Forum: Karriere
Erfolgsgeschichten von Karrierefrauen: Raus aus den Kellergewölben der Macht!
AHC

Frauen klagen lieber über ihr Karriereelend, als sich nach oben zu kämpfen, findet Personalberaterin Angela Hornberg. Doch so lässt sich die Männerkultur der Chefs nicht ändern, die in den Bordell-Skandalen von Volkswagen und Ergo gipfelte.

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ItchyDE 24.11.2014, 07:58
1. Und die nächste

...die sich in der Wirtschaft ach so durchgebissen hat und jetzt "Personalberaterin" ist. Ist das das Ergebnis des Kampfes, der im Artikel beschrieben wird? Oder doch eher das Ergebnis von Resignation?Dabei bin ich ganz klar für mehr Frauen in oberen Führungspositionen. Aber wenn sich hier nur Damen aus der HR-Ecke, die ja schon seit langem eine Frauendomäne ist äußern, wird das nichts. HR ist im Wesentlichen nichts anderes als Kindergarten für Erwachsene. Mit dem Unterschied, dass die "Erzieherinnen" deutlich mehr verdienen als ihre Pendants in der Kita.Wo sind sie, die Top-Informatikerinnen, die Top-Maschinenbauerinnen, die Top-Volkswirtinnen? Lasst die doch mal zu Wort kommen!

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trazom2011 24.11.2014, 08:02
2. Völlig richtig

Bestimmte Dinge sind ohne Kampf nicht zu erreichen. Man kann nicht immer warten, bis andere die Kastanien aus dem Feuer holen und einen gleichstellen. Gleichberechtigung bietet lediglich gleiche Chancen, umsetzen muss man sie schon selbst.

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Jamesteakirk 24.11.2014, 08:20
3. Die üblichen Mythen und Pauschalannahmen

Woher weiß die Dame eigentlich, daß Frauen angeblich genauso scharf auf Chefposten sind wie Männer? Es ist die immer gleiche Leier: Willkürliche Konstruktionen von angeblicher Benachteiligung. Etwas abgewandelt kommt diese Rhetorik daher, wenn den Frauen mangelnder Ehrgeiz vorgeworfen wird. Wir wissen schlicht nicht, welche Ursachen verschiedene Ungleichverteilungen haben. Also sollte man auch mit dieser absurden Gleichheits- und Gleichverteilungsideologie aufhören. Wenn man tatsächliche Widerstände gegen Frauen in Führungspositionen bekämpfen will, sollte man etwas gegen diese Widerstände tun - wenn sie denn vorhanden sind. Es hat totalitäre Züge, wenn gouvernantenhafte Frauenpolitikerinnen sämtliche Ungleichheiten pauschal auf Widerstände und Benachteiligung zurückführen und entsprechende Quoten fordern. Es ist diese Anmaßung, die so wütend macht. Realexistierende Widerstände soll man gerne bekämpfen, das sollte dann aber auch reichen. Echte Mißstände sollen bekämpft werden, keine vermeintlichen, spekulativen. Wann hört dieser totalitäre Quotenwahnsinn endlich auf - fragt sich ein in seiner Männlichkeit verunsicherter Mann, der "rechts" und gegen Gleichberechtigung ist. (Man verzeihe mir diese Verarschung von profeministischen Gender-Akademikern, die gesellschaftlichen Protest gegen die Quote und den Gleichstellungsirrsinn zu "erklären" versuchen.) http://manndat.de

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mipez 24.11.2014, 08:35
4.

Die gute Dame scheint nicht zu wissen, wo Sie ihre Worte verankern soll und wechselt von einem Klischee zum anderen.Vielleicht sollte man mal seine Scheuklappen absetzen und aufhören alles so engstirnig zu sehen? Ach halt, passt ja nicht ins Weltbild.

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chefplaner 24.11.2014, 08:44
5. danke, denn das leben hat mehr zu bieten

danke für diesen schönen Artikel, denn das Leben hat wahrhaft mehr zu bieten als sich hinter vermeintlich einfältigen Gegenbenheiten zu verstecken. Das Leben wird bunter, wenn zu allem steht, was einen ausmacht. und dazu gehört es hart zu verhandeln, vieleicht sogar Spaß daran zu haben, Freude mit und am andere Geschlecht ( oder auch dem gleicheb), mit Leidenschaft für seine Sache einzustehen, es zu genießen, mal die Zügel aus der Hand zu geben, ...habe immer das Gefühl dass hier zu viel Angst herrscht irgendwie aufzufallen, dass alle sich in einer Uniformitat verstecken. das ist so langweilig

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Schweizer 24.11.2014, 09:42
6. Eine kluge Frau die Frau ist und erfolgreich. Gefällt mir.

Endlich mal ein Artikel über das Thema ohne das übliche Gejammer!

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Astir01 24.11.2014, 09:50
7. Selbstverständlich zeichnen sich ALLE Frauen durch

Zitat von Frau Hornberg
Klugheit und Schönheit, ihrer strategischen Weitsicht und ihrer taktischen Raffinesse, ihrer Entschlossenheit und Durchsetzungskraft, ihrer Disziplin und Kraft.
aus, während Männer ja nichts weiter sind als tumbe, machtgeile Arschlöcher, die nur deswegen Karriere machen, um sich auf Betriebskosten den Besuch im Bordell bezahlen zu lassen. Dass es in manchen Berufen aber auch auf Können und Wissen ankommt, und beides auf der Arbeitsebene zuerst einmal unter Beweis gestellt sein will, das bekommen die Mädchen zuletzt auf dem girls day gesagt. Danach geht das immer irgendwie unter.

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ketzer2000 24.11.2014, 10:09
8. Ständige Diskussion

Das Thema Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten mit meiner besseren Hälfte endet genau an dem Punkt, wo die Behauptung im Raum steht, männliche Vorstande sind nicht besser und nur deshalb da, weil die "Band of Brothers" sich über Seilschaften dorthin geklettert hat. Es folgt dann noch die Einsicht, dass Frauen mit den gleichen Methoden nach oben kommen könnten. Damit ist dann auch alles gesagt.In dem Unternehmen, in dem ich tätig bin, dominieren Frauen bei HR, im Bereich Finanzen, Controlling und der allg. Verwaltung werden es schon weniger. Im Vertrieb ist die Präsenz nur an der Theke größer und in den technischen Funktionen eher Fehlanzeige. Dass sich in dem Unternehmen dominierenden Sparten weder Seilschaften noch fachliche inhaltliche Führungskompetenzen bilden können, ist selbstverständlich. Seiteneinsteigerinnen haben derzeit eine Halbwertzeit von ca. 2 Jahren. Der Ausstieg erfolgt über - den Mist mach ich nicht mehr mit. Sie haben damit zwar durchaus Recht, aber ohne Netzwerk und entsprechend fachliche und führungstechnische Durchmischung im Unternehmen wird das nichts werden.

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Esib 24.11.2014, 10:16
9. Och nö

Zitat von Astir01
Frau Hornberg: Überall auf der Welt genießen es Frauen, wenn Männer uns Blumensträuße überreichen, zum Essen einladen, in den Mantel helfen und die Tür aufhalten.
Das ist richtig. Hat aber genauso wenig mit Gleichberechtigung zu tun, wie die ständigen Versuche, sich über all nur die Rosinen herauszupicken bzw herauspicken zu lassen..

Zitat von
Und die Männer genießen es, all das zu tun.
Nö, das tun die wenigsten. Die meisten Männer werden dazu genötigt, weil es die Frauen mehr oder weniger direkt fordern und sie nicht als unhöflich dastehen wollen.

Zitat von
Statt sich nach der Arbeit herauszuputzen und uns in eine Cocktailbar einzuladen, streifen die Herren die (meist ohnehin lieblos gebundene) Krawatte ab und trinken in einsamer Männerrunde ein Feierabendbier.
Erstens ist es extrem anmaßend von Frau Hornberg zu glauben, Männer müssten Frauen immer einladen. Warum läd SIE denn nicht die Männer in eine Cocktailbar ein? Und zweitens: Vielleicht wollen Männer auch einfach mal unter sich sein? Wie oft läd sie sich denn Männer zu ihrem Mädelsabend ein? Ach, das ist etwas anderes?

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