Forum: Karriere
Erste Hilfe Karriere: "Der Herr Kufer ist vom anderen Ufer"

Den schwulen Pferdewirt in "Bauer sucht Frau" sehen wir mit einer Mischung aus Voyeurismus und Stolz auf die eigene Toleranz. Akzeptieren wir auch schwule Banker und lesbische Managerinnen?*Svenja Hofert über anstrengende Versteckspiele, Mitlachertum*und nur scheinbare Liberalität in deutschen Büros.

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fatherted98 25.10.2011, 16:00
1. ich hab eher...

...das Gefühl das es langsam schwierig wird sich als hetereosexueller zu outen...

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dijle 25.10.2011, 16:33
2. mildes laecheln

Zitat von fatherted98
...das Gefühl das es langsam schwierig wird sich als hetereosexueller zu outen...
sie wohnen offensichtlich nicht im laendlich, christlichen Raum. Wenn sie da nicht verheiratet sind, Kinder haben und maenlich sind, werden sie ganz sicher nicht Oberartzt, Schulleiter oder Bankdirektor.

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Suryo 25.10.2011, 16:45
3. Die armen, armen Heteros...

Zitat von fatherted98
...das Gefühl das es langsam schwierig wird sich als hetereosexueller zu outen...
Arbeiten Sie als Flugbegleiter?

Wenn nicht, dann lassen Sie doch Ihre süffisanten, durchschaubar homofeindlichen Kommentare.

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herrbianco 25.10.2011, 16:51
4. Oldschool

Zitat von fatherted98
...das Gefühl das es langsam schwierig wird sich als hetereosexueller zu outen...
Ich glaube, daß das vielleicht in bestimmten Branchen in die Richtung geht (wenn überhaupt), aber in den meisten Fällen ist das Gegenteil der Fall.
Ich bin überzeugt heterosexuell und weit davon entfernt, metrosexuell zu sein, ich achte lediglich auf einen halbwegs vernünftigen Auftritt.
Trotzdem bin ich von einem Vorgesetzten in meiner Firma massiv angegangen worden, während er sich des Langen und des Breiten darüber ausgelassen hat, wie egal im sexuelle Orientierung ist. Das gipfelte beim gemeinsamen Volleyball in der Frage an den Kollegen, der bei der Rotation meinen Platz einnahm, ob ihm der Boden jetzt nicht zu warm sei.
Später am Abend habe ich ihn gebeten, mal gegen mich in den Ring zu steigen, weil ich echt fuchsig war und habe dabei eine nicht zitierfähige Formulierung gebraucht. Das fand der ganz toll und jetzt ist alles gut.
Und entgegen der Auffassung eines anderen Vorschreibes - wir leben und arbeiten nicht ländlich, sondern in der zweitgrößten Stadt Deutschlands... :-/

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joschid 25.10.2011, 16:52
5. .

Zitat von fatherted98
...das Gefühl das es langsam schwierig wird sich als hetereosexueller zu outen...
Lassen Sie doch einfach mal die Sprüche und belegen Sie statt dessen einen Deutschkurs.

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janne2109 25.10.2011, 17:22
6. .........

Zitat von Suryo
Arbeiten Sie als Flugbegleiter? Wenn nicht, dann lassen Sie doch Ihre süffisanten, durchschaubar homofeindlichen Kommentare.

sorry, den Beitrag verstehe ich nicht. Aber ist das Thema nicht schon tausendfach abgehandelt? Und das bereits in jedem Medium.
Habe noch nie erlebt, dass lesbische Frauen soviel Wind machen über ihre Sexualität. Männer- tragt doch Eure Homosexualität mit Würde, antwortet nicht auf jeden Beitrag, fühlt Euch nicht pausenlos auf den Schlips getreten,

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Stefan Neudorfer 25.10.2011, 17:38
7. Probleme mit der Toleranz?

Zitat von fatherted98
...das Gefühl das es langsam schwierig wird sich als hetereosexueller zu outen...
Schon erstaunlich, wie die Reaktionen auf Deinen Beitrag sind. Offensichtlich hast Du Recht.
Du schreibst nicht negatives und trotzdem unterstellt man Dir "homofeindlichkeit". Und ein ganz kluger will Dir einen "Deutschkurs" anraten, natürlich um Dich in eine "dumme" Schublade zu stecken.
In Deutschland darf man offensichtlich nicht offen über alles reden. Warum eigentlich? Wie steht es mit der vielbeschworenen Toleranz?

Ein anderes Beispiel: Mir hat ein Schwuler offen gesagt das er manches in diesem Land merkwürdig findet. Wenn er zum Beispiel sagt das er es ekelhaft findet wenn er sehen muss wie ein Mann eine Frau küsst, dann hat keiner ein Problem damit. Sagt aber ein Hetero das er es ekelhaft findet anzusehen wenn sich zwei Männer küssen, dann ist dieser Hetero Schwulenfeindlich. Dabei sagen beide nur das was sie empfinden. Den Schwulen hat das nur deshalb gestört weil es seiner Meinung nach aufzeigt das die Toleranz in unserem Land bestenfalls aufgesetzt und gespielt ist. Man ist auf die Art und Weise Tolerant wie es zum Zeitgeist passt, nicht aber weil man es ist. So kommte es immer öfters vor das Menschen diskriminiert werden die eine Kritik äußern die nicht zum Zeitgeist passt - wie zum Beispiel User "fatherted98".

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Pepito_Sbazzagutti 25.10.2011, 18:21
8. Mimose

Zitat von Stefan Neudorfer
Schon erstaunlich, wie die Reaktionen auf Deinen Beitrag sind. Offensichtlich hast Du Recht. Du schreibst nicht negatives und trotzdem unterstellt man Dir "homofeindlichkeit". Und ein ganz kluger will Dir einen "Deutschkurs" anraten, natürlich um Dich in eine "dumme" Schublade zu stecken.
Neben den mimosenhaften Reaktionen finde ich es erheblich erschreckender, dass die kritisierenden Herrschaften nicht einen Funken Humor zu besitzen scheinen.

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rammbock 25.10.2011, 18:28
9. Rollenbild in Auflösung?

Also ich kann nur von Berlin sprechen, wie das auf dem Land ist weiss nicht. Jedenfalls ist dieses Schwulenbild vom Metrosexuellen mit Fistelstimme und Hüftschwung schon seit Jahren nicht mehr stimmig.
Schwule sind sowieso keine homogene Masse, und das man das noch am Verhalten und Äußerlichkeiten festmachen kann stimmt auch nicht. Es gibt Beides, der femininen und den übermaskulinen Schwulen, wobei Letztere immer mehr zunehmen. Auch die Sache mit der Diskriminierung perlt bei vielen ab, viele richten sich damit ein und kommen auch gut klar.
Also die Schwulen die man im Fernseher sieht haben nur bedingt was mit den Schwulen in Berlin zu tun. Die meisten sind weder so nett noch drollig, Busenfreundinnen haben die auch nicht.
Viele sind bissig, fast agressiv.
Es kann sein das sich Rollen wieder verschieben. Die Heterosexuellen verweichlichen, körperlich und auch im Sozialverhalten, einige Schwule machen auf Übermacho.
Im Grunde sind die wie alle, wollen Geld und Karriere, genauso bissig wie alle.
Einige macht die Diskriminierungserfahrung hart, andere zerbrechen, wieder andere gehen auf Vollkonfronation und nutzen den Status einer Minderheit anzugehören.

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