Forum: Karriere
Ein Zimmermädchen erzählt: "Am meisten nerven allein reisende Männer"
DPA

Ein Großteil der Gäste ist freundlich, aber nicht alle: Geifernde Männer und Urin auf dem Teppich sind Alltag im Hotel - und putzen, falten, schütteln im Akkord. Ein Tag im Leben eines Zimmermädchens.

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hexenbesen.65 29.09.2017, 11:17
1.

Ich beneide Zimmermädchen oder "Housekeeping" wirklich nicht. Wenn ich sehe, welche Schweine als mal anreisen....(sieht man auch im Urlaub, wie sich manche "Urlaubskollegen" benehmen"...)
Ich halte es so: Ich verlasse den Raum so, wie ich es wünsche, ihn anzutreffen,wenn ich Zimmermädchen wäre...dh: Auch wenn ich die Toilette benutzte, wird danach gespült, Abfall (Papier usw) kommt in den Abfalleimer..."alte gebrauchte" Klamotten pack ich gleich weg.. aber leider (hab gerade die Erfahrungen machen dürfen- sind seit MOntag wieder aus dem Urlaub zurück) , "ruht" sich die "Putzfrau" dann auch gern aus.... da wird ein "Strandhotel" im Zimmer nicht gefegt (bin jedesmal beim ins-Bett-gehen in Sandkörner getreten), ein ausgefallenes Haar wurde von einer Fließe auf die nächste geschoben (konnt das sehr gut beobachten). Einzig neue Handtücher und das Bett wurde gemacht...(Und dazu braucht man keine 15 Minuten) und das Hotel war -dank Nachsaison- nicht ausgebucht...
Aber ich sehe es auch so: Die, die sich im Hotel wie die Schweine benehmen, sind eigentlich ganz arme Würstchen, die haben zuhause nichts zu sagen, und müssen ihre "Macht" nu woanders "demonstrieren"..

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pepe83 29.09.2017, 11:39
2. Nicht zu beneiden

Gäste, die sich wie beschrieben daneben benehmen, sollten Hausverbot erhalten. Das ist einfach assozial.

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irukandji 29.09.2017, 11:39
3. ich sehe mich als diskriminiert an

ich bin allein reisender Geschäftsreisender und kenne diese Klientel nicht. Ich kenne allerdings den Hinweis in Toiletten Damenbinden und Tampons nicht in die Toilette zu werden und recht frisches Sperma auf einem frisch gemachten Bett.
Jetzt steht es eins zu eins. Aussage gegen Aussage. Und nun lieber Qualitätsjournalismus. Eine Idee. Vielleicht entschuldigen?

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rainerwäscher 29.09.2017, 11:45
4.

Abitur nachholen ist eine gute Idee. Vielleicht findet man dann einen besseren Job. Nervende Männer findet man allerdings überall.

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whoispaul 29.09.2017, 11:46
5. Bewertungen nicht nur

für die Unterkünfte, auch für die Gäste! Mit Klarnamen versteht sich ;)

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thai.land 29.09.2017, 11:46
6. Das kenne ich zu gut!

Manche Zimmer sind so versaut, das ich manchmal vier Zimmermädchen, oder mal auch meine Sekretärin zu Unterstützung schicken musste ggf auch Staffel aus dem Restaurant, wenn das Morgengeschäft abgewickelt war. In meinen Augen einer der übelsten Job, die es gibt.

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jhea 29.09.2017, 11:49
7.

Zitat von hexenbesen.65
Ich beneide Zimmermädchen oder "Housekeeping" wirklich nicht. Wenn ich sehe, welche Schweine als mal anreisen....(sieht man auch im Urlaub, wie sich manche "Urlaubskollegen" benehmen"...) Ich halte es so: Ich verlasse den Raum so, wie ich es wünsche, ihn anzutreffen,wenn ich Zimmermädchen wäre...dh: Auch wenn ich die Toilette benutzte, wird danach gespült, Abfall (Papier usw) kommt in den Abfalleimer..."alte gebrauchte" Klamotten pack ich gleich weg.. aber leider (hab gerade die Erfahrungen machen dürfen- sind seit MOntag wieder aus dem Urlaub zurück) , "ruht" sich die "Putzfrau" dann auch gern aus.... da wird ein "Strandhotel" im Zimmer nicht gefegt (bin jedesmal beim ins-Bett-gehen in Sandkörner getreten), ein ausgefallenes Haar wurde von einer Fließe auf die nächste geschoben (konnt das sehr gut beobachten). Einzig neue Handtücher und das Bett wurde gemacht...(Und dazu braucht man keine 15 Minuten) und das Hotel war -dank Nachsaison- nicht ausgebucht... Aber ich sehe es auch so: Die, die sich im Hotel wie die Schweine benehmen, sind eigentlich ganz arme Würstchen, die haben zuhause nichts zu sagen, und müssen ihre "Macht" nu woanders "demonstrieren"..
Das dürfte so ziemlich Standard bei jedem sein, der mit seinem Leben halbwegs zufrieden ist...

Ich hab mal einige Zeit bei Mc Donalds gearbeitet als ich zur Schule ging und mein Taschengeld aufbessern wollte.

nunja, als ich danach dann (zwischenzeitlich mit Berufsausbildung fertig und so) mit einigen Freunden die ich eigentlich nett fand, zu einem anderen Fast Food laden ging, wurde der auf einmal pampig gegenüber der Dame die die Bestellungen an der Kasse entgegen nahm, dass mir echt anders wurde...

Witziger weise scheinen halt viele anzunehmen, dass wenn sie jemanden für etwas bezahlen, der seine Menschenwürde am Eingang abgegeben hat.
Versteh ich nicht...

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Ge-spiegelt 29.09.2017, 11:50
8. Zimmer Service sollte optional sein

Mich stört das ständige Klopfen Housekeeping wenn ich arbeiten will. Wenn man das Schild raushängt wird man oft vergessen.
Das Problem ist die beschränkte Zeit fürs Putzen und die Kontrolle durch das Pseudo Management.
Die Sauberkeit leidet darunter. Möchte nicht wissen wieviele Gläser mit denselben Handschuhen gespült werden mit denen das Klo geputzt wird. Die Zimmer müssten öfters wirklich gründlich gereinigt werden. Teuer genug sind Hotelzimmer ja.

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manicmecanic 29.09.2017, 11:52
9. tolles Benehmen

Als ich mich noch in Flugzeuge trauen konnte habe ich oft Pauschalurlaub gemacht.Mit Menschen die den Job tun hatte ich immer Mitleid seit ich als nochGymnasiast schon meiner Mama verbotenerweise bei ihrem 'Putznebenjob' geholfen habe.Ihrer war aber nicht halb so eklig,da sie nur Büros geputzt hat.Da ich schon selbst sowas erlebt habe in Sachen 'Sauberkeit' von anderen Gästen in den Zeiten als ich noch so gereist bin nehme ich es als Pluspunkt meiner Einschränkungen daß ich nicht mehr so reisen kann.Und ich bin fast ausschließlich in 5* Hotels gewesen,da mag ich mir billige nicht vorstellen.Da ziehe ich es vor in meinem eigenen Bett zu schlafen,auch wenn ich es aufwendig erst am Haken hinter meinem Auto an den Wunschort bringen muß.

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