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Fachkräftemangel: In 96 Berufen wird das Personal knapp
DPA

Mechatroniker, Zahnarzthelfer, Pfleger, Erzieher - in welchen Berufen Fachkräfte fehlen, rechnet eine neue Studie vor. Es könnte helfen, wenn Teilzeitkräfte mehr arbeiten.

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helgeharder 15.07.2015, 09:23
140.

Zitat von abby_thur
Sie stellen also Ihren Job vor Ihre Familie? o_O Andererseits: Auf der einen Seite verstehe ich Sie auch. Es kann nicht sein, dass die kinderlosen ausschließlich für Nachtschichten und die "unbequemen" Randzeiten benutzt werden, die Muttis aber gar nicht. Hier muss ein Kompromiss gefunden werden. Sonst bleiben die kinderlosen auch kinderlos, verabschieden sich längerfristig aus dem Job und suchen sich was anderes. Beispielsweise, ein Weihnachten arbeitet die kinderlose, dafür hat sie Silvester frei und im nächsten Jahr ist es umgekehrt, da muss die Mutti ran an Weihnachten und bleibt mal Silvester zuhause.
Erstens gibt es diverse Krankenschwestern, egal ob "Muttis" oder nicht, die gerne Nachtschichten machen, da verdient man nämlich mehr.

Zweitens hat, wie ich schrieb, meine Frau natürlich kein Problem mit Wochenddiensten, und Arbeit an Feiertagen ist auch ganz normal. Lediglich Nachtdienste wollte sie wegen des Kleinen (1 Jahr alt) für begrenzte Zeit nicht machen, ansonsten hätte sie gearbeitet wie jede andere Krankenschwester auch.

Der Kompromiß, von dem sie reden, ist doch Realität. Ihr Vorredner hat nur erkennbar keine Ahnung, wovon er redet, wenn bei ihm angeblich dauernd Dienstpläne wegen Teilzeitkräften umgestellt werden müssen.

Teilezeitkräfte in der Pflege arbeiten nämlich, anders als z.B im Büro, ganze Schichten, aber eben weniger als Vollzeitkräfte. Mal kann mit ihnen also genauso planen wie mit Vollzeitkräften.

Davon abgesehen war von Teilzeit überhaupt nicht die Rede, da hat Fovea wohl mehr den eigenen Frust und Neid losgelassen.

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Mike Sierra 15.07.2015, 09:41
141. Als Ingenieur...

...der diesen Prozess gerade durchlebt. Ja, Jobs sind da. Einige sind fair bezahlt. Viele versuchen Lohndumping. Ach ja das gilt nur für Berufserfahrene. Einsteiger haben es auch schwer. Suche 18 jahrigen mit 30 Jahren Berufserfahrung ohne Lohnvorstellung.... Ps Fachkräfte Mangel ist quatsch. Die suchen schlaue dumme die es machen.

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hondje 15.07.2015, 10:03
142.

Zitat von ackergold
In der Schweiz kann man als Schreinergeselle 4000 Franken im Monat netto machen, als Mechatroniker 8000, als Automechaniker 5000. Da geht doch hier keiner für 1800 Euro brutto, um sich für den Porsche vom Chef krumm zu legen.
Ich meinte natürlich netto.

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hondje 15.07.2015, 10:08
143. fachkräfte mangel

Das stimmt es fehlt Soziale und ehrliche Arbeitgeber Weil in der BRD gebe es zu viele Sklaventreiber und Steuer Kriminelle dass ist Deutschland sein Problem.

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mailo 15.07.2015, 10:11
144. Bezahlung ist ausschlaggebend!

Setzt man Qualifikation und Bezahlung in Relation, kommt man zu dem Schluss, das technische Berufe im Vergleich zu kaufmännischen Berufen deutlich unterbezahlt sind.

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TimoWi 15.07.2015, 10:39
145. Fachkräftemangel

Natürlich gehen unsere Akademiker und Fachkräfte ins Ausland. Hier gibt es wenig gute Angebote. Wer die Chance hat im Ausland mehr Geld zu verdienen der geht auch. Andererseits werden viele auch kleingehalten. Man wartet 10 Jahre oder länger auf eine Beförderung, so entwickelt man sich auch nicht weiter und bleibt ewig auf der selben Stelle. Ich rate jedem sich das nicht gefallen zu lassen und seine Karriere selbst in die Hand zu nehmen! https://www.karrieretipps.de/ Damit es mehr Fachkräfte gibt in Deutschland müssen auch mehr Menschen vorankommen wollen!

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shadowxx 15.07.2015, 11:04
146. Glaubt das IW den Quark eigentlich selbst?

Das Problem der Firmen heisst: "wir finde keine die zu einem Dumpinglohn zu arbeiten bereit" sind und nicht "wir finden keine".

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bs2509 15.07.2015, 11:14
147. Es sind 97 Berufe . . .

. . . in denen das Personal knapp werden wir.
Am schlimmsten wir es den Beruf des" Hungertuch-Fabrikanten" treffen . . .

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cherrypicker 15.07.2015, 11:18
148.

Aua! Aktuelle Daten vom Statistischen Bundesamt belegen: 3 Mio. Teilzeitbeschäftigte würden gerne mehr arbeiten, aber man lässt sie nicht. Demgegenüber will nur 1 Mio. Vollzeitbeschäftigter weniger arbeiten.

Das Dilemma: Die Anzahl der Beschäftigten hat sich seit 1960 um mehr als 60% erhöht -- von 26 Mio. auf 42 Mio. Die Arbeitszeit ist in Summe aber nur um 5% gewachsen. Wir verteilen also die gleiche Erwerbsarbeit auf immer weniger Menschen.

In welchem Universum, bitte, ist das FachkräfteMANGEL? Selbst wenn wir 50% aller Arbeitnehmer einbüßen würden, wären immer noch genug Menschen da, um alle notwendigen Arbeiten zu erledigen. Produktivitätsfortschritt außen vor gelassen!

Frau Dahlkamp: Bitte recherchieren Sie künftig, bevor Sie Stuss schreiben und lassen Sie sich nicht von den Bütteln des Kapitals blenden. Danke.

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maros 15.07.2015, 12:12
149. Bereich IT

Ich kann ehrlich gesagt manche Statements von ITlern nicht nachvollziehen.

Eigentlich bin ich seit 10 Jahren überfällig. Zu alt.
Trotzdem kann ich über die Auftragslage nicht klagen.
Es gibt auch wenig Diskussion um Stunden-. bzw. Tagessätze.

Wenn jetzt ein viel zu alter, halbwissender Informatikersack Aufträge einsammelt und sich dabei noch die guten aussuchen kann, ist evtl. schon was dran am Fachkräftemangel.

Regelmäßig lerne ich Fachkräfte kennen mit allerlei Zertifikaten, die mit simpelsten Problemstellungen überfordert sind, wozu es noch nichtmal spezielle Kenntnisse braucht.

Insofern bin ich geneigt eine Diskrepanz zwischen Fachkräfen und denen die glauben, Fachkraft zu sein, zu unterstellen.

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