Forum: Karriere
Erfolgsgeschichten von Top-Managerinnen: "Fleißbienchen-Dasein bringt nichts"
Andreas Pohlman / MAN

Hauptsache sichtbar sein - diesen und andere Karrieretipps gibt MAN-Managerin Angelika Wetzstein. Und erzählt, warum niemand Angst vor der Frauenquote haben sollte und sie gern eine 'verreckte Henna' ist.

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hman2 05.11.2014, 14:40
1.

"Vielleicht auch deswegen bekam ich von meinen ehemaligen Verhandlungsgegnern die liebevolle Bezeichnung 'verreckte Henna' (bayerisch für 'schlaues Huhn')"

Peinlich nur, dass die "Übersetzung" falsch ist. Henna ist zwar tatsächlich Huhn, aber verreckt ist verrückt (zwar mit positiver Konnotation, aber eben nicht "schlau"). Verreckte Henna ist also korrekt übersetzt "verrücktes Huhn" im Sinne von Paradiesvogel, (liebenswerter) Spinner etc.

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rechdschreibfehler 05.11.2014, 15:12
2. Und was...

... will uns die Autorin jetzt eigentlich sagen?
So richtig entspannt wirkt sie nicht.
Aber nur zu, beweisen Sie uns, dass Sie eine ganz tolle, starke Frau sind, weil Sie alles so können wie ein Mann.

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jukos 05.11.2014, 15:16
3. angst vor frauenquote?

Liebe schreiberin: die Frauenquote bedeutet nichts anderes, als dass durchschnittliche Frauen wie sie den durchschnittlichen Männern bevorzugt werden. Wenn sie keine Angst vor Diskriminierung haben, dann wissen sie wahrscheinlich nicht was das bedeutet. Ihre Ignoranz sollte man ihnen übel nehmen, nicht nur die.

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Pango 05.11.2014, 15:21
4. Jovialität 1+

Zumindest eine unschöne Eigenschaft hat die Dame von denen von ihr belächelten 'männlichen' Frauen bzw. Machos geerbt - die Jovialität (freundliche-herablassende Arroganz). Wer gegen die von ihr offensichtlich favorisierte Quote ist (wogegen eigentlich ihre ganzen Äußerungen sprechen: von wegen moderne Frau schafft es selbst), ist nur Mittelmaß. Schon klar, als ob die Frauenquote, ebenso wie Herdprämie oder Neid-Maut, ein politisch perfektes Meisterwerk wäre, über das man nicht diskutieren könnte ...

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lew111 05.11.2014, 15:25
5. Bahnhof

Ich finde es immer wieder faszinierend wenn Frauen ihre Sicht der Dinge erklären. Ich verstehe meistens nur Bahnhof. Mich wundert es z.B. warum Sie die Aussage
„die klugen Männer bleiben bei dem Thema ja sowieso maximal entspannt - sie wissen, sie bestehen trotz Quote“

nicht umdreht und sagt
„die klugen Frauen bleiben bei dem Thema ja sowieso maximal entspannt - sie wissen, sie bestehen ohne Quote“
Aber was weiß ich schon

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adelsexperte 05.11.2014, 15:28
6. Beziehungen sind wichtig

oder das Elternhaus ehe man beim Vorstand mitmachen darf und nicht immer nur die Leistung.
Man wird das aber nie untersuchen.
Ebenso ist es doch oftmals in der Politik. Da muss man sich nicht immer gegen 1000 andere Bewerber durchsetzen.

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roenga 05.11.2014, 15:30
7.

" Statt mit mittelmäßigen Männern über das Angstgespenst 'Frauenquote' zu diskutieren (die klugen Männer bleiben bei dem Thema ja sowieso maximal entspannt - sie wissen, sie bestehen trotz Quote)"

Das Problem sind nicht die mittelmäßigen Männer bei der Diskussion um die Frauenquote, das Problem sind die mittelmäßigen Frauen die dann trotz ihrer Mittelmäßigkeit an den mittelmäßigen UND überdurchschnittlichen Männern vorbei Karriere machen, so ganz ohne weiteres Zutun, qua Doppel x Chromosom sozusagen.

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Criticz 05.11.2014, 15:31
8. Kluge Männer

haben keine "Angst" vor der Frauenquote, Fr. Wetzstein, sondern wehren sich gegen die Diskriminierung die - übrigens jede - auch diese, Quote bewirkt. Das ist völlig legitim und hat mit "Angst" rein gar nichts zu tun. Oder haben Männer im Gegensatz zu allen anderen Diskriminierung erdulden?
Und würden Sie auch anderen Leidtragenden von Diskriminierung ins Gesicht sagen "Du bist nur ängstlich wenn Du Dich wehrst, also lass es" ?!

Fazit: Ein wirklich ganz billiger Trick all die Quotengegner als ängstlich hinzustellen, nur weil sie es nicht hinnehmen wollen, mittels Quote wegen ihres Geschlechts benachteiligt zu werden.

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moschtkopf 05.11.2014, 15:33
9.

Zur vollständigen Unterwerfung des Menschen an den Kapitalmarkt fehlt jetzt noch, dass wir, nach den Müttern auch noch die sporadisch geborenen Kinder in firmeninterne Erziehungsheime sperren, wo sie, egal ob Junge oder Mädchen, frühzeitig das Hamsterrad, ähh die Karriereleiter erklimmen dürfen.

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