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Fachkräftemangel: In 96 Berufen wird das Personal knapp
DPA

Mechatroniker, Zahnarzthelfer, Pfleger, Erzieher - in welchen Berufen Fachkräfte fehlen, rechnet eine neue Studie vor. Es könnte helfen, wenn Teilzeitkräfte mehr arbeiten.

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Susi Sorglos 13.07.2015, 18:26
1. Es gibt keinen Fachkräftemangel

Einzig gibt es Luhndumping.
Sollen die Arbeitgeber nicht so laut brüllen, sie sind es doch, die Gewinne lieber in Spielzeug verplempern statt dass sie ihre Leute vernünftig bezahlen.

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OskarVernon 13.07.2015, 18:28
2. Hausgemachte Probleme:

Zu wenig oder gar nicht ausgebildet - und vorhanden gewesene Fachkräfte zum Gehen motiviert oder gleich rausgeschmissen; und jetzt zu stolz (oder zu geizig?) die zurückzuholen - selber schuld!

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Akademiker11 13.07.2015, 18:32
3. Wirklich....?

Dann bin ich mal gespannt zu hoeren, wenn promovierte Chemiker wieder wie bis in die 80er Jahren direkt von deutschen Chemieunternehmen an der Uni abgeworben werden. Aber mal ernsthaft - gerade bei Naturwissenschaftlern aus Chemie, Physik und Biologioe wird es weiterhin weitaus mehr Bewerber als Stellen in Deutschland geben. Absolventen werden weiterhin ins Ausland gehen, um dort bessere Moeglichkeiten zu finden oder in fachfremde IT-Berufe abdriften.

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moeh1 13.07.2015, 18:36
4. Dipl.Ing,

wenn Firmen wie Siemens ihre Mitarbeiter immer noch in den Vor - Ruhestand drängt dann nur deshalb weil die Alten zu teuer sind und durch jüngere, sprich billigere Mitarbeiter , ersetzt werden sollen. Das ganze Gejammer über fehlende Fachkräfte kann man nicht ernst nehmen.

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marthaimschnee 13.07.2015, 18:37
5.

Eines der Probleme ist auch, daß die Unternehmen eben lieber Stellen unbesetzt lassen, anstatt weniger perfekt qualifizierte einzustellen. Die Arbeit bleibt dann eben am übrigen Personal hängen, bleibt liegen oder wird gepfuscht. Und das ist die direkte Folge davon, daß man der deutschen Wirtschaft im Wahn der Wettbewerbsverbesserungen eindeutig zuviel in den Allerwertesten geblasen hat. Auch motivierte und engagierte Mitarbeiter können ein Wettbewerbsvorteil sein, aber wenn selbst Ingenieure nur noch Dienst nach Vorschrift machen, weil sie praktisch nur noch ausgeplündert werden, hätte man den "kranken Mann Europas" auf verrecken lassen können. Wir berauben uns jubelnd all unserer Tugenden und das nur, um nach der längst gescheiterten Philosophie der Angebotstheoretiker billiger zu werden. Die Probleme werden noch weitaus größer werden, viel Spaß dabei!

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noalk 13.07.2015, 18:42
6. Ja was denn nun?

Über all fehlen Fachkräfte: Die sozialen Berufe sind frauendominiert, die anderen von Männern. In letztere Berufe sollen vermehrt Frauen gelockt werden, weil denen die Männer ausgehen. Dann fehlen aber die Frauen in den sozialen Berufen, die eh schon Nachwuchssorgen haben. Irgendwie widersprüchlich.

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brutwürger 13.07.2015, 18:42
7.

Der deutsche Arbeitsmarkt ist von Zeitarbeitsangeboten zugewuchert. Viele Arbeitgeber holen sich lieber Zeitarbeiter, als Festangestellte oder Zeitverträge. Wer da als gute Fachkraft nicht das Weite sucht oder einfach zu Hause bleibt, ist selber Schuld.

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Akademiker11 13.07.2015, 18:45
8. Re: Hausgemachte Probleme

OskarVernon heute, 18:28 Uhr
"Zu wenig oder gar nicht ausgebildet - und vorhanden gewesene Fachkräfte zum Gehen motiviert oder gleich rausgeschmissen; und jetzt zu stolz (oder zu geizig?) die zurückzuholen - selber schuld!"

Genau. Firmen in Deutschland sind meist bis heute nicht gewillt fuer hoch qualifizierte Naturwissenschaftler im Ausland arbeitend einfach nur die Flugkosten fuer ein Interview zu uebernehmen oder gar etwaige Umzugskosten aus dem Ausland zu uebernehmen. Dann kann der Fachkraeftemangel innerhalb Deutschlands ja nicht wirklich gross sein.....

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hondje 13.07.2015, 18:55
9. in 96 berufen wird das personal knapp

Das ist ja Logisch weil im Ausland wird besser gezahlt weil die BRD ein billig Lohn Land ist ich würde auch nicht für 1000 EUO Arbeiten und dann auch noch Wochenenden da zahlen die in andere Länder schon 1600 netto Schweiz Dänemark Irland Norwegen und die suchen händeringend personal.

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