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EU-Freizügigkeit: Polen hat Angst vor dem Brain Drain

Die letzten Schranken für osteuropäische Arbeitnehmer in Deutschland fallen nun. Dabei ist nicht nur vielen Deutschen mulmig zumute. In Polen fürchtet man die Abwanderung der besten Köpfe - wie zuletzt 2004, als Großbritannien und Irland ihre Arbeitsmärkte öffneten.

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peterkamm-mueller 01.05.2011, 11:11
10. Kommt besser nicht nach D, ist extrem unattraktiv.

Zitat von mitbestimmender wähler
Die besten gehen nach D, weil dort die Besten nach CH , die die Besten an USA und Singapurb verlor. Na ja bei dem Auskommen, Kleinst Gehältern in PL und D, der Unzufriedenheit wohl logisch das die flüchten
Jo, so stellt sich die "Reise" dar. Erst von Mecklenburg nach Bayern, von Bayern nach Österreich/Schweiz und von da weiter Richtung USA/Canada/Australien. Ich denke die "Hochqualifizierten" aus Osteuropa werden eh nicht kommen, weil sie hier a.) ausgebeutet werden und es b.) bessere Alternativen gibt. Von daher, viel Spass mit dem Lohndruck im (mittlerweile 30% vom BIP großen) Niedriglohnbereich. In Deutschland sollte man sich lieber mal fragen, warum so viele junge Menschen aus Deutschland RAUS wollen...

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Benjowi 01.05.2011, 11:13
11. Geht nur mit viel Frusttoleanz

Wer sich ausgerechnet Deutschland als Einwanderungsziel aussucht, muss jedenfalls eine große Frusttoleranz haben. Dieses Land wurde in den letzten 30 Jahren grottenschlecht verwaltet. Ergebnis ist eine überbordende Bürokratie, eine ausufernde Flut von Abgaben und Steuern insbesondere auf Arbeitseinkommen und eine sehr niedrige Kaufkraft der Arbeitnehmer im Vergleich zu anderen EU-Staaten, möglicherweise sogar im Vergleich zu Polen. Das nur scheinbar hohe Bruttogehalt lässt halt nur sehr geringe Nettowerte zurück, wenn sich alle bedient haben und dann trifft es teilweise auf exorbitante Preise bei Energie und Wohnen.

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!!!0 01.05.2011, 11:15
12. Die polnische Ministerin ganz einfach lügt ...........

Zitat von sysop
Die letzten Schranken für osteuropäische Arbeitnehmer in Deutschland fallen nun. Dabei ist nicht nur vielen Deutschen mulmig zumute. In Polen fürchtet man die Abwanderung der besten Köpfe - wie zuletzt 2004, als Großbritannien und Irland ihre Arbeitsmärkte öffneten.
Die polnische Ministerin ganz einfach lügt die dortigen Politiker beherrschen vielleicht sogar noch besser als unsere wie man die Wähler „bescheist“ jedesmal aufs Neue. In Polen arbeitslose Unterschätzung gibt es 6 Monate und nicht annähend in ausreihende Höhe und dann einfach verrecke die Löhne sind ungefähr 3-5-mal niedriger als hier aber die preise manchmal sogar höher (neulich einfache zucker bei uns 65 Cent dort bis 7 Zloty Kurs 1:4) Und über arbeitsnehmerrechte kann man überhaupt nicht reden dort herrschen schlimmere Verhältnisse wie hier in 19 Jahrhundert. Das hat der Sturz des Kommunismus millionen polen gebracht es sind natürlich auch Gewinner wie der reichste Pole Kulczyk der in den 80er Jahren in Berlin mit schmuggel waren gehandelt hat und heute ist ein Milliardär, oder Walesa der von Agenten des Sicherheitsdienst zum Arbeiterführer und Präsidenten Polens aufgestiegen ist.

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hypnos 01.05.2011, 11:21
13. Spargelstecher und Co

Zitat von sysop
Die letzten Schranken für osteuropäische Arbeitnehmer in Deutschland fallen nun. Dabei ist nicht nur vielen Deutschen mulmig zumute. In Polen fürchtet man die Abwanderung der besten Köpfe - wie zuletzt 2004, als Großbritannien und Irland ihre Arbeitsmärkte öffneten.
Die Angst braucht Polen nicht zu haben. Deutschland sucht nur Niedriglöhner zum Ausbeuten. Spargelstecher und Co. D hat genug Eigenpotenzial durch Hartz IV. Braucht deshalb keine Zwangsarbeiter.

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TvanH 01.05.2011, 11:31
14. Wenn ich mich da hinein versetze

Würde in Holland, Niederlande, Skandinavien, Belgien, Schweiz und Österreich, sicherlich auch noch Italien und Frankreich (habe ich schon bald die ganze EU aufgezählt(?)) das doppelte verdienen als hier in Deutschland, sowie das Arbeitsklima und die Mentalität ist bestimmt angenhmer dort. Was mich aber davon abhält, ich habe hier meine Heimat, mein Zuhause, meine Bekannten und Freunde. Ein pendeln kommt auch nicht infrage, weil auf dauer zu teuer und zu anstrend. Und wenn ich eine Wohnung nehmen müsste würde das alles auch nicht mehr aufgehen. Außerdem ist ein Normadenleben nicht wirklich stimmig für mich. Desweiteren sind die Sprachkenntnisse nicht vorhanden welches aber wohl nicht das aller größte Problem wäre, könnte man ja lernen. Käme also bis auf weiteres erstmal nicht in frage für mich so ein Schritt oder Wagnis einzugehen.

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hornbeam 01.05.2011, 11:34
15. So ist das...!

Zitat von sysop
Die letzten Schranken für osteuropäische Arbeitnehmer in Deutschland fallen nun. Dabei ist nicht nur vielen Deutschen mulmig zumute. In Polen fürchtet man die Abwanderung der besten Köpfe - wie zuletzt 2004, als Großbritannien und Irland ihre Arbeitsmärkte öffneten.
Unterentwickelterten Ländern ihre müsam und teuer ausgebildetetn Spitzenkräfte wegzunehme, ist Asozialität im Quadrat.

Die deutschen Unternehemn und der Staat sollen gefälligst selbst ausbilden.

Wie haben Arbeitslose genug. Die Abzockerkonzerne wollen doch bloß gut bezahlte inländische Werktätige entlassen und durch fremdes Spitzenpsersonal zu möglichst geringen Mindestlöhnen ersetzen.

Pfui-bäh- Regierung.

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Dunedin 01.05.2011, 12:03
16. |

Zitat von cheguevara73
Das wir geistig einen "Rechtsruck" vollführen und uns zu kleinen braunen Kleingeistern entwickeln scheint wohl in der Natur des Deutschen zu liegen. Zumindest scheinen ein paar Zahlen zu belegen, das es in GB positiv auf die Wirtschaft gewirkt hat.
Was erzählen sie da für einen Stuss. Die GB Wirtschaft liegt danieder, in D brummt es dagegen. Für diejenigen, die allerdings jetzt schon auf Mindestlohn diesen Wirtschaftsboom in D ermöglichen, wird es jetzt nocheinmal perfider. Mit einem Stundenlohn von 4 Euro lösst es sich z.B. in Polen oder Bulgarien weitaus komfortabler leben als in Deutschland. Sollten Fachkräfte aus Polen und Co zu uns abwandern, werden auch die dafür sorgen das deutsche Fachkräfte im lohn massiv gedrückt werden und womöglich am Ande aus D abwandern werden.

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famulus 01.05.2011, 12:29
17. Brain Drain

Brain Drain - das ist doch genau das, was Deutschland braucht. Deutschland braucht keine Gemüsehändler oder Taxifahrer sondern Brains. Und wenn das dann so klappt wie vor 100 Jahren mit der Intergration der Ruhrpottpolen und -italiener, dann ist es doch in Ordnung.

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viwaldi 01.05.2011, 13:16
18. Nix verstanden

Zitat von hornbeam
Unterentwickelterten Ländern ihre müsam und teuer ausgebildetetn Spitzenkräfte wegzunehme, ist Asozialität im Quadrat. Die deutschen Unternehemn und der Staat sollen gefälligst selbst ausbilden. Wie haben Arbeitslose genug. Die Abzockerkonzerne wollen doch bloß gut bezahlte inländische Werktätige entlassen und durch fremdes Spitzenpsersonal zu möglichst geringen Mindestlöhnen ersetzen. Pfui-bäh- Regierung.
Sie sollten langsam mal zu der Erkenntnis kommen, das die Menschen es selber bestimmen wollen und werden, wie und wo sie arbeiten. Alle Regelungswut und die Beschränkungen, die Sie und andere hier verbreiten, sind doch lächerlich und im Denken von vorvorgestern verhaftet. Lassen sie die Menschen selbst entscheiden - es gibt Wien Globalisierung von Waren UND Dienstleistungen UND Arbeitsplätzen. Wenn in Rumänien und sonstwo die Korruption so hoch ist, werden viele gerne in D arbeiten wollen. Sie glauben, es ist angesagt, alles hier schlechtzureden. Die Tatsachen sehen anders aus: gehen sie doch mal in Polen oder Rumänien in der Provinz in ein Krankenhaus, führen sie doch mal einen Prozess gegen lokale "Größen", dann bekommen sie eine Ahnung, eas ein funktionierendes Gemeinwesen wie D wert ist.

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opitz 01.05.2011, 14:02
19. Osteuropeaer = Tagelöhner?

Zitat von firem
Oder doch nur eine nationalistische Presse, die im Spiegel für´s Ganze gehalten wird? Deutschland braucht billige Lohnsklaven, damit sie selbst nicht arbeiten brauchen. Die Löhne polnischer Tagelöhner haben schon die ostelbischen Junker erfreut.
Wieso denken eigentlich die meisten Foristen hier, dass die Menschen in Osteuropa vor allem eins sind: unterqualifiziert und billig?
Da macht sich erstens ein wirklich ekelhafter Dünkel bemerkbar und zweitens ist dies schlicht falsch!
Nicht der unqualifizierte Quasi-Harzler wird primär kommen, sondern hochmotivierte und gutausgebildete Menschen, die in ganz Europa gesucht und gut bezahlt werden. Nicht der Zeitungsausträger sollte Angst um seinen Job haben, sondern der Ingenieur oder Informatiker...!

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