Forum: Karriere
Erfolgsgeschichten von Karrierefrauen: Raus aus den Kellergewölben der Macht!
AHC

Frauen klagen lieber über ihr Karriereelend, als sich nach oben zu kämpfen, findet Personalberaterin Angela Hornberg. Doch so lässt sich die Männerkultur der Chefs nicht ändern, die in den Bordell-Skandalen von Volkswagen und Ergo gipfelte.

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dasguteeinhorn 24.11.2014, 13:42
20.

Zitat von tiefenrausch1968
Nicht für jede intellligente Frau ist es eine begehrenswerte Aussicht, sich nach einem sehr langen Bürotag aufzubrezeln, um angesoffene Männerrunden aufzulockern. Wenn der Dame das Spaß bereitet, sei es ihr natürlich gegönnt. Aus meiner eigenen 15jährigen Erfahrung in .....
Das Argument notiere ich mir mal "das ist einfach so".
Und es ist ehr so, das Männer Frauen, aufgrund der von ihren Müttern beigebrachten Ritterlichkeit beschützen. Frauen die Fehler machen werden weitaus weniger zur Verantwortung gezogen als Männer. Auch werden junge Frauen protegiert, da sie ja die Erinnerung an die Töchter der Chefs hervorrufen und die müssen dann eben gefördert werden.
Nicht jeder intelligente Mann ist im übrigen von der Vorstellung fasziniert, angesoffene glucksende und gackernde Frauenrunden mit seinem Charm und seiner starken Präsenz aufzuwerten...
Na merken sie was?

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kfp 24.11.2014, 14:27
21. Nix kapiert...

Genau das ist ja das Problem: Dass man nicht einfach ungezwungen sich als nette Kollegen betrachtet, sondern als "verfeindete" Fraktionen. Es geht hier darum, dass es eben weder Männer- noch Mädelsabende geben bzw. dass keine Gruppe "unter sich" bleiben wollen sollte, sondern man sich einfach offen auf andere Menschen einlässt, egal ob Männlein oder Weiblein... In anderen Ländern klappt das auch oft ganz gut, nur in D ist das andere Geschlecht offenbar Feinbild Nummer 1...

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lemmy 24.11.2014, 14:28
22. Hohe Absätze und gutes Aussehen ?

Frau darf und kann, wenn sie gut aussieht, sich aufbrezelt, hohe Absätze trägt und dann noch charmant und humorvoll ist !? Sorry, aber von solchen frauenfeindlichen und antiquierten Frauenbildern wird mir schlecht. Das befüttert nur wieder sämtliche bekannte chauvinistische Männervorstellungen und Erwartungen, wie sie diskriminierender nicht sein können.

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kfp 24.11.2014, 14:33
23. Nix kapiert...

Zitat von Esib
Vielleicht wollen Männer auch einfach mal unter sich sein? Wie oft läd sie sich denn Männer zu ihrem Mädelsabend ein?
Genau das ist ja das Problem: Dass man nicht einfach ungezwungen sich als nette Kollegen betrachtet, sondern als "verfeindete" Fraktionen. Es geht hier darum, dass es eben weder Männer- noch Mädelsabende geben bzw. dass keine Gruppe "unter sich" bleiben wollen sollte, sondern man sich einfach offen auf andere Menschen einlässt, egal ob Männlein oder Weiblein... In anderen Ländern klappt das auch oft ganz gut, nur in D ist das andere Geschlecht offenbar Feinbild Nummer 1...

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argonaut-10 24.11.2014, 15:00
24. Ich weiß nicht

ob ich durchgängig daran Gefallen finde, Frauen die Tür aufzuhalten, mit Blumen zu beschenken und ihnen in den Mantel zu helfen.
Meine Frauen waren da alle emanzipierter und manche haben sich auch gegen diese Klischees gewehrt. Ich bin doch sehr überrascht, dass dieses Dame hier den Frauen einerseits das alte Weltbild verpassen möchte, andererseits aber eine radikale Veränderung möchte.

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chris4you 24.11.2014, 15:07
25. @kfp

ich stimme Ihnen weitgehend zu, nur wenn ich mir die Medienlandschaft anschaue, dann scheint doch eher das Ziel zu sein, Grabenkämpfe zu schüren und ein Geschlecht über das andere zu stellen (sie wissen schon, das eine, dass immer alles besser, weiter, ethischer, moralischer etc. ist). Im Gegensatz zu vor einigen Jahren wo das weitgehendst unwidersprochen blieb, regt sich nun eben Widerstand und das Ziel einiger weniger(-innen) ist damit erreicht. Immerhin, aus einem Monolog wird somit eine (nicht gewollte) Diskussion (http://www.zeit.de/2014/38/online-kommentare-digitale-oeffentlichkeit , http://man-tau.blogspot.de/2014/09/fur-eine-offene-und-sachliche.html), auch wenn die jeweilige Seite nicht zuhört (gut die eine hat das nie getan, die andere gibt sich ab- und an Mühe)...
Individuen und in Ihre Eigenarten, Persönlichkeit spielen keine Rolle mehr, es wird immer in die Schubladen gesteckt, darin ist die dt. Gesellschaft richtig gut geworden...

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lotoseater 24.11.2014, 15:40
26. traumhaft?

Zitat von Angela Hornberg
Ja, es nervt: Statt sich nach der Arbeit herauszuputzen und uns in eine Cocktailbar einzuladen, streifen die Herren die (meist ohnehin lieblos gebundene) Krawatte ab und trinken in einsamer Männerrunde ein Feierabendbier.
Tja, wir haben es in unserer einsamen Männerrunde immer wieder versucht. Jede Woche haben wir auch die Kolleginnen eingeladen, ins Café, zum Griechen, zum Italiener, etc., um nach Feierabend in gemütlicher Runde zu diskutieren, wie wir unsere Arbeitsbedingungen gemeinsam verbessern können. Schade nur: Keine der Damen hatte den drive, nach Feierabend noch was für die Arbeit zu tun. So blieben wir leider weiterhin unter uns, wir armen Männer. DAS ist der Alltag für mich und meine Kollegen.

Viele Frauen sollten sich mal an Frau Hornbergs Rat halten:
Zitat von Angela Hornberg
Frauen klagen lieber über ihr Karriereelend, als sich nach oben zu kämpfen
Zitat von Angela Hornberg
Sie kehren geläutert ins entspannte Büroleben zurück, wo der Satz 'bitte nicht stören' von jedem verstanden und akzeptiert wird.
Wo gibt es denn derart traumhafte Bedingungen? Verstanden wird der Satz in meinem Umfeld wohl, nur akzeptiert wird er nicht.

Der Artikel ist eine Ansammlung weltfremder Klischees, nicht mehr. Dabei dient dieser "Kampf der Geschlechter" nur als Nebelkerze, um vom wahren Konflikt "Oben gegen Unten" abzulenken. Genau wie die anderen Scheinkonflikte, die durch unsere Medien getrieben werden, z.B. Arbeitende vs. Harzter, Alte vs. Junge, etc. pp.

Etwas mehr Solidarität und gegenseitiges Verständnis täte unserer Gesellschaft und unser Arbeitswelt gut. Stattdessen lassen wir uns durch tägliches divide et impera für dumm verkaufen. Was unsere Elterngeneration vor Jahrzehnten erstritten hat, erodiert heute mehr und mehr.

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Esib 24.11.2014, 15:40
27. Richtig

Zitat von kfp
Genau das ist ja das Problem: Dass man nicht einfach ungezwungen sich als nette Kollegen betrachtet, sondern als "verfeindete" Fraktionen. (...) In anderen Ländern klappt das auch oft ganz gut, nur in D ist das andere Geschlecht offenbar Feinbild Nummer 1...
Sehe ich genauso. Trotzdem war es schon immer so, dass Frauen und auch Männer gerne mal unter sich waren. Ganz unabhängig auch vom beruflichen Umfeld.

Dass das Verhältnis zwischen den Geschlechtern zunehmend vergifteter ist, ist leider auch wahr. Da können Sie sich aber in erster Linie bei Schwarzer und Konsorten bedanken, die seit Jahrzehnten Hass, Misstrauen und Zwietracht zwischen die Geschlechter gesät und den Mann zum bösen Feindbild aufgebaut haben. Diese giftige Saat ist schon vor Jahren aufgegangen und wird jetzt nur immer deutlicher sichtbar, weil zunehmend mehr Männer die Nase voll haben, als permanenter Sündenbock herhalten zu müssen...

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kfp 24.11.2014, 16:41
28.

Zitat von Esib
Trotzdem war es schon immer so, dass Frauen und auch Männer gerne mal unter sich waren. Ganz unabhängig auch vom beruflichen Umfeld.
Gerade im beruflichen Umfeld gibt es keinen Grund, dass Geschlechter "unter sich bleiben wollen" sollten. Genau das "unter sich sein" ist nämlich eine treffende Beschreibung der gläsernen Decke, die es doch angeblich nicht gibt... Wie also jetzt, gibt es sie also doch?

Und je nach Bekanntenkreis ist es auch nicht normal, dass Frauen und Männer unter sich bleiben wollen - gerade im Ausland und im beruflichen Umfeld ist mir sowas noch nie begegnet, während es in manchen (zum Glück auch nicht allen) Kreisen in D doch sehr verklemmt zugeht in der Hinsicht...

Zitat von
Dass das Verhältnis zwischen den Geschlechtern zunehmend vergifteter ist, ist leider auch wahr. Da können Sie sich aber in erster Linie bei Schwarzer und Konsorten bedanken, die seit Jahrzehnten Hass, Misstrauen und Zwietracht zwischen die Geschlechter gesät und den Mann zum bösen Feindbild aufgebaut haben.
Solange Sie alles einseitig den Frauen in die Schuhe schieben, hilft das sicher nicht, die Fronten bröckeln zu lassen...

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Esib 24.11.2014, 18:35
29. Lächerlich

Zitat von kfp
Gerade im beruflichen Umfeld gibt es keinen Grund, dass Geschlechter "unter sich bleiben wollen" sollten. Genau das "unter sich sein" ist nämlich eine treffende Beschreibung der gläsernen Decke, die es doch angeblich nicht gibt... Wie also jetzt, gibt es sie also doch?
Ich finde es geradezu lächerlich, wie Sie versuchen, die unsinnige Theorie der gläsernen Decken und Wände mit Leben zu erfüllen (natürlich gibt es Widerstände im Berufsleben, aber für Männer wie Frauen gleichermaßen). Es gibt durchaus Gründe sich auch mit Leuten privat zu treffen, die man aus der Firma kennt und was nichts mit dem Beruf zu tun hat, beispielsweise gemeinsame Interessen. Keiner hindert die Frauen daran, da mitzugehen. Wenn sie aber darauf warten, dass sie dazu eingeladen werden und sich vielleicht auch noch (wie vermutlich die Autorin) einbilden, Männer müssten den Frauen den Abend bezahlen, dann wird's natürlich nichts. Aus eigenem Erleben kann ich Ihnen aber sagen: Frauen schließen Männer sehr viel rigeroser aus als anders herum.

Zitat von
Solange Sie alles einseitig den Frauen in die Schuhe schieben, hilft das sicher nicht, die Fronten bröckeln zu lassen...
Sehen Sie sich die männerfeindlichen Sprüche und Stimmungsmache in Medien, Politik und Gesellschaft an, und sehen Sie sich an, wie Feministinnen seit den 1970er Jahren kontinuierlich den Mann an sich als Feindbild aufgebaut haben, dann wissen Sie, dass das nichts mit "in die Schuhe schieben" zu tun hat, sondern schlicht Realität ist. Jetzt anderen als den Radikalfeministinnen vorzuwerfen, sie würden verhindern, dass die Fronten bröckeln, ist so wie der verhinderte Mörder, der ruft: "Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!"

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