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E-Mail-Terror: "Nur Sklaven sind ständig erreichbar"
Christian Postl

Pling, Sie haben Post! E-Mails machen dumm, krank und arm, behauptet Anitra Eggler. Im Interview erklärt die Buchautorin Rezepte für eine digitale Diät - feste Schalterzeiten, sprechen statt mailen, Schluss mit dem Smartphone-Gebimmel. Und wenn ihr jemand dumm kommt, hat Eggler einen Link parat.

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sunstroke 17.10.2012, 11:45
2.

Um sich ein Verhalten wie in diesem Interview beschrieben erlauben zu können, muß man auf jeden Fall entweder innerhalb eines Unternehmens in einer leitenden Position oder im Fall der Selbstständigkeit über einen sehr guten Ruf verfügen. Anderenfalls kann man es sich wohl kaum erlauben, Kollegen oder Kunden auf "Google ist Dein Freund" zu verweisen.

Schön ist auch der Hinweis, dass nur Sklaven ständig erreichbar sind...ja das ist wohl so...nur leider ist es auch Arbeitsrealität. Für viele Angestellte dürfte es schwierig sein dem zu entkommen.

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sunhaq 17.10.2012, 11:49
3.

Klicken um Mails abzurufen? In welchem Jahrhundert lebt die Frau? Und sie terrorisiert andere Menschen mit Telefonanrufen, um Termine zu vereinbaren, nur weil sie nicht rafft, wie man das per E-Mail erledigt? Ouch. Und dann findet sie es auch noch toll, dringende Anfragen auf 2 feste Uhrzeiten am Tag zu legen und gibt E-Mails die Schuld dafür, wenn man nicht Feierabend macht oder wenn das Kind von der Schaukel fällt, weil der Vater lieber mit seinem Blackberry spielt, anstatt aufzupassen?

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cor 17.10.2012, 11:50
4. "Empfangsknopf"

Wer drückt denn heutzutage noch auf irgendwelche Empfangsknöpfe? Push sollte doch eigentlich Standard sein.

Ich verstehe das Problem des e-Mail-Terrors nicht. Auf Smartphones gibt es so was wie einen Aus-Knopf. Ausserdem muss man erst mal Roaming anmachen, um e-Mails im Urlaub empfangen zu können.

Feste Schalterzeiten? Sehr geehrte Frau Eggler, der Witz an einer eMail ist ja eben, dass man diese verschicken kann, ohne zu wissen, ob der andere gerade verfügbar ist. Man kann so eine eMail auch später oder am nächsten Tag lesen.

Das Problem sind nicht die E-Mails, sondern die Unternehmenskultur.

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dunham 17.10.2012, 11:56
5. Das Telefon...

...ist der wahre Terrorist. Es fordert nach Unterbrechung und Bedienung wann es will.

E-Mail-Lesen ist steuerbar.

DH

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spon-facebook-10000080660 17.10.2012, 12:04
6. Missverstandenes Medium E-Mail

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Naja, eher verstehe ich nicht, wie es dazu kommen kann, dass sich jemand von E-Mails versklavt fühlt. Fehlt es an Medienverständnis? Schließlich ist eine E-Mail eine eingeschränkte Form des Papierbriefes, eingeschränkt dadurch, dass keine Zustellsicherheit besteht. wie kann also der Absender erwarten, dass der Empfänger sofort springt, wenn er noch nicht einmal erwarten kann, dass seine Nachricht angekommen ist?
Folgende Regeln gelten doch immer noch:
Brief: Verwendung, wenn es rechtssicher sein muss und nicht dringend ist.
E-Mail: Verwenden, wenn es nicht dringend ist und ich keine Bestätigung brauche.
Messenger, Chat etc.: Verwenden, wenn es wichtig ist und ich Verbindlichkeit brauche.
Anruf, persönliches Gespräch: Verwenden, wenn es dringend und wichtig ist.

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mceuskadi 17.10.2012, 12:10
7.

Das iPhone hat jetzt seid iOS6 eine "Do-Not-Disturb" Funktion - wunderbar. Einfach an machen und über Nacht, während Meetings, etc. nervt das Telefon nicht mehr mit Anrufen, SMS, Mails was auch immer. Wer trotzdem wichtige Anrufe ankommen lassen will kann das auch definieren.

Aber eMail antworten 2x am Tag um 10h und 16h von einem Manager kommt doch etwas sehr antiquiert vor. Wie wäre es mit: Wann es halt passt?

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diehoelle 17.10.2012, 12:10
8. optional

Lieber alle 2 Stunden die aufgelaufenen E-Mails sichten und ggf abarbeiten, als andauernd Anrufe zu bekommen wegen Terminabstimmung etc.!

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gruss-aus-der-schweiz 17.10.2012, 12:12
9. Jeder Dödel...

...hat ein Smartphone; wirklich wichtige Personen haben ein Sekretariat...;)

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