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Einkommen und Gehalt: Wann wird's nicht mehr glücklicher?
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Lottoberater, Armutsforscher, Insolvenzverwalter: Es sind Fragen, die solchen Menschen in ihren Jobs täglich begegnen: Macht Geld glücklich? Und wenn ja, wie viel?

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dasfred 24.08.2019, 13:08
1. Alles ist relativ

Bei Umfragen hat man festgestellt, dass die meisten Menschen, unabhängig vom Einkommen, realistische Wünsche haben, die nur etwa fünfzehn Prozent über ihrem Einkommen liegen. Wird das Einkommen entsprechend erhöht, steigen auch die Wünsche weiter. Allerdings gibt es eine wichtige Erkenntnis. Wenn man ein Jobangebot hat, bei dem man mehr verdient, dafür aber länger zur Arbeit fährt, hat man sich nach kurzer Zeit an das höherer Einkommen gewöhnt, der Ärger über den längeren Arbeitsweg bleibt. Es ist von daher z.B. auch nicht zielführend, um mehr Pfleger zu bekommen, nur über das Gehalt zu reden. Damit lockt man noch Anfänger, aber um dauerhaft zufriedene Mitarbeiter zu bekommen, sind die Arbeitsbedingungen viel entscheidender. Im mittleren Einkommensbereich kann jeder sein Auskommen finden, lediglich ganz unten und ganz oben sollte ein Eingreifen für den Staat normal sein.

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crazy_swayze 24.08.2019, 13:12
2.

Bruttowerte beim Einkommen als Glücksschwellen zu definieren sind ein bisschen witzlos, gerade in Deutschland wird ja der Großteil vom Staat konfisziert.

Wann man glücklich ist? Wenn man unabhängig ist, nicht auf einen bestimmten Job angewiesen, wenn man mal die Freiheit hat, die Arbeitszeit zu reduzieren um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.

Sprich: Wenn man Eigentum hat. Eigentum, nicht Einkommen.
Und dieses wird in Deutschland zunehmend schwieriger dank immer steigender Steuerbelastungen. Bitte also das Nettogehalt anschauen, und vor allem welches Vermögen da ist.

Ich würde mit Eigenheim mit 1.000 Euro netto auskommen, als Mieter mit 1.800 Euro.

Also nach der SPON Definition müsste der Mieter ohne Eigentum glücklicher sein. Ich bezweifle das mal.

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RalfHenrichs 24.08.2019, 13:44
3. Schon die Frage ist Unfug

Glück ist schon per Definition das Erlebnis eines Momentes oder eines relativ kurzen Augenblicks. Und natürlich ist ein Hartz IV-Empfänger, der sich gerade frisch verliebt hat, in der Regel glücklicher als der Multimilliardär inmitten eines Rosenkriegs. Es zählt halt nicht nur das Geld. Wichtiger wäre zufragen, wo die materielle Zufriedenheit liegt. Und das geht in dem Artikel ziemlich durcheinander.

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sandnetzwerk 24.08.2019, 13:51
4. Lange

nicht so einen Unfug gelesen. Welcher Banker hat diese Studie in Auftrag geheben? Demnach müssten 99% der lebenden Menschen todunglücklich sein. Das Gegenteil ist der Fall. Wer weniger hat ist oftmals glücklicher. Aber nur in den Ländern, deren Moral und Ethik sich nicht ausschließlich an Geld orientiert. Also weder in D noch im Westen allgemein. Die Deutschen sind eines der unzufriedensten Völker der Welt. Trotz Wohlstand. Woran es nur liegt.

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verdad12 24.08.2019, 13:59
5. Täglich

spürt derjenige Glücksgefühle so er genug Geld hat, nicht zuwenig aber auch nicht zuviel. Zur Glückseligkeit wird dieses Gefühl wenn er/sie auch noch mit etwas Geld immer wieder einen in Not geratenen Menschen helfen kann.

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abca 24.08.2019, 14:09
6. Relative Armut

Ist ein Witz.
Wer von den Transferleistungen anderer lebt soll auch Arm sein. Wo kommen wir denn sonst hin?
Sozialleistungen sollten weiter reduziert werden auf das Überlebensminimum und Gemeinschaftsunterkünfte.

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hans_habermoos 24.08.2019, 14:24
7. Aha

Pünktlich zur kommenden Wirtschaftskrise wird dem Volk erstmal erzählt wie unglücklich doch Geld macht. Klasse, wenn die AN demnächst mehr steuern zahlen müssen oder arbeitslos werden, heißt es, seit doch froh. Die armen Reichen sind ja so todunglücklich weil sie so viel Geld haben. Selten so ein unfassbaren Unsinn gelesen.

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PRAN1974 24.08.2019, 14:42
8. Vermögen statt Einkommen

Die Frage nach dem glücklichmachenden Einkommen ist zwar aus Arbeitgebersicht interessant, liefert aber meiner Meinung nach völlig verfälschte Ergebnisse. Wer ein Durchschnittsgehalt von 45.000 bezieht, kann sowohl Schulden vom Eigenheimbau haben, als auch eine geerbte Million auf dem Konto. Entscheidend fürs Glück ist doch wohl eher das Gesamtvermögen oder zumindest eine Kombination aus Einkommen und Erspartem.
Doppelt so viel zu haben wie der Durchschnitt macht beim Einkommen am glücklichsten. Beim Gesamtvermögen ist meine Vermutung, dass diejenigen am glücklichsten sind, die nicht mehr für Geld arbeiten müssten, aber noch nicht so viel besitzen, dass die Verwaltung des Wohlstands zur Last wird. Das einzige Problem dabei ist, dass mit steigendem Wohlstand auch die Ansprüche steigen und die wenigsten sich wirklich finanziell frei fühlen. Das konnte man ja gut an gewissen Leuten beobachten, die unfähig sind, sich korrekt in die Oberschicht einzuordnen.

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m.gu 24.08.2019, 15:07
9. In keinem zweiten Land in Europa ist die Spaltung zwischen arm und

reich so groß wie in Deutschland. 1,5 Millionen Millionäre auf der einen Seite, in Europa die meisten Millionäre auf 100 000 Einwohner berechnet, auf der anderen Seite ist die Armut so groß wie in keinem zweiten europäischen Land. Beispiele: Wohnungslosigkeit gezählt Ende 2016 siehe Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Daraus resultierend ist jeder zweite Wohnungslose in Europa ein deutscher Bürger. Wir sind Europameister siehe Quelle:" Deutschland hat die meisten Obdachlosen in Europa." Auf Grund von Geldknappheit haben nachweisbar ca. 40 Prozent der deutschen Bevölkerung kein Geld in den Banken angespart. Bestätigt vom Grünen Politiker am 30.11.2018 in der Talk Show siehe Quelle: "Maybrit Illner zur Spaltung des Landes." Zitat: "Nach Auskunft der deutschen Banken haben 40 Prozent der deutschen Bevölkerung kein angespartes Geld." Wo von auch, wie z.B. 11,3 Millionen deutsche Rentner siehe Fakt Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Die Renten sind 900 Euro und weniger für Mietzahlung und zum Leben. Die Unterschiede im reichen Deutschland zwischen arm und reich sind so gewaltig, dass sich etwas ändern muss.

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