Forum: Karriere
Erfolgsgeschichten von Karrierefrauen: Raus aus den Kellergewölben der Macht!
AHC

Frauen klagen lieber über ihr Karriereelend, als sich nach oben zu kämpfen, findet Personalberaterin Angela Hornberg. Doch so lässt sich die Männerkultur der Chefs nicht ändern, die in den Bordell-Skandalen von Volkswagen und Ergo gipfelte.

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KuGen 24.11.2014, 10:42
10.

Und zwar daheim. Wer die harte Welt der Arbeit und die weiche Welt des Daheim so miteinander gleichsetzt, hat es nicht erlebt oder schwindelt uns etwas vor.

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Lagrange 24.11.2014, 10:44
11.

Ich finde ja, dass wir Männer beim Kinderkriegen diskriminiert werden. Irgendwie sind meine männlichen Freunde viel seltener schwanger als meine weiblichen.

Ok etwas provozierendes Beispiel. Allerdings machen es sich die ganzen Politiker, Forscher, ... auch etwas einfach, wenn sie die Karrieremöglichkeiten der Frau nur auf das Geschlecht münzen.

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Don_Draper 24.11.2014, 10:44
12. So viel ich weiß, hat in Norwegen

die Frauen-Quote in Aufsichtsräten nicht automatisch, wie gewünscht zu mehr Frauen in Vorständen geführt, weiß gar nict, ob da jetzt eine Vorstandquote eingefürt wird.
Ich bin für die Quote und zwar deshalb, weil dann die Grundlage übe rdas ewige Gejammer entzogen wird, Männer sorgen dafür, dass es Frauen nicht bis obern schaffen, was besonders glaubwürdig in einem Land ist, dass eine Frau als Bundeskanzlerin hat.
Erwarte ich etwas von der Quote? Nicht wirklich, vielleicht werden ein paar Frauen mehr in Vorstände kommen, dann ist endlich der Gerechtigkeit genüge getan.
Werden diese Frauen dafür sorgen, dass Unternehmen anders geführt werden?
Natürlich nicht, warum auch?

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chris4you 24.11.2014, 10:59
13. Das sieht

normalerweise etwas differenzierter aus als "Sie kehren geläutert ins entspannte Büroleben zurück, wo der Satz 'bitte nicht stören' von jedem verstanden und akzeptiert wird.". Schon mal dem Chef/in gesagt: "Nö, jetzt nicht..", da hätte ich anschließend eine Fönfrisur... ;o)... Was macht Mutti/Papa wenn die kleinen Nerven? Da gibt es so eine Flimmerkiste... ;o)...
Aber ich gebe der Dame recht, es ist als wie man(n) einen Jagdhund zum Jagen tragen muss, und bitte dann auch gleich das Wild erlegen und vorlegen....
Noch so ein Klischee (und Verzeihung, dass ich darauf antworte): "Überall auf der Welt genießen es Frauen, wenn Männer uns Blumensträuße überreichen, zum Essen einladen, in den Mantel helfen und die Tür aufhalten. Und die Männer genießen es, all das zu tun."... Tja, bis auf -D-, da zählt so was als versteckter Sexismus... Anderer Vorschlag, einfach abwarten bis sich MGOW (Men go their own way: http://genderama.blogspot.de/2013/07/manner-die-sich-von-partnerschaft-und.html) durchsetzt (in -D- gerne als "Verunsicherung des männlichen Geschlechts missverstanden/interpretiert"), dann gibt es Stellen in Hülle und Fülle die dann mit den vielen Frauen die Jura etc. studieren besetzt werden können, Vollzeit und Erfolgreich...

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pallmall78 24.11.2014, 11:01
14. Und die nächste

..."Führungskraft" aus der HR-Ecke. Langsam wird es langweilig. Nochmals wiederhole ich das zu den letzten beiden Managerinnen Gesagte: So lange die Damen immer nur in den Wohlfühlbereichen Personal und Marketing unterwegs sind, werden wir keine Angleichung auf den Spitzenpositionen erleben.

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Robeuten_II 24.11.2014, 11:54
15.

Zitat von pallmall78
..."Führungskraft" aus der HR-Ecke. Langsam wird es langweilig. Nochmals wiederhole ich das zu den letzten beiden Managerinnen Gesagte: So lange die Damen immer nur in den Wohlfühlbereichen Personal und Marketing unterwegs sind, werden wir keine Angleichung auf den Spitzenpositionen erleben.
JEPP! Und dabei gibt es sehr wohl sehr sehr fähige Frauen... aber, sorry, HR-Leute kann ich generell nicht ernstnehmen!

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tiefenrausch1968 24.11.2014, 11:59
16. Heteronormativ und sexistisch

Nicht für jede intellligente Frau ist es eine begehrenswerte Aussicht, sich nach einem sehr langen Bürotag aufzubrezeln, um angesoffene Männerrunden aufzulockern. Wenn der Dame das Spaß bereitet, sei es ihr natürlich gegönnt.
Aus meiner eigenen 15jährigen Erfahrung in deutschen Unternehmen kann ich sagen, dass Männern die Karriere eher nahegelegt wird als Frauen, das ist einfach so. Auch bei wesentlich weniger Grips werden Männer eher gefördert und besser bezahlt. Ich glaube, dass das einfach etwas damit zu tun hat, dass vor allem Männer Chefs sind, die in jüngeren Männern ihr früheres Ich zu erkennen glauben. Das ist sicher nicht böse gemeint, aber für eine diversifizierte Firmenkultur nicht förderlich. Und Frauen können da einfach gar nichts machen, das muss man schon durch eine Quote regeln, Forderungen nach mehr Durchsetzungskraft oder ähnlichem sind da einfach albern und bringen uns seit Jahrzehnten keinen Schritt weiter.

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olewahr 24.11.2014, 12:37
17.

Zitat von tiefenrausch1968
... Aus meiner eigenen 15jährigen Erfahrung in deutschen Unternehmen kann ich sagen, dass Männern die Karriere eher nahegelegt wird als Frauen..
Könnte es daran liegen daß auch heute noch von Männern erwartet wird, für die Familie zu sorgen? Wo sind denn die ÄrztINNEN, die den Pfleger heiraten, die RichterIn, die den Straßenkehrer heiratet? Gibts nicht. Ich denke aus diesem Grund MÜSSEN Männern eher eine Karriere anstreben. Ob sie das wollen, sei mal dahingestellt

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dasguteeinhorn 24.11.2014, 13:33
18. Ich möchte meine Klicks zurück..

Der dreitausendste Artikel zum Thema Karrierefrauen.
Leider die üblichen Klischees, daran wird nichts wahrer, auch wenn man es noch dreitausend mal wiederholt.
Im übrigen frage ich mich, wieviel Prozent der Menschen Karriere machen können? Das sind wohl keine 5%. Alle anderen arbeiten ohne Anspruch auf Karriere, um ihre Miete zu zahlen und vielleicht bescheidenen Wohlstand mit einem eigenen Auto und einer Fernreise im Jahr finanzieren zu können.
Das zeigt insofern schon einen großen Zynismus, wenn jede Frauenlobby für ihre eigene Karriere wirbt.
"Ladys, Sie missbrauchen Ihren Status, Ihre Prominenz, Ihre Funktion, Ihre Medien und sogar das Ihnen entgegengebrachte Vertrauen des Publikums in Ihre Unabhängigkeit! "

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coyote38 24.11.2014, 13:35
19. Volltreffer

Zitat von Astir01
aus, während Männer ja nichts weiter sind als tumbe, machtgeile Arschlöcher, die nur deswegen Karriere machen, um sich auf Betriebskosten den Besuch im Bordell bezahlen zu lassen. Dass es in manchen Berufen aber auch auf Können und Wissen ankommt, und beides auf der Arbeitsebene zuerst einmal unter Beweis gestellt sein will, das bekommen die Mädchen zuletzt auf dem girls day gesagt. Danach geht das immer irgendwie unter.
Der entscheidende Unterschied zwischen Männern und Frauen ist, dass die Masse der Männer Karriere MACHEN, wohingegen die Masse der Frauen nur eine Karriere HABEN will ... anstrengungsfrei, aufwandsarm, selbstverwirklicht.
Wenn eine Frau gewillt ist, sich für einen Chefsessel 20 Jahre durch den Apparat zu kämpfen, dann existiert auch die angebliche "gläserne Decke" nicht.

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