Forum: Karriere
Extrempendler : Wenn das Büro 8000 Kilometer entfernt ist
REUTERS

Sonntags hin, donnerstags zurück. Damit die Familie nicht umziehen muss, nehmen manche Menschen Arbeitswege von Tausenden Kilometern auf sich. Doch ist das für die Kinder die bessere Lösung?

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mowlwrf 21.10.2015, 12:03
1.

Schlauer ist man immer hinterher. Letztendlich geht das aber bei jeder Entscheidung einher.

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wandfarbe 21.10.2015, 12:05
2.

Sorry, aber das ist doch völlig verrückt....

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andreasclevert 21.10.2015, 12:06
3. Wir pendeln zwischen Madrid und Bonn

Ich glaube, die Eltern sind gestresst oder nicht gestresst, so oder so. Mit oder ohne Pendeln. Manchmal gibt es auch Doppelpendeln. Bei uns. Kinder in Bonn. Papa in Berlin. Mama in Madrid. Und der Babysitter verzweifelt (die Langversion: http://wp.me/p4WCtx-4A). Aber es geht, immer. So oder so.

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DrStrom66 21.10.2015, 12:13
4. Mache ich auch

Ich pendele auch in der Weltgeschichte rum , bin natuerlich nicht ein CEO oder Boss einer Firma, aber habe das selbe Problem. Entweder sehe ich die Familie alle vier Monate oder sie kommt mit, was nicht geht da die Kinder in der Schule sind. Leider spielt auch das deutsche Finanzrecht gegen jeden Auslandsarbeiter , geldwerter Vorteil und andere Schweinereien. Verhindern ein oefteres Sehen der Familie. ES macht schon nicht Spass als ein deutscher Familievater im Ausland zu arbeiten. Wenn ich die Zeit zurueckdrehen koennte wuerde ich samt Familie auswandern und dann den Job machen.

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frutsch 21.10.2015, 12:20
5. So einen kenne ich auch...

Da gab es mangels Kindern zwar keine Erziehungsprobleme, aber Ärger anderer Art: Das Finanzamt wollte keine doppelte Haushaltsführung anerkennen. Erst als der Mann dann eine Steuererklärung mit Kilometerpauschale einreichte und mit Klage drohte, bewegte sich etwas. (Arbeitgeber in Deutschland, Gehalt hier versteuert; Arbeitsplatz war eine Forschungsstation im Niemandsland.)

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Rubyconacer 21.10.2015, 12:29
6. 440km täglich

sind mir schon genug. Als Berliner bleibt keine andere Wahl, außer Arbeitslosigkeit.

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santoku03 21.10.2015, 12:34
7. Korrelation und Kausalität

"Je höher der Verdienst, desto häufiger werden längere Strecken zurückgelegt - ein Phänomen, das sich nicht nur in Deutschland beobachten lässt." Immerhin haben sie aus der Korrelation wenigstens nicht den Schluss "Je länger die Strecke, desto höher der Verdienst" gezogen. Wenn es denn schon unbedingt sein muss, aus einer Korrelation eine Kausalität zu konstruieren.

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ofelas 21.10.2015, 12:53
8. 16 Jahre lang

40% meiner Arbeitszeit geflogen bei einer 60 Std Woche oft nach "Feierabend"...bis vor 2 Jahren, und jetzt frage ich mich "warum hast du das getan"...wenn man drin steckt ist es wie eine Droge und die vermittelnden Bilder von "Karriere" und "wichtigsein" tun ein uebriges

...nie wieder

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hador2 21.10.2015, 12:57
9.

Mein Mitleid mit den im Artikel beschriebenen Top Managern hält sich in argen Grenzen. Sie bekommen sicher ein entsprechendes Gehalt samt Boni und hätten auch Alternativen.

Da tut mir jeder Durchschnittsverdiener, der "nur" 100 km pendelt das aber täglich, mehr leid. Davon gibt es zigtausende und auch hier leidet das Familienleben!

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