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Erste Hilfe Karriere: Akademiker, fürchtet euch nicht!

Vollbeschäftigung - und die Hosen voll: Warum haben eigentlich so viele Akademiker Angst vor Arbeitslosigkeit? Karriereberaterin Uta Glaubitz sieht die Schuld vor allem bei denen, die von den Sorgen anderer Menschen leben: Medien, Experten, Lobbyisten. Ihr Rat: bloß nicht kirre machen lassen.

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BrucyLee 24.06.2011, 09:34
1. Im Prinzip richtig

und dennoch am Problem vorbeigedacht. Erstens muss sich nur ein bestimmter Teil der Akademiker Sorgen um einen adäquaten Arbeitsplatz machen. Zweitens wäre eine Statistik aussagefähiger, die angibt wie viele Akademiker in dem Beruf arbeiten, den Sie durch ihr Studium erlernt haben. Das sind in einigen Studiengängen sehr viele. Drittens sollte ein Gehaltsspiegel herangezogen werden, um zu beurteilen, ob sich die "Investition" in ein Studium überhaupt gelohnt hat. Und gerade da sieht es bei einigen Studiengängen ganz düster aus.
In einer Zeit in der die Arbeitgeber fast alles nehmen was kommt für mehr oder weniger arbeitsmarktechnisch sinnlose Studien zu plädieren, halte ich für gefährlich: Einmal ändern sich die Zeiten auch mal wieder und zum anderen ist es schade um jeden potentiellen Leistungsträger.

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Nachtheinigte 24.06.2011, 10:01
2. Akademiker, fürchtet......

Ziemlich blauäugig, man kann auch sagen Optimismuspopulismus,
ja für wen sind eigentliche solche Aussagen gedacht, für die Akademiker oder die Politik ?

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lillikarina 24.06.2011, 10:22
3. Vollbeschäftigung für Akademiker

wenn wir wirklich Vollbeschäftigung bei Akademikern hätten, dann könnten Akademiker sich im Falle eines Verlustes ihrer Stelle in kürzester Zeit und mit ein paar Bewerbungen wieder in den Beruf bringen. So war es 1970, als wir drei Prozent Arbeitslosigkeit hatten und angelernte medizinische Pflegerinnen für hohes Gehalt als MTA angeheuert wurden. Dies ist aber heute nicht so.
Es müssen zig Bewerbungen geschrieben werden auf Anzeigen, auf die sich dann hunderte bis an die tausend suchende Akademiker melden. Weil die Hoffnungslosigkeit so groß ist, machen deshalb so viele Berufsanfänger ein Praktikum. Es ist eher so, daß die in den Medien dargestellte super Beschäftigungslage eine Mär ist. Um gute Stimmung zu verbreiten, wird mit Zahlen manipuliert und herumgetrixt, bis die Zahlen hoffnungsfroh stimmen.
Wer sich heute nicht mit Top Unterlagen bewerben kann (top sind ja immer nur 5 % oder so), für den sieht es in der Regel ganz arg schlimm aus. Der erhält Antworten auf Bewerbungen wie etwa: "Sie gehören nicht zu dem Kreis der Menschen, die wir uns als Mitarbeiter vorstellen können". Wenn man ordentliche Noten und Berufserfahrungen unterhalt der Eliteanforderungen hat, sieht es eben eher düster aus. Und wer dann noch alleinerziehend ist, der kann sich gleich als Dauergast bei der ARGE anmelden.

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Tungay 24.06.2011, 10:25
4. Fürchtet euch

Zitat von sysop
Vollbeschäftigung - und die Hosen voll: Warum haben eigentlich so viele Akademiker Angst vor Arbeitslosigkeit? Karriereberaterin Uta Glaubitz sieht die Schuld vor allem bei denen, die von den Sorgen anderer Menschen leben: Medien, Experten, Lobbyisten. Ihr Rat: bloß nicht kirre machen lassen.
Frau von der Leyen sorgt dafür, dass auch eure Arbeit ausländischen Lohndumpern zum Opfer fällt. Nichtmal aus der EU, nein, die wären doch zu teuer. Von weit weg, wo 40.000€ sowas wie ein Lebnsarbeitseinkommen darstellen. Wo man für diese Summe sein Mutter verkauft.
Ihr werdet verarscht und schaut nur zu wie an Euren Ästen gesägt wird.
Wenn der Boom dann vorbei ist, könnt Ihr mit euren Abgaben wieder die Existenz für die ins Land geholten, dann arbeitslosen Fachkräfte finanzieren.

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herbert nau 24.06.2011, 10:33
5. Ein positiver Artikel

Zitat von sysop
Vollbeschäftigung - und die Hosen voll: Warum haben eigentlich so viele Akademiker Angst vor Arbeitslosigkeit? Karriereberaterin Uta Glaubitz sieht die Schuld vor allem bei denen, die von den Sorgen anderer Menschen leben: Medien, Experten, Lobbyisten. Ihr Rat: bloß nicht kirre machen lassen.
Man kann nun differenziert oder individualisiert die Beispiele diskutieren, die der Autorin vermeintlich nicht recht geben. Das Alter mag da eine Rolle spielen oder das Studienfach u.s.w..

Die Herausforderung für Deutschland (sicher auch für Europa) in den nächsten Jahrzehnten wird aber sein, wirtschaftlich mitzuhalten in einer Welt, die sich - bedingt durch das Bevölkerungswachstum und den starken Wunsch nach Teilhabe am wirtschaftlichen Aufschwung analog USA und Europa - immer mehr in Asien, Afrika und Südamerika entwickeln wird.

Bildung ist da die Herausforderung Nr. 1 und mit fähigen, innovativen, motivierten - und angstfreien - Akademikern kann Deutschland die Chance steigern, auch in 40 Jahren noch Wirtschaftsmacht zu sein, auch wenn unser Bevölkerungsanteil immer unbedeutender wird.

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robiflyer 24.06.2011, 10:49
6. Weisheiten

Nun, man kann solche Bücher bzw Weisheiten schlicht ignorieren, weil sie mit dem realen Firmenverhalten nicht korrelieren

Die Frau hätte das Buch idealerweise Ende 2008 rausbringen sollen ,wo man Topkräfte aller Couleur nicht mal mit dem
Hintern angeschaut hat .

Auch heute . doer gerade heute hat sich an dem Verhalten der tradiert agierenden Personaler nichts geändert .

Man sucht nach wie vor Billigheimer - und wenn es nicht genügend gibt ,dann schreit man - na was wohl
Fachkräftemangel .

Leute , Marktwirtschaft ist nicht nur einseitig orientiert

Zahlt gefälligst 70000-80000 als Einstiegsgehalt und vorallem haltet die Leute , sprich schmeißt die nicht wg u.a erfolgreicher Arbeit postwendend raus --- ist doch kein Wunder wenn bei solchen Sklavenarbeitsverhältnissen es nur
ungewollte Schwangerschaften gibt....

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Madiba 24.06.2011, 11:26
7. problem@brucy.lee

Erstens muss sich nur ein bestimmter Teil der Akademiker Sorgen um einen adäquaten Arbeitsplatz machen.
>Richtig, besagte x Prozent

Zweitens wäre eine Statistik aussagefähiger, die angibt wie viele Akademiker in dem Beruf arbeiten, den Sie durch ihr Studium erlernt haben.
> Aber beschäftigt ist beschäftigt, oder? Und warum arbeitet jemand nicht oder doch in dem Beruf – weil er muss oder weil er es sich ausgesucht hat (da gibt es auch genug).


Drittens sollte ein Gehaltsspiegel herangezogen werden, um zu beurteilen, ob sich die "Investition" in ein Studium überhaupt gelohnt hat. Und gerade da sieht es bei einigen Studiengängen ganz düster aus.
>Ob sich ein Studium lohnt, macht sich glücklicherweise auch noch an einigen anderen Parametern fest. Hier aber geht es nicht um Gehalt oder sonstiges, sonder um beschäftigt ja/nein.

Fazit: und dennoch am Problem vorbeigedacht. Ja, Sie, mr . lee.

In einer Zeit in der die Arbeitgeber fast alles nehmen was kommt für mehr oder weniger arbeitsmarktechnisch sinnlose Studien zu plädieren, halte ich für gefährlich: Einmal ändern sich die Zeiten auch mal wieder (>Seit fünfzig Jahren liegt die Akademikerarbeitslosigkeit in Deutschland unter fünf Prozent) ,und zum anderen ist es schade um jeden potentiellen Leistungsträger.

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Herr Hold 24.06.2011, 11:46
8. Stich

Zitat von robiflyer
Leute , Marktwirtschaft ist nicht nur einseitig orientiert Zahlt gefälligst 70000-80000 als Einstiegsgehalt und vorallem haltet die Leute , sprich schmeißt die nicht wg u.a erfolgreicher Arbeit postwendend raus --- ist doch kein Wunder wenn bei solchen Sklavenarbeitsverhältnissen es nur ungewollte Schwangerschaften gibt....
Ein Einstiegsgehalt von 80.0000,--€? Dafür steht doch keiner auf.
robiflyer wo lebst du denn.

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Mathesar 24.06.2011, 12:02
9. ...

Zitat von Madiba
Zweitens wäre eine Statistik aussagefähiger, die angibt wie viele Akademiker in dem Beruf arbeiten, den Sie durch ihr Studium erlernt haben.
Und was würde das aussagen? Wie werten Sie den Juristen, der als Vorstand oder Geschäftsführer arbeitet? Berufsfremd, eindeutig. Oder ich als Arzt, der in der Gesundheitsökonomie arbeitet, berufsfremd, eindeutig!

Viele Akademiker sind vielseitig einsetzbar, weil die im Studium erarbeiteten Qualifikationen auch woanders gebraucht werden.

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