Forum: Karriere
Ein Rettungssanitäter erzählt: "Mit der Zeit stumpft man ab"
DPA

Er weiß nie, was ihn bei einem Notruf erwartet: Eine Omi, die aus dem Bett gefallen ist oder ein lebensgefährlich verletzter Motorradfahrer? Ein Sanitäter erzählt von seinen Einsätzen - und inwiefern er Verständnis für Gaffer hat.

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Kometenhafte_Knalltüte 28.07.2017, 12:30
1. Danke!

Danke, das es euch gibt! Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

Und Gaffer und "Ersthelfer-Behinderer" sollten ins Gefängnis für ein paar Tage, wo sie Zeit bekommen, über ihr Verhalten nachzudenken. Geldstrafen reichen da nicht!

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JanTenner 28.07.2017, 13:08
2.

Die Zahl der erfolgreichen Reanimationen mit gutem Outcome wird vom Autor deutlich unterschätzt. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Rettungsdienstbereichen, der Schnitt liegt jedoch bei 2-4%, d. h. jede 25.-50. Wiederbelebung endet mit gutem Ergebnis.

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peter-k 28.07.2017, 13:43
3.

Danke Danke Danke! Ihre Arbeit und die aller Sanis - das ist eigentlich unbezahlbar.

Das wollte ich auch schon lange mal loswerden.

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klaxklix 28.07.2017, 13:51
4.

Zitat von JanTenner
Die Zahl der erfolgreichen Reanimationen mit gutem Outcome wird vom Autor deutlich unterschätzt. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Rettungsdienstbereichen, der Schnitt liegt jedoch bei 2-4%, d. h. jede 25.-50. Wiederbelebung endet mit gutem Ergebnis.
Da ist wohl in der Tat der 'Schnitt' das entscheidende. Wenn die Reanimation erst beginnt, wenn der Krankenwagen kommt, ist wohl meist zu spät. Wenn Ersthelfer damit sofort beginnen, wenn sie einen Atemstillstand feststellen (und nachdem sie den Notruf abgesetzt haben), dann sollte die Anzahl der erfolgreichen Wiederbelebungen höher liegen.

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Listerholm 28.07.2017, 13:51
5. Kleine Frage zum Verständnis

"Man zieht eine Decke über den Kopf, bekundet den Angehörigen sein Beileid und stellt den Totenschein aus."
Bezieht sich das "man" auf den Rettungssanitäter? Und wenn ja, dürfen diese Totenscheine ausstellen? Danke für eine Klarstellung.

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quark2@mailinator.com 28.07.2017, 13:53
6.

Toller Beitrag zum Gemeinwohl. Danke dafür ! Was die Gaffer angeht - Ich glaube, Menschen versuchen intuitiv für sich selbst zu lernen. Sie wollen verstehen, was wie passiert ist, um aus ähnlicher Situation später selbst erfolgreich hervorzugehen. Das mag man vielleicht gar nicht bewußt realisieren, aber ich vermute dort den Ursprung der Motivation, sich Katastrophen im Detail anzusehen. Das soll keine Rechtfertigung sein, sondern eine mögliche Erklärung. Dumm ist es in vielen Fällen trotzdem, weil es eben andere behindert.

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mrotz 28.07.2017, 13:54
7.

Zitat von JanTenner
Die Zahl der erfolgreichen Reanimationen mit gutem Outcome wird vom Autor deutlich unterschätzt. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Rettungsdienstbereichen, der Schnitt liegt jedoch bei 2-4%, d. h. jede 25.-50. Wiederbelebung endet mit gutem Ergebnis.
Auch dies ist zu wenig. Auch bei dieser Quote könnte man gleich den Leichenwagen schicken.

Es gibt also massives Optimierungspotential.

mfg

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MikelFriess 28.07.2017, 13:56
8. Hätte ich auch so geschätzt

Zitat von JanTenner
Die Zahl der erfolgreichen Reanimationen mit gutem Outcome wird vom Autor deutlich unterschätzt. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Rettungsdienstbereichen, der Schnitt liegt jedoch bei 2-4%, d. h. jede 25.-50. Wiederbelebung endet mit gutem Ergebnis.
Ist vielleicht aber auch ein Unterschied ob man das "mal am Wochenende" macht oder hauptberuflich.

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mrotz 28.07.2017, 14:01
9.

Zitat von JanTenner
Die Zahl der erfolgreichen Reanimationen mit gutem Outcome wird vom Autor deutlich unterschätzt. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Rettungsdienstbereichen, der Schnitt liegt jedoch bei 2-4%, d. h. jede 25.-50. Wiederbelebung endet mit gutem Ergebnis.
Dass man es bei dieser miesen Quote, immer wieder kräftezehrend versucht, Hut ab.

Aber: Das schreit doch nach Optimierung und Forschung. Ich glaube nicht, daß man diese Quote durch andere Technik nicht erhöhen könnte.

Denkbar wäre z.B. starke Kühlung des Kopfes. Eventuell starke Kühlung des Körpers während des Transportes ins Krankenhauses.
Sicherstellen der Blutversorgung des Gehirns durch Pumpe, die der Notarzt in der Halsschlagader platziert.
...

Einen Faktor 10 billigere Defis und somit deren Verbreitung in jedem Haushalt, ...

mfg

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