Da hätte eine Telko locker auch gereicht.
Was den Arzt angeht: natürlich gesponnen, aber letztlich gibt er sein eigenes Geld - statt das anderer - und muss selbst wissen, ob er sich das leisten kann/will. Und Banken setzen ihre repräsentativen Paläste vermutl. auch ab?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000857077 12.06.2015, 09:56
4.

Nachdem sich Frage 3 und Frage 4 schon wiedersprechen habe ich aufgehört.

Bei "Wenn Sie den Dienstwagen nicht privat nutzen, müssen Sie auch keinen geldwerten Vorteil versteuern. Stimmt's?" soll "Nein" richtig sein, in Frage 4 wird dann dargelegt, dass er das genau nicht muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1425587294 12.06.2015, 12:05
5. Bei Frage 2..

..hätte man ja, bei den 3 Antwortmöglichkeiten "Mercedes" "VW" und "Audi"... ja auch diese 3 Marken als Bild nehmen können und nicht unbedingt einen BMW anstelle des Audis. Aber das nur nebenbei bemerkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MoorGraf 12.06.2015, 12:05
6. Frage 4 ist in der Tat einfach falsch (ist wohl ein Tippfehler)

da müsste das "nicht" in der Frage raus

im Prinzip finde ich das mit den Dienstwagen alles relativ klar und halbwegs fair geregelt; auch die Frage nach den 1%: das ist die Pauschalierung und deckt 90% der Dienstwagen, die ja überwiegend neu (mit gutem Rabatt) gekauft werden und nach ein paar Jahren ersetzt werden. Wer einen 15 Jahre alten 7er BMW fährt und entsprechend niedrigere Kosten hat, nimmt nicht die Pauschalierung, sondern muss (wie überall sonst im Betrieb) Rechnungen sammeln, die tatsächlichen Kosten nachweisen und mit dem Fahrtenbuch abgrenzen, was privat und was beruflich ist.

Ob ein Ferrari ein Dienstwagen ist: na klar hängt das vom Job ab und das wird vom Finanzamt auch sehr großzügig gehandhabt. Aber wenn es zu krass auseinanderfällt, wie eben bei dem Tierarzt, der behauptet, bei 40T€ jährlichen Einnahmen einen Ferrari zu "brauchen", hat das Finanzamt gesagt: "kann er gerne fahren, das ist aber sein Privatvergnügen und zumindest nicht ganz überwiegend dienstlich veranlasst", also muss er dafür Steuern zahlen, wie jeder andere auch, der sich für sein Hobby was kauft. Aus meiner Sicht fair und nachvollziehbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hagbard 12.06.2015, 13:26
7.

Zitat von empörteuch!
Was ein viel realeres Problem ist ist, dass für Selbstständige oft nur ein gebrauchtes Auto möglich ist, und dieses oft ehemals teure Fahrzeuge sind, die man für ein paar tausend Euro kauft, welche dann aber vom Finanzamt mit der 1% Regel vom Neuwert als UST pflichtige Einnahme gerechnet werden . Das ist ungerecht, den ein alter Wagen, auch wenn es ein BMW7er Diesel der, der einzige ist, den man sich beruflich leisten kann ist Kein 50.000.- Euro Auto mehr
Sehe ich auch so.
Zumal das ja nicht nur bei PKW Anwendung findet, sondern auch bei Fahrzeugen, die eher in die Kategorie "Transporter" fallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnellerfuchs 12.06.2015, 14:18
8.

Einen Ferrari als Dienstwagen zubezeichnen, da fängt das Problem schon an

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernd.stromberg 12.06.2015, 19:28
9.

Zitat von Hagbard
Sehe ich auch so. Zumal das ja nicht nur bei PKW Anwendung findet, sondern auch bei Fahrzeugen, die eher in die Kategorie "Transporter" fallen.
Die Idee des Steuersystems in Bezug auf Abschreibungen ist es, die Neuanschaffung von Gütern wie Fahrzeugen o.ä. zu fördern bzw. einen Anreiz zu schaffen.

Gebrauchtgüter werden daher sehr bewusst nicht so tiefgehend subventioniert.

Nebenbei bemerkt kann man natürlich auch als Selbstständiger einen Gebrauchtwagen kaufen und fahren. Man kann ihn nur nicht entsprechend absetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3