Forum: Karriere
Erfolgsgeschichten von Top-Managerinnen: "Fleißbienchen-Dasein bringt nichts"
Andreas Pohlman / MAN

Hauptsache sichtbar sein - diesen und andere Karrieretipps gibt MAN-Managerin Angelika Wetzstein. Und erzählt, warum niemand Angst vor der Frauenquote haben sollte und sie gern eine 'verreckte Henna' ist.

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ricson 05.11.2014, 16:42
30.

Ich arbeite in einem Unternehmen von dem es sehr viele gibt in Deutschland. Frauen werden im Alter von 25-35 sehr stark benachteiligt. Wenn eine Frau erfolgreich sein will, kann sie frühstens mit 35 anfangen Karriere zu machen und muss dann einen großen Rückstand auf Männer aufholen. Das kann nicht fair sein. In praktisch allen deutschen Unternehmen kommt man nur über Beziehungen nach oben, das weiß jeder der es geschafft hat. Und dabei werden Frauen systematisch diskriminiert. Der Professor hat sinngemäß gesagt das es Unternehmen nicht zuzumuten ist Frauen nicht zu diskriminieren, wenn sie das gerne wollen.

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Criticz 05.11.2014, 16:46
31. Wer ist hier was?

Zitat von lukeisi
Was für eine Anhäufung dämlicher, neidischer, unwissender und geifernder Kommentare! Muss sich um lauter verhinderte Chefs halten, die hier einen "Gegner" "kommentieren", der irgendwie erfolgreicher ist. Ganz klar, da kann es nicht mit rechten Dingen zugehen, die muss man niedermachen, schließlich stünde mir viel eher ein solcher Posten zu. Dann würde auch endlich mich wichtige Person mal jemand interviewen und ich könnte meine Meinung unters Volk bringen, wär schon schön, wenn mich auch mal jemand fragt, gell??? Wenn Sie alle so viel besser, klüger, eloquenter, ehrlicher usw. sind, dann machen Sie's doch einfach!!!! Hoch den Hintern und ab auf die Chef-Position! Ach nee, ich vergaß, es kann sich hier nur um Chefs in höchsten Positionen handeln, weil Sie das alle so gut beurteilen können, was die Frau kann oder nicht kann, weiß oder nicht weiß und vor allem wie völlig falsch sie sich verhält und welchen Mist sie redet. Selten auf eine solche Häufung dummer Arroganz gestoßen.
Ich frage mich wer hier "dämlich...unwissend" usw. wild um sich schlägt und kein einziges Argument bringt....und befürchte, Sie sind es.

Niemand macht die Dame als Person "nieder", es geht um ihre ziemlich hanebüchene Aussage dass "kluge Männer" nichts gegen eine Quote hätten.

Es gibt auch keine einzigen Kommentarschreiber bislang der nur mal behauptet, dass er qualifizierter sei (was nicht heisst dass es so sein kann). Auch hier also Fehlanzeige.

Also - nicht im Glashaus mit Steinen rumwerfen. Danke.

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broukweedat 05.11.2014, 16:47
32. Wie bitte?

Zitat von nalodü
... Wenn wir die gesellschaftliche Gesamtleistung vergleichen wollen, dann müssten wir auch die Geburtsrisiken von Frauen mit in die Abwägung einstellen, das will jawohl auch niemand.
Wenn Sie die Gebär- und Erziehungsleistung in einen gesellschaftlichen Kontext stellen wollen, also auf die Souveränität Ihrer Privatspäre verzichten, gebe ich Ihnen Recht - aber nur dann.
In dieser Welt ist es auschließlich Ihre Sache, wann, wie und ob Sie Kinder bekommen, da will ich dann aber auch nichts davon hören, dass Sie da eine gesellschaftliche Leistung vollbringen, die irgendwo angerechnet werden muss. Ihr Haus, Ihr Kind, Ihre Privatsache.

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Edelstoffl 05.11.2014, 16:50
33. Eigentor...

Zitat von lukeisi
Was für eine Anhäufung dämlicher, neidischer, unwissender und geifernder Kommentare! Muss sich um lauter verhinderte Chefs halten, die hier einen "Gegner" "kommentieren", der irgendwie erfolgreicher ist. Ganz klar, da kann es nicht mit rechten Dingen zugehen, die muss man niedermachen, schließlich stünde mir viel eher ein solcher Posten zu. Dann würde auch endlich mich wichtige Person mal jemand interviewen und ich könnte meine Meinung unters Volk bringen, wär schon schön, wenn mich auch mal jemand fragt, gell??? Wenn Sie alle so viel besser, klüger, eloquenter, ehrlicher usw. sind, dann machen Sie's doch einfach!!!! Hoch den Hintern und ab auf die Chef-Position! Ach nee, ich vergaß, es kann sich hier nur um Chefs in höchsten Positionen handeln, weil Sie das alle so gut beurteilen können, was die Frau kann oder nicht kann, weiß oder nicht weiß und vor allem wie völlig falsch sie sich verhält und welchen Mist sie redet. Selten auf eine solche Häufung dummer Arroganz gestoßen.
Ich bin einer dieser "verhinderten" Chefs, der trotz offenkundiger Mehrqualifikation (Studium, 10 Jahre Betriebszugehörigkeit, diverse Zusatzausbildung) als einziger ! Bewerber , trotzdem einer Frau (unstudiert, 2 Jahre Betriebszugehörigkeit, keine Zusatzqualifikationen) Platz machen musste, weil nach Politik des Öffentlichen Dienstes eine Bewerberin gefunden werden musste und diese geradezu in den Posten gedrängt wurde. Man stelle sich dies in der freien Wirtschaft vor...
Um Ihre Logik weiter zu führen:
"Wenn Sie alle so viel besser, klüger, eloquenter, ehrlicher usw. sind, dann machen Sie's doch einfach!!!! Hoch den Hintern und ab auf die Chef-Position!" Wozu also dann eine Quote? Wieso kann eben dies dann nicht von den Frauen fordern? Ein völliger Widerspruch und klassische Selbstdekonstruktion.
Und die Forderung, nach Leistung und Können und nicht nach Geschlecht beurteilt zu werden als "dumme Arroganz" zu bezeichnen, ist ein schon eher peinlicher Fehlschuß...

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anomie 05.11.2014, 16:51
34.

Zitat von rechdschreibfehler
... will uns die Autorin jetzt eigentlich sagen? So richtig entspannt wirkt sie nicht. Aber nur zu, beweisen Sie uns, dass Sie eine ganz tolle, starke Frau sind, weil Sie alles so können wie ein Mann.
Steht doch schon in der Überschrift und dann nochmal in der Einleitung.
Bekommen Sie lieber Ihre negativen Gefühle gegenüber Frauen in den Griff, anstatt so mutig im Internet zu trollen.

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geishapunk 05.11.2014, 16:56
35.

Zitat von Edelstoffl
Ich kann diese ständige, unablässige "Wie-toll-ist-doch-die Quote"-Geseiere nicht mehr hören! Fast tgl., teilweise mehrere Artikel an einem Tag befassen sich mit angeblicher Diskriminierung von Frauen etc. Bitte erzählen sie dass mal im Öffentlichen Dienst, wo Frauen seit Jahren bei offenkundiger Nichtqualifikation aufgrund des Geschlechtes in Positionen gehoben werden- mit bekannten Ergebnissen. Ich wurde selber vor kurzem gebeten, eine Bezirksleitung zu übernehmen- als ich der einzige Bewerber war, kam von "ganz oben" die Order, man müsse auch eine "Bewerberin" aufstellen. Es wurde eine Kollegin zur Bewerbung gedrängt, mein Alter, im Gegensatz zu mir unstudiert, 2 Jahre dabei (ich 10 Jahre)- und die wurde es zum allg. Entsetzen dann auch. Oder in unserem IT-Bereich: diverse Damen wurden zu "EDV-Betreuerinnen" ernannt und dafür höhergestuft- Kollegen kommen aber bei EDV-Problemen zu einem pc-affinen Kollegen oder zu mir, da diese Damen bei Problemen immer auf uns verweisen. Eine davon neulich zu mir wortwörtlich" Ich bin zwar EDV-Betreuerin, hab' aber von PC's keine Ahnung" -Kichern. Wir machen deren Arbeit, damit der Laden läuft, die bekommen die Kohle. Wieso sollten also Männer sich bei der Quote entspannt zurücklehnen, bzw. ist es dumm, wenn man einfordert, nach Leistung und Können und nicht nach Geschlecht beurteilt zu werden?
Großer Tipp: der Fehler ist das Sie es tun! Das Sie diese Fremdarbeit mit erledigen. Tun Sie es nicht!!! Dadurch das Sie es tun heißt es unterm Strich das die Beförderung nach Quote ein Erfolg war, denn da wird nur der Output bewertet. Wenn es also Aufgabe der EDV-Betreuer ist, dann verweisen Sie zurück. Sollte Ihr Dienstherr Ihnen die Anweisung geben eine höher dotierte Tätigkeit auzuüben verlangen Sie die entsprechende Einstufung.

Ein Freund von mir wurde wie bei Ihnen beschrieben ebenfalls nicht zu einem Abteilungsleiter befördert. Die Absage wurde dann mit freundlichen Worten garniert und schloß ab mit dem Auftrag die Arbeit der neuen Abteilungsleiterin mit zu erledigen da diese es nicht kann. Natürlich indirekter und eleganter formuliert.

Der aktuelle Kardinalfehler vieler Männer ist es so etwas mitzumachen. Tut es nicht!

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Lisa_can_do 05.11.2014, 17:08
36. Jo: Professionalität und Humor

Kann vieles der MAN-Managerin nur bestätigen. Das Gejammere der verängstigten Männer und die "kann-ich-das-überhaupt-Haltung" vieler Frauen - kann man wirklich nicht brauchen, nicht in Unternehmen und auch nicht in staatlichen Einrichtungen. Man muss sich wirklich sehr wundern, dass kein Mann über 90 % - Quoten herum heult, sich aber schon bei der Diskussion um 5 % Frauenquoten aufregt und Angst bekommt. Ja, jetzt müssen Frauen und Männer mal gleichermaßen performen - am Besten zusammen und mit viel Humor.

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Velociped 05.11.2014, 17:11
37. entspannt

Beim Thema Frauenquote sind nur die Männer entspannt, die entweder schon oben angelangt sind oder da nicht (mehr) hin wollen. Bei einer Frauenquote haben Männer per Definition keine Chance - auf bestimmte Posten wird ihre Bewerbung erst gar nicht gelesen.
Die übrigen Themen der Sichtbarkeit etc treffen auf Männer ebenso zu. Nur interessiert es niemanden, warum fleissige und intelligente Männer weniger Karrierechancen haben als Männer, die sich selbst inszenieren können. Das sollte sich ändern - nur Frauenquoten helfen dabei nicht - da werden dann statt männlicher Blender noch schlechtere weibliche Blenderinnen genommen.
Entspannt sind vor allem ältere Politikerinnen - die Aufsichtsratsquote sichert ihnen gut dotierte Posten im Ruhestand.

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nalodü 05.11.2014, 17:13
38.

Zitat von broukweedat
Wenn Sie die Gebär- und Erziehungsleistung in einen gesellschaftlichen Kontext stellen wollen, also auf die Souveränität Ihrer Privatspäre verzichten, gebe ich Ihnen Recht - aber nur dann. In dieser Welt ist es auschließlich Ihre Sache, wann, wie und ob Sie Kinder bekommen, da will ich dann aber auch nichts davon hören, dass Sie da eine gesellschaftliche Leistung vollbringen, die irgendwo angerechnet werden muss. Ihr Haus, Ihr Kind, Ihre Privatsache.
Ich gebe Ihnen vollständig Recht, wir sind gar nicht unterschiedlicher Meinung, wie man auch an den letzten Wörtern meines Posts erkennen kann. Ich kann nur nicht mehr hören, dass Männer ständig meinen, Frauen würden sich ja die "schönen Jobs" aussuchen, in denen sie Karriere machen wollten, hingegen wollten oder könnten sie ja nicht Bauarbeiter, Minenarbeiter (ist genau so als Beispiel mal genannt worden) und Müllmänner werden. Das Beispiel eines Vorposts hinsichtlich Steinmetzen geht in dieselbe Richtung. Ich wollte nur klargestellt haben, dass es dort gleiche Rechte (und natürlich auch gleiche Pflichten) geben kann, wo eine tatsächliche Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Qualifikation herrscht. Und wenn man meint, Männer seien mehr wert und förderungswürdiger, weil sie ggf. körperlich anstrengendere und risikoreichere Jobs machen, wenn man sich wirklich auf diese Ebene begibt, nur dann kann man die Argumentation mit der Geburt nicht ganz aussen vorlassen, meine ich. Aber: das will ja keiner.

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tetrahydrofuran 05.11.2014, 17:14
39. Fleißbienchenalarm

"Hauptsache sichtbar sein" und "hartnäckig das eigene Netzwerk nutzen und ausbauen" - genau das, was man sich vom eigenen Chef und den Kollegen wünscht. Bloß nicht zu viel Fachwissen oder Einsatz für die Firma, sonst ist man am Ende ein "Fleißbienchen", und das ist offensichtlich etwas ganz Schreckliches :D

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