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Extrempendler: Wenn zwischen Job und Familie ein Kontinent liegt
Foto: Privat

Das Büro in Shanghai, die Familie in Hagen: Manche Manager fliegen Tausende Kilometer hin und her, weil der Job dort, Frau und Kinder aber hier sind. Wie hält man eine solche Tortur aus?

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MatthiasPetersbach 12.10.2016, 13:34
1.

Was soll man da kommentieren? Die Dummheit stirbt eben nicht aus. Gibts in Shanghai keine Leute, die was können? Kaum vorstellbar.

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achjott 12.10.2016, 13:35
2. Jeder Wochenendpendler

Die Auswirkungen auf die Kinder und die zusätzliche Arbeit für den Partner sind die gleichen, ob man 500 oder 10000 km pendelt. Die Belastung für den eigenen Körper ist der Unterschied

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werner-xyz 12.10.2016, 13:41
3. Bemitleidenswert

sind solche Leute, die irgendwann mal gefragt wurden, was wollen Sie: "Geld oder Leben"? und sich für Geld entschieden haben. Keiner ist unersetzlich und jedes international agierende Unternehmen hat genug fähige Mitarbeiter die keine Kinder / Familie haben und den Job machen könnten. Das wird spätestens dann klar, wenn der derzeitige Jobinhaber mal mit den Füßen voran aus dem Flugzeug kommt. Und nein nicht der Job verlangt den Familien viel ab, sondern der Jobinhaber, der seine Geld bzw. Machtansprüche über die Familie stellt. Aber wenn die Kinder mal Erwachsen sind, werden die Herren auch merken, dass alles Geld der Welt die Zeit nicht zurück dreht. Und was den Medikamentenmißbrauch des Herrn Güngörmüs angeht, prahlen würde ich damit nicht auch noch.

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brehn 12.10.2016, 13:43
4. jaja

Schon hart so ein Managerleben. Ist natürlich viel härter 1st-class um die halbe Welt zu fliegen als mit dem Zug ins beispielsweise noch europäische Ausland pendeln zu müssen.
Naja...alles ist relativ....

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hagenlaw 12.10.2016, 13:48
5. Anstrengend.

Aber das "Schmerzensgeld", das die Herren für ihre Tätigkeit bekommen, dürfte angemessen sein. Anders als bei einem Fernfahrer. Der ist genauso lange wöchentlich abwesend, reist zwar nicht so weit, fährt dafür aber mit dem Lkw selbst und lässt sich nicht chauffieren. Und die Übernachtungen auf einem Rastplatz sind sicher auch nicht angenehmer, als die der Vielflieger.

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olli08 12.10.2016, 13:49
6. Kann man machen ...

... muss man aber nicht. Es will mir ja wohl keiner erzählen, dass die Alternative zu SO einer Tätigkeit die Arbeitslosigkeit wäre. Bei mir kommen hier weder Neid noch Mitleid auf, und jeder muss selber entscheiden, ob er so leben möchte.
Ob man damit Schäden bei seiner Familie in kauf nimmt? Ungewiss, aber wahrscheinlich.
Nur eines ist sicher: Der Tritt in den Hintern, wenn man von seiner Firma irgendwann nicht mehr gebraucht wird, ist derselbe wie bei allen anderen Arbeitnehmern ...

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postmaterialist2011 12.10.2016, 13:54
7. Olle Kamellen

Der Beitrag ist ganz schön alt und wurde hier schonmal verlinkt.
Wenn die Familie nicht mitzieht, dann ist es halt der falsche Mannoder die falsche Frau die hier ins Ausland versetzt wird. Entweder nimmtman einen SIngle oder einen Mitarbeiter dessen Familie mitgeht. Mehrfach Monat von Kontinent zu Kontinent zu fliegen, ist weder gut für den Betroffenen,noch die Familie und geschweige denn die Umwelt. Allerdings gehe ich davon aus,
dass die hier Betroffenen gerne "sturmfrei" haben, obwohl es eine Familie oder
Partnerin/Partner gibt. Ich würde solche Leute nicht einstellen.

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MKAchter 12.10.2016, 13:56
8. Heftig

Aber auf den entsprechenden Management-Posten könnte das wohl auch der Philosophie folgen, als Kerze einige Jahre lang an beiden Enden gleichzeitig zu "brennen", also im Turbo-Gang zu funktionieren; um mit den erarbeiteten finanziellen Mitteln den Rest der Jahre dann auszukommen und kürzer zu treten...

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Crom 12.10.2016, 14:12
9.

Es stellt sich die Frage, wie lang man das macht. Für zwei, drei Jahre ins Ausland, neue Erfahrungen sammeln und dann wiederzurück. Das würde ich auch machen. Allerdings würde ich nur jedes 2.WE fliegen und dafür an den anderen Wochenende dann meine Partnerin einfliegen lassen.

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