Forum: Karriere
Ex-Abgeordnete Anna Lührmann: Einmal Sudan und zurück

Mit 19 ging sie für die Grünen in den Bundestag, als jüngste Abgeordnete aller Zeiten. Für zwei Jahre hat Anna Lührmann mit ihrem Mann, deutscher Botschafter, in Khartum gelebt und ist jetzt zurück in Deutschland. Hier erzählt sie über ihre Erfahrungen als Studentin, Politikerin, Diplomatengattin im Sudan.

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regierungs4tel 06.07.2011, 08:59
1. Die 22jährige Botschaftergattin

.. passt gewiss blendend ins Bild in Afrika, dem Kontinent, auf dem Frauen in der Regel schamlos sexuell ausgebeutet werden.

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RosaHasi 06.07.2011, 10:00
2. .

wer hat sie gewählt? indirekte demokratische strukturen die in der mini diktatur enden. schönes deutschland

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jakovsaal 06.07.2011, 10:02
3. wie alt?

Die 22jährige Botschaftergattin ->mit 19 Jahren im Jahr 2002 in den Bundestag gewählt...na, wie alt ist sie dann heute?

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qvoice 06.07.2011, 10:42
4. ...

Ein sehr vorsichtiges und politisch korrekter Beitrag.
Ein paar Themen würden mich noch interessieren:
Braucht man Bodygards, wo kann man sich frei bewegen, wo ist es gefährlich?
Welche Rolle spielt die Korruption?
Wie ist das Verhältnis der Spitzenpolitiker zu Volk?
Wie ist die Krankenversorgung, wer hungert?
Wie gross ist die Rolle der Scharia?
Aber die Berichte aus der Uni und UNO sind ja auch interessant...

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glacis 06.07.2011, 10:45
5. Ach, die Frau Lührmann

...ist auch wieder zurück.
Hab ich nicht gestern erst auf SPON ein Interview mit ihr gelesen... kurz vor ihrer Abreise in den Sudan??
Wie die Zeit vergeht.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...651137,00.html
Zitate daraus:
Über UN-Leute: "Die kommen manchmal ganz schön arrogant daher, sind gerade drei Tage im Land und erklären dann den Leuten, was zu tun ist", frotzelt sie - "wie manche Unternehmensberater"
Immer schwieriger wurde Lührmanns Zeitmanagement - Bundestag, Studium, Freunde, Mann und die kleine Tochter. Außerdem lernte sie Arabisch und schrieb ihre Bachelorarbeit über den Darfur-Konflikt. Irgendwie schaffte sie das alles.



Und manche landen wohl doch eher auf der angenehmeren Seite der Stadt... Bundestagsmandat, Studium nebenbei, Diplomaten heiraten, unter annehmbaren Bedingungen im Sudan leben, Geld auf die Seite legen, niemals mehr finanzielle Sorgen, UNO-Job, nicht als Kellnerin Nächte um die Ohren schlagen für 7 € die Stunde...
man könnte glatt neidisch werden.

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irritation 06.07.2011, 11:00
6. ---

Wie schön die Welt doch ist. Man kan überall alles studieren auch Gender and Peace im Sudan. Und man muss auch keine charitylady werden, man kann ja einfach einen Job bei der Uno annehmen, man braucht sicher keinen Mann der Botschafter ist, mir wurden ja auch schon mehrere angeboten.
Es würde wohl gegen die Etikette des Forums verstoßen wenn ich ausdrücke welche Verlangen in meinem Körper von einem derartig naiv, rosa gefärbten Artikel ausgelöst werden.

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sozi 06.07.2011, 11:56
7. Da fehlt etwas

Zitat von sysop
Mit 19 ging sie für die Grünen in den Bundestag, als jüngste Abgeordnete aller Zeiten. Für zwei Jahre hat Anna Lührmann mit ihrem Mann, deutscher Botschafter, in Khartum gelebt und ist jetzt zurück in Deutschland. Hier erzählt sie über ihre Erfahrungen als Studentin, Politikerin, Diplomatengattin im Sudan.
nämlich der Hinweis, dass es im Südsudan, aber auch im Norden in Khartum auch christliche Bevölkerungsgruppen gibt. Und die fühlen sich garnicht so wohl in diesem fortschrittlichen islamischen Land. Aber ich war auch nur für 2 Wochen bei eben solchen Menschen zu Gast. Da ist meine Sicht vielleicht etwas einseitig.

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wadoe2 06.07.2011, 12:18
8. GRÜNE und Jobs beim Staat, wie immer.

Das hätte man nicht besser karikieren können. Ein Leben, das rundum vom Steuerzahler alimentiert wird. Das sind auch die Typen, die etwas gegen Steuer-"Gechenke" haben. Schließlich werden deren Ansprüche ja immer größer - und das kostet halt Geld.

Der Sudan ist eine wahabitische Klangesellschaft. Dort, wo die echten Entscheidungen getroffen werden, dort kommt sie erst gar nicht rein, das gilt auch für ihren Gatten.

Wenn die "einfachen" Leute Hilfe brauchen, dann von Anästhesistinnen, Chirurginnen, Flugzeugmechanikerinnen, ELektronikerinnen etc.. Leider alles Berufe, für die man auch über viele Jahre etwas nachhaltig, intensiv und permanent nachprüfbar lernen muss. Aber dumm rumstehen und labern ist halt schöner, nicht so schrecklich anstrengend und vor allem so schön unverbindlich.

Unser Staat verbrennt das Geld, immer mehr und immer schneller. Die Sache scheint aussichtslos - einfach nur noch verloren.

wadoe

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bibabuzelmann 06.07.2011, 12:31
9. nervige Werbung ...

Der Artikel hätte ja recht nett und informativ werden können.
Aber die ganze Zeit "ich", "ich", "ich" ... und das Geplauder über Yoga und 40 Grad (oh wie heiß, schlimm, ja wirklich, ohh, kein joggen - wie schade) nervt.

Das läßt auch Zweifel an der Autorin aufkommen. Am Ende steht ja eine freischaffende Journalistin als Urheberin, war sie also im Sudan und ist mit einem Botschafter verheiratet?
Irgendwie sehr skurill. Der Grund des Artikels steht dann wohl auch am Ende, Zitat:
"Ob ich irgendwann in die deutsche Politik zurückkehre? Gut möglich."
Na alles klar dann ...

Viel Erfolg, aber das nächste Mal bitte keinen Bewerbungsmappe (auch noch mit Fotos!) bei SPON lacieren.

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