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Einkommen: Konzernchefs verdienen 54 Mal mehr als ihre Angestellten
AP

Die Gehaltsschere zwischen Dax-Vorständen und ihren Mitarbeitern geht weiter auseinander. Top-Verdiener ist Volkswagen-Chef Winterkorn. Er kassierte im Vorjahr 15 Millionen Euro.

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PeterPetroleum 22.07.2015, 20:04
10.

Verdienen ist mit sicherheit das falsche Wort.
Kriegen oder nehmen wäre da treffender.

Diese Herren leisten nicht mehr als unsere Spitzenwissenschaftler / Erfinder noch haben sie mehr Verantwortung wie z.B. ein Staatslenker wie Obama oder Merkel oder sonstige.

Ergo, sie bedienen sich wohl eher als das die das verdienen. Kopfschüttel.

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emeticart 22.07.2015, 20:08
11. Unverschämt ...

... und pervers sind solche Vegütungen nur, wenn man sieht, dass ein normaler Angesteller mit durchschnittlichen 3000,-€/Brutto davon keine Familie ernähren kann! Das Problem ist nicht das 54-fache eines Durchschnittsgehaltes, sondern die pervers niedrige Höhe des Durchschnittsgehaltes im Bezug auf die Lebenshaltungskosten. MfG

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olaf m. 22.07.2015, 20:25
12. Sollte es so sein, dann...

...sollten diese so unendlichen wichtigen Typen auch das 54-fache von dem essen, was der Durchschnittsangestellte ißt und das 54-fache von dem kaufen, was der Durchschnittsangestellte so kauft. Ob sie es brauchen oder nicht - es hülfe der "Konjunktur"...
Aber: Sie brauchen es einfach nicht und essen und kaufen es auch nicht.
Das überschüssige Geld könnte und sollte besser sozialnützig verwendet werden. Wenn es überhaupt an sie vergeben werden muß (weil sie es nicht brauchen - außer für das Ego).

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meinefresse 22.07.2015, 20:33
13.

Zitat von Lagrange
Die Arbeit, die ein Vorstand eines DAX 30 Unternehmens erledigt kann vieleich von 1 Mio Menschen einer erledigen. Der Impakt den seine Entscheidungen haben macht die Arbeit aus meiner Sicht auch 50x so wichtig/wertvoll wie die eines Durchschnittsarbeiters. Ich sehe da nichts verwerfliches und gönne dem Winterkorn seine Millionen, solange das Unternehmen so erfolgreich ist wie derzei
So etwas glauben auch nur die Vorstände selbst. Die gucken alle schön auf den Aktienkurs und die schnellen Gewinnmitnahmen, wie das Unternehmen nach ihnen dasteht - egal.
So schleppt sich Siemens seit ewigen von Restrukturierung zu Restrukturierung, mal wird ausgelagert, dann wieder zurückgeholt - je nach Gemütslage.
Die Telekom versenkt Milliarden im Auslandsgeschäft.
So wie auch die Bahn keine Kosten für die Expansion scheut.
Ein größenwahnsinniges Daimler kauft Crystler und verkauft es für ein Ei wieder (für das Butterbrot hat es nicht mehr gereicht).
BMW und Rover - selbe Nummer.

Ihr Argument welches jetzt kommt: die hatten eben Visionen, die sich leider nicht erfüllt haben. Im Nachhinein ist man immer schlauer... dies würde aber ebenso gelten, wenn man einen Arbeitslosen von der Straße geholt hätte. Vielleicht wäre der Konzern jetzt pleite, vielleicht hätte sich sein Wert verzehnfacht.

Auch die Vorstände kochen nur mit Wasser. Das einzige, was sie vom Normalo unterscheidet ist ihr Netzwerk. Deswegen fallen sie auch immer wieder auf die Füße.

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logabjörk 22.07.2015, 20:34
14. der Wahnsinn wird unsichtbar,

wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat!!

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Stäffelesrutscher 22.07.2015, 20:35
15.

»Konzernchefs verdienen 54 Mal mehr als ihre Angestellten...
Ergebnis: Die Vorstände der Dax-Konzerne verdienten im Jahr 2014 im Schnitt 54 Mal so viel«

Ja was denn nun? 54 mal mehr, also das 55-fache, oder 54 mal so viel, also das 54-fache?

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sarisaltuk 22.07.2015, 20:37
16. Nicht schlecht

Die "armen Angestellten" des Herrn Winterkorn verdienen also nur ein 54tel seiner 15 Millionen? Das sind aber immer noch stolze 277.000 im Jahr. Not bad!

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mcvitus 22.07.2015, 20:59
17. Für Konzernchefs

gibt's auch keine 37 1/2 Std.-Woche. Die arbeiten länger und härter als ihre Angestellten. Die müssen Entscheidungen treffen, die jeden ihrer Angestellten hoffnungslos überfordern würde. Ich finde, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Nebenbei, ich bin kein (Top-)Manager.

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hapebo 22.07.2015, 21:03
18. Die Armen!

Jetzt fehlt noch H.Hundt mit den Lohnnebenkosten,die den Untergang Deutschlands beschleunigen. Die Gewerkschaften sind doch eh Handlanger für die Arbeitgeber, bei den minimal Erhöhungen der Löhne bei deren Abschlüssen sich diese Herrschaften noch feiern lassen.Fazit: Die Herren Vorstände verdienen viel zu wenig,ihre Bezüge müßten verdoppelt werden,die Villen in München,Berlin,London oder Paris werden auch immer teurer.

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o.schork 22.07.2015, 22:23
19. oh Gott.

Es steht jedem frei sich zu qualifizieren und Vorstandsvoraitzender zu werden. Oder Formel-1-Rennfahrer. Wer es nicht auf sich nehmen will einfach mal Ball flach halten.

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